„InnoTruck“ stoppt in Lampertheim

Bildung Mehr als 80 Exponate bieten Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte

LAMPERTHEIM.Der „InnoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) macht derzeit Halt in Lampertheim. Bis heute Abend parkt das fahrende Hightech-Labor auf dem Pausenhof der Alfred-Delp-Schule. Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks erwartet Schulklassen eine interaktive Ausstellung zur Bedeutung von Innovationen und Zukunftstechnologien. Ab 14 Uhr haben heute aber auch Eltern, umliegende Schulen und die technikinteressierte Öffentlichkeit die Chance, den Truck zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Seit 2017 ist der „InnoTruck“ in ganz Deutschland unterwegs, tourt vornehmlich von Universitäten zu Schulen. Der Truck ist zentraler Bestandteil der mobilen Informationsinitiative des BMBF. Mit der crossmedialen Kampagne will das Ministerium den öffentlichen Dialog über die Frage fördern, wie Innovationen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich vorangetrieben werden sollen. Auf dem Hof der Alfred-Delp-Schule sorgte der riesige, schwarze Truck mit seinen seitlichen Anbauten schon von außen für viel Aufmerksamkeit unter den Schülern.

Im Inneren bot sich angemeldeten Schulklassen eine interaktive Technik-Erlebniswelt auf rund 100 Quadratmetern. Auf zwei Etagen durften Schüler dank moderner Präsentationstechniken wie Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen nicht nur zuschauen, sondern auch anfassen, ausprobieren und mit Zukunftstechnologien im Kleinen experimentieren. So zeigt ein kollaborativer Roboter, wie die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in Zukunft aussehen könnte. Beispiele aus dem Bereich Mobilität führen vor Augen, wie die Verkehrswende gelingen kann und medizintechnische Exponate demonstrieren den Fortschritt in der Gesundheitsforschung.

Die teilnehmenden Schulklassen der Alfred-Delp-Schule lernten am Beispiel von mehr als 80 Exponaten, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird und wozu diese Entwicklungen dienen sollen. Die begleitenden Wissenschaftler erklärten den Schülern, welche Rolle naturwissenschaftlich-technische Entwicklungen in unserem Alltag spielen. In jugendgerechten Führungen tauschten sich die Jungen und Mädchen mit den Experten auch über Chancen und Bildungswege im „MINT-Bereich“ aus.

Bei speziellen Berufsorientierungscoachings erfuhren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt und welche Perspektiven sich Ingenieuren oder Forschern bieten. „Ich habe ja auch nicht als Doktor angefangen“, machte René Nowak den Haupt- und Realschülern Mut, „ich war genau wie ihr zuerst auf der Realschule“.

Der MINT-Bereich sei für Deutschland die „absolute Lebensgrundlage“, erklärte er den Schülern. Denn Deutschland habe kaum natürliche Ressourcen oder Lebensmittel zum Exportieren. Deutschland sei darauf angewiesen, Hochtechnologien zu entwickeln, die viel Zeit, Geld und Know-how erfordern. Der „InnoTruck“ soll deshalb schon den Nachwuchs für diese Themen interessieren und naturwissenschaftliche Aufklärung betreiben. Dass der „InnoTruck“ gerade an der Alfred-Delp-Schule Halt macht, freut die Verantwortlichen dort. „Wir sind stolz, eine der wenigen Schulen im Kreis und eine von ganz wenigen Haupt- oder Realschulen überhaupt zu sein, wo der Truck Station macht“, sagte der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.ads-lampertheim.com/innotruck-stoppt-in-lampertheim/

Mitarbeiter (m/w/d) für

„Verlässliche Schule“ (VSS) gesucht!

Unterstützung bei kurzfristigem Ausfall von Lehrkräften

Bei einem kurzfristigen Ausfall von Lehrkräften können Schulen im Rahmen der Verlässlichen Schule auch auf externe Kräfte zurückgreifen. Den Schülerinnen und Schülern wird es so ermöglicht, die ausgefallene Unterrichtsstunde sinnvoll zu nutzen, auch wenn keine andere Lehrkraft der Schule für die Vertretung zur Verfügung steht.

weitere Informationen

Senden Sie uns Ihre Bewerbung bitte unter info@adslampertheim.de