„Das wird sicher aufregend“

Die Austauschschüler aus Ermont – hier mit den Lampertheimer Schülern – sind bis zum 3. Mai in Lampertheim. Foto: Thorsten Gutschalk

 

Von Oliver Lohmann

AUSTAUSCH Schüler aus Ermont eine Woche in Lampertheim / Empfang im Stadthaus

LAMPERTHEIM – Im vergangenen Jahr feierten Lampertheim und Ermont 50 Jahre Städtepartnerschaft. Und 2017 feiert der Schüleraustausch zwischen beiden Städten seinen 50. Geburtstag. Am frühen Dienstagabend kamen 21 Schüler aus Ermont in der Spargelstadt an, die bis zum 3. Mai hier bleiben.

„Ihr lebt Europa, indem ihr Menschen in anderen europäischen Ländern kennenlernt“ – das sagte Bürgermeister Gottfried Störmer, der die französischen Schüler samt der deutschen Gastfamilien im Sitzungssaal des Stadthauses begrüßte. Daher hält das Lampertheimer Stadtoberhaupt diesen Schüleraustausch für wichtig, daher müsse dieser auch fortgesetzt werden. „Ich würde mich freuen, wenn die europäische Zusammenarbeit mit Frankreich weiterhin in guter Atmosphäre stattfinden kann“, meinte Störmer und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Präsidentschaftswahlen in Frankreich proeuropäisch ausfallen werden.

Der Bürgermeister lud die Gastschüler zur Spargelwanderung am Sonntag, 30. April, ein. Sein Dank galt den französischen Lehrerinnen Laurence Bouchenot, Josée Millet und Yasmine Gaillard sowie den deutschen Pädagogen Monika Hebekker, Jérome Dath (beide Lessing-Gymnasium) und Evelyn Bensouilah (Alfred-Delp-Schule) für die Organisation des Schüleraustauschs. Für die Lehrkräfte aus Ermont hatte Störmer ein Weinpräsent. Und schließlich dankte er noch den Gasteltern, die den nicht geringen Aufwand der Betreuung eines jungen Menschen aus Ermont auf sich nehmen.

Vier französische Schülerinnen bedankten sich auf Deutsch bei der Stadt und dem Bürgermeister für den freundlichen Empfang sowie bei den Organisatoren für den Austausch und den Gastfamilien für die Aufnahme. „Das wird sicher aufregend sein.“ Eine Schülerin sagte, manche seien schon letztes Jahr beim Austausch in Lampertheim gewesen – das habe ihnen so gut gefallen, dass sie noch einmal gekommen sind.

Monika Hebekker, die am Lessing-Gymnasium für den Schüleraustausch verantwortlich ist, dankte ebenfalls den Gastfamilien für den Betreuungsaufwand. Sie zeigte sich stolz, dass es seit 50 Jahren diesen Schüleraustausch zwischen Lampertheim und Ermont gibt. Eine Schülerin hatte dafür ein Logo entworfen, das an die Wand im Sitzungssaal geworfen wurde und auf T-Shirts zu sehen sein wird, das allle Austauschteilnehmer bekommen.

Die Franzosen nehmen am deutschen Untericht teil, lernen bei einer Stadtrallye Lampertheim kennen, besichtigen das Mainzer Gutenbergmuseum sowie Frankfurt mit dem Dialogmuseum und dem Maintower.

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