Vier Tage anderes Arbeiten

Das Angebot war riesig. Die Schüler präsentierten am Freitagvormittag anhand von Plakaten und Präsentationen ihre Ergebnisse der Projektwoche.

Ausflüge-Projektwoche

Fotos: AfP Asel

Von Tessa Asel-Lieske

ALFRED-DELP-SCHULE Schüler und Lehrer präsentieren Ergebnisse der Projektwoche

LAMPERTHEIM – Ob Schüler, Lehrer oder Eltern – am Freitagvormittag waren auf dem Schulhof und in den Klassensälen der Alfred-Delp-Schule rundum zufriedene Gesichter zu sehen. Und unisono waren sich alle einig: „Die Projektwoche war klasse. Es hat Spaß gemacht.“

Erste-Hilfe-Projektwoche

„Ihr habt vier Tage lang anders gearbeitet als sonst, hattet mit anderen Lehrern und Schülern zu tun“, begrüßte Schulleiterin Sylvia Meier pünktlich um 10 Uhr auf dem Schulhof und sprach ihren Dank an die Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW), den ehrenamtlichen Helfern des Reit- und Fahrvereins Lampertheim, den vier Damen des Organisationsteams, den Mitgliedern des Fördervereins sowie den Eltern, die mit Kuchen- und Brezelspenden die Verpflegung in der Mensa unterstützten. Bevor sie die Präsentationen offiziell eröffnete, teilte sie den künftigen Streitschlichtern, die im Rahmen der Projektwoche ausgebildet wurden, die erworbenen Zertifikate aus.

Anhand von Plakaten, Fotos, Powerpointpräsentationen, Liedern, Sketchen und vielem mehr wurden die Ergebnisse der einzelnen Projekte vorgestellt, und die Besucher konnten sich ein Bild davon machen, was von Dienstag bis Donnerstag statt regulärem Unterricht geleistet wurde.

So zeigten die Schüler der Klassenstufen sieben bis zehn Fotos von ihren Ausflügen ins Technoseum Mannheim und Technik-Museum Speyer. „Das war echt cool, vor allem die Filme, die wir dort gesehen haben, waren toll“, berichtete Michelle, Schülerin einer siebten Klasse. Nicht weniger begeistert war die betreuende Lehrerin, die sich freute, dass alles erstaunlich gut funktioniere, die Schüler sich sehr zivilisiert verhalten hätten. Auch beim „Fahrrad Check up 3.0“ ging es raus aus Lampertheim. Mannheim, Viernheim und Karlstern wurden mit den Rädern besucht – diese vorschriftsmäßig vorher durchgecheckt. Auch hier waren sich die Fünftklässlerin Marie-Claire und Lehrer Torsten Lechtenbörger einig: „Es hat Spaß gemacht, gemeinsam, in einer harmonischen Gruppe große Strecken zu fahren.“

Fühlen, tasten, sehen, hören und riechen konnten die Kinder auf der „D5 Sinnesreise“ in der Bücherei. Mit Unterstützung von Ingrid Bamberg und den FSJ‘lerinnen wurden hier Badebomben für Zuhause, Lippenpeeling und T-Shirts hergestellt.

Die Gruppe „Pimp the NTZ“ verschönerte selbiges und gestaltete die Innenwände kreativ und künstlerisch. Vor einer davon stand am Freitag der 17-jährige Kevin in Personalunion als ADS-Schüler und THW-Mitglied. „Retten, Bergen, Schützen“ lautete das Motto, dem sich zirka 20 Kinder und Jugendliche drei Tage lang gewidmet haben. „Vier Teilnehmer der Projektwoche haben jetzt Interesse an einer Mitgliedschaft, und das ist doch toll“, freute er sich.

Zwölf Siebtklässler nutzten die Chance, in ein Fach hineinzuschnuppern, das sie im nächsten Schuljahr dazubekommen: Lehrer Philipp Friese gab mit einfachen Experimenten einen Einstieg in die Chemie – und belohnte das Engagement mit dem „Laborführerschein“ für alle. Neben zahlreichen kreativen Angeboten wie „Taschen häkeln“, „Fotostories gestalten“, „Druckwerkstatt“ und „Fingerprint Bilder und Comics“, „Sketche“ und „Sing- und Bandprojekt“ standen auch sportliche Aktivitäten auf dem Projektwochenstundenplan: Lehrerin Christel Mörstedt verbrachte die Vormittage mit zwölf Schülern im Lampertheimer Freibad. Ziel von „Langstreckenschwimmen, Tauchen, Strandspiele“ am Ende der Woche war, eine Stunde im Wasser durchzuhalten.

Multikulturell präsentierten sich die Teilnehmer von „Türkische Städte stellen sich vor“: „Wir wollten anderen unsere Kultur nahebringen“, berichtete ein Schüler und betonte, dass deutsche und griechische Schüler ebenso vertreten gewesen seien wie türkische, die Städte vorstellten, aus denen ihre Familien stammten.

„Vier Tage anderes Arbeiten“ ging gegen 12 Uhr zu Ende, die Stände wurden abgebaut, am Montag steht wieder regulärer Unterricht auf dem Stundenplan. Die zufriedenen Gesichter lassen erahnen, dass sich nicht nur die Schüler bereits jetzt auf die Projektwoche 2016 freuen.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

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Bei Projektwoche Arbeitsgruppen gegründet / Wandmalereien in den Gängen / Hilfestellungen zum Thema Mobbing 600 Schüler erleben Unterricht einmal anders

Von unserem Mitarbeiter Dieter Stojan

Lima - Projektwoche

Grußkarten, Schmuck und Töpfe wollen die Schülerinnen für das Lima-Projekt auf dem Wochenmarkt verkaufen.
© sto

Lampertheim. Drei Tage ruhte der Schulbetrieb in der Alfred-Delp-Schule. Stattdessen konnten sich die Schüler nach ihren eigenen Interessen und Neigungen betätigen. Bei der Projektwoche hatten sich fast 30 Gruppen formiert. Laut Rektorin Sylvia Meier und Stellvertreter Alexander Böhm hatten die Lehrer zwar eine Themenauswahl vorgegeben, aber die 600 Schüler konnten frei wählen, welcher Arbeitsgruppe sie angehörigen wollten.

Außerdem wurde der Klassenverband aufgelöst, um jene Schüler zusammenzubringen, die die gleiche Zielsetzung hatten. So vielfältig die Interessen, so vielfältig waren auch die Themen, denen sich die Schüler widmen konnten. Ein Handzettel stellte die Themen der AGs vor sowie die Lage der Präsentationsräume. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Rektorin setzte ein lebhaftes Hin und Her der Schüler ein, um auch die Arbeitsergebnisse der Mitschüler zu erkunden.

Zu sehen gab es dabei in reichem Maße. Alle hatten zu plakativen Werbemaßnahmen gegriffen und verdeutlichten mit Fotos, Malereien und Hinweisen, was das jeweilige Anliegen ist. Schon in den Gängen konnte man Wandmalereien bewundern, die ein beachtliches Darstellungsgeschick bewiesen und Themen wie die Entwicklung des Menschen oder die Einflüsse, die auf Menschen einwirken, darstellten.

Mobbing hatte sich eine Gruppe als Thema gewählt und gab ihren Mitschülern in Form von Cartoons Hilfestellung bei der Vermeidung und Abwehr dieser Zeiterscheinung. Die Schulgruppe „Erste Hilfe“, die sich unter fachlicher Unterweisung einmal in der Woche trifft, demonstrierte die Seitenlage bei Unfallopfern. Einige Schüler versuchten sich im Bau von Motorseglern.

Aufwendig war der Saal des Lima-Projektes gestaltet. Die Schule unterstützt seit 1987 eine Schule im Elendsviertel von Lima, der Landeshauptstadt von Peru. Die finanzielle Unterstützung reicht dabei von der Finanzierung einer Schulspeisung bis zur Investierung in Gebäude und Fahrzeuge. Während rings an den Wänden Fotos die dortige Armut dokumentierten, hatten die Schüler auf den Tischen ihre selbsterstellten Arbeiten ausgestellt, die eine künstlerische Qualität erkennen ließen. Sie reichten von Grußkarten über Schmuck, bemalten Töpfen bis zu selbsthergestellter Marmelade und Waffeln. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wollen die Schüler auf dem Wochenmarkt am 27. Juni ausstellen und verkaufen. Der Erlös kommt dem Lima-Projekt zugute. Eine andere Gruppe hatte sich mit der Herstellung von Naturkosmetik beschäftigt. Vaseline mit Zimtöl, Lippenbooster oder Feuchtigkeits-creme wurden eigenhändig hergestellt und nicht nur den interessierten Mitschülern zum Verkauf angeboten, sondern gleichzeitig auch die Produktherstellung offeriert. Zusätzlich wurde an Jeans demonstriert, wie man mit einfachen Mitteln Löcher, Schlitze oder Abnutzungserscheinungen nachträglich aufbringen kann.

Auch die Theater-AG machte Reklame und führte altbekannte Sketche wie „Ilse auf dem Bauernhof“ oder „Die Wirklichkeit des Seins“ auf, jeweils reichlich mit Beifall der Zuschauer bedacht. Lehrer Heinrich Kraft meinte dann auch, dass es Sinn der AG sei, dass die Schüler lernten, frei zu sprechen. Ausstellungen über Ausflüge und den Besuchen von Museen, aber auch Radtouren in die nähere Umgebung wurden offeriert, nicht ohne Hinweise auf die Sicherheit der Fahrräder.

© Südhessen Morgen, Montag, 15.06.2015

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Bei Reit-Workshop einige Talente unter Schülern gesichtet / Reit- und Fahrverein Lampertheim öffnet die Pforten

Eine ganze Woche lang in Bewegung

Von unserer Mitarbeiterin Rosi Israel

voltigierprojekt 2015

Beim Reit- und Fahrverein schließen die Alfred-Delp-Schüler Freundschaft mit Schulpferd „Harry“.
© roi

Lampertheim. „Wow! Was für ein Talent!“, lobte Voltigiererin Julia Schnepf den begabten Jason aus der Alfred-Delp-Schule (ADS). Für eine Gruppe von Mädchen und Jungen der Realschule lag diese Woche das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde. So besagt es das Sprichwort und so empfanden es auch die Workshop-Teilnehmer.

In der Projektwoche war die ganze Schule in Bewegung. Es wurden über 30 Programme angeboten. Wie etwa das Projekt Kunst oder die Vorstellung türkischer Städte. Andere Schüler machten sinnbildlich eine Reise nach Italien und vermittelten Wissenswertes über die Rettungskräfte des Technischen Hilfswerks.

15 Schülerinnen und zwei Schüler der ADS hatten sich für den Reitsportworkshop eingetragen und waren deshalb zu Gast beim Reit- und Fahrverein Lampertheim 1932. „Im Vorfeld der Projektwoche haben die Lehrer den Schülern vorgeschlagen, sich je nach Interesse für ein Thema einzutragen“, erklärte Schulleiterin Sylvia Meier.

Sie selbst war in der Reithalle am Weidweg eifrig am Üben. Im Vorteil war ADS-Lehrerin Daniela Eiselt, denn sie reitet aktiv und ist Vorstandsmitglied beim Lampertheimer Reitverein. Während des Workshops leitete sie einen Geschicklichkeitsparcours. Immer ein Schüler durfte auf dem Schulpferd „Harry“ sitzen und ein anderer Schüler übernahm die Zügelführung und führte das geduldige Pferd samt Reiter die markierte Strecke entlang, auf der verschiedene Hindernisse zu meistern waren.

Wie ein Akrobat und ohne Scheu stand Jason auf dem Rücken des Schulpferdes. Eigentlich spielt der Elfjährige in seiner Freizeit Fußball, aber für den Reitsport sei er ebenso talentiert, befanden die Lehrerinnen. Inzwischen voltigierte Schülerin Maria auf „Sunny“ und Christine Frank vom Verein stand ihr als Longenführerin zur Seite. „Sehr schön“, würdigte sie die akkurate Körperhaltung, die Bewegungen und den Mut der Dreizehnjährigen. Das turnerische Können kommt vom Tanzsport, verriet Maria. In den Reitsport einzusteigen, das könne sie sich gut vorstellen.

Die anderen Schüler sowie die Vorsitzende des Reitvereins, Christa Mrotzek, staunten nicht schlecht. „Hier sind ja echte Kapazitäten dabei!“, freute sich Mrotzek und fügte hinzu: „Es wäre schön, wenn solch ein Talent hängen bliebe.“ Anerkennung zollte sie auch den ehrenamtlich arbeitenden Voltigiererinnen des Vereins, Julia Schnepf, Christine Frank und Carolin Kieser. Die jungen Frauen seien im Reitsport erfolgreich und stellten in der Jugendarbeit viel auf die Beine.

Letztendlich haben alle Schüler der ADS eine Menge gelernt und sich geschickt angestellt. Ob auf dem Voltigier-Übungspferd oder in der Galoppgruppe. „Es ist mal ein veränderter Unterricht. Die Schüler können in einer anderen Art und Weise arbeiten und ihre Interessen wecken“, fasste Schulleiterin Meier zusammen.

© Südhessen Morgen, Samstag, 13.06.2015

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Voltigieren im Rahmen der Projektwoche

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Die Fünft- und Sechstklässler lernten von Dienstag bis Donnerstag alles, was man rund um die Sportart Voltigieren wissen muss.
Foto: AfP Asel

 

LAMPERTHEIM – (lie). Turnerische und akrobatische Übungen auf einem Pferd, das sich an einer Longe im Kreis bewegt. Voltigieren nennt sich diese Sportart, die wesentlich leichter aussieht, als sie ist. 17 Kinder der Alfred-Delp-Schule hatten im Rahmen der diesjährigen Projektwoche drei Tage lang die Gelegenheit, sich damit vertraut zu machen. Nach dem Putzen der Pferde und dem Hufe auskratzen ging es in die Halle des Reit- und Fahrvereins – und nach dem Aufwärmen auf das Pferd. Während der 27-jährige „Harry“ für die langsameren Gangarten zuständig war, durfte auf „Sunny“ sogar galoppiert werden. Auch wenn die Mädchen eindeutig in der Mehrzahl waren, machten die zwei Jungen ihre Sache nicht weniger gut. Ihnen wurden von Schulleiterin Sylvia Meier, Lehrerin Daniela Eiselt und der Ersten Vorsitzenden des Reitvereins, Christa Mrotzek, ein beachtliches Talent zugesprochen. Ob sie sich vorstellen können, diesen Sport weiter zu betreiben? Eher nicht, Favorit ist und bleibt weiterhin ganz klar das Fußballspielen. „Dass wir Pferde und Gelände des Reitvereins nutzen dürfen ist nicht selbstverständlich, dafür sind wir sehr dankbar“, waren sich Meier und Eiselt einig und bedankten sich darüber hinaus bei den Mädchen der Voltigiergruppe des Vereins, die das Projekt in ihrer Freizeit unterstützt haben.
© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

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Mitgliederversammlung des Fördervereins

LAMPERTHEIM – (pv). Am Donnerstagabend fand in der Mensa der Alfred-Delp-Schule die Mitgliederversammlung des Förderkreises der Schule statt. Simone Föry, die Erste Vorsitzende des Vereins, konnte zu Beginn des Treffens zehn der 106 Mitglieder des Förderkreises begrüßen. Später kam noch ein weiteres Mitglied hinzu. Nichtsdestotrotz freute sich Rechnerin Sabine Lang, dass in diesem Jahr mehr Anwesende da waren als beim letzten Mal. Sabine Lang teilte mit, dass im Berichtszeitraum keine besonderen Ausgaben anfielen. Für die 9. Klassen des Real- und Hauptschulzweiges ist ein Tanzkurs finanziert worden, außerdem wurde eine größere Anzahl von Nähmaschinen angeschafft. Auf der Einnahmenseite wurde eine großzügige Spende der Krabbelkäfer aus Bürstadt genannt. Nach dem Bericht der Kassenprüferin Sylvia Meier wurde die Rechnerin für das Jahr 2013 entlastet.

In den darauffolgenden Wahlen wurden Tanja Simonis als Zweite Vorsitzende und Sabine Lang als Rechnerin einstimmig wiedergewählt. Dabei betonte Lang ausdrücklich, dass sie nach einem Jahr für das Amt endgültig nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Beim abschließenden Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ besprachen die Mitglieder weitere Aktivitäten. Angesprochen wurden die Projektwoche vom 9. bis 12. Juni, der Schaukasten und die Website des Vereins. Andiskutiert wurde auch die Frage, ob man in den Abschlussklassen Mitglieder für den Förderverein werben solle, damit die Schüler nach ihrem Abschluss weiterhin mit ihrer alten Schule verbunden bleiben.

(C) Lampertheimer Zeitung vom 30.05. 2015

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Eltern – Informationsabend für den sicheren Umgang mit digitalen Medien

Eltern – Informationsabend für den sicheren Umgang mit digitalen Medien

Das Internet ist die größte Datenbank der Welt. Längst gehört es zu einer der beliebtesten Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen. Vieles gibt es hier für sie zu entdecken und das meiste davon bietet tatsächlich vielfältige Chancen, den eigenen Horizont zu erweitern. So sorgt das weltweite Datennetz nicht nur für einfachen Zugang zu Informationen, es fördert auch die Kreativität und die Kommunikationsfähigkeit und macht vertraut mit fremden Kulturen. Dennoch gibt es im Netz Gefahrenpotenziale, über die Eltern Bescheid wissen sollten.

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Die Polizei hat sich in ihrer Präventionsarbeit das Ziel gesetzt, die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien zu verbessern und sie vor den Gefahren und Straftaten der virtuellen Welt zu schützen. Dabei setzt sie den Schwerpunkt auf Eltern, Lehrer, Multiplikatoren und die Generation „60+“. Der Grund für viele Probleme ist nicht immer technischer Natur, vielmehr ist es Unkenntnis, Leichtsinn und manchmal auch Fahrlässigkeit, die gerade jüngeren Internetnutzern zu schaffen macht – denn sie sind sich der Risiken ihres Nutzungsverhaltens meist nicht bewusst. Erschwerend kommt hinzu, dass sich junge Menschen oft in einer Grauzone zwischen „legal“ und „illegal“ bewegen, wenn sie die vielfältigen Möglichkeiten des Internets nutzen.

Michael Rühl von der Polizei Südhessen kann auf eine langjähriger Polizeidienstpraxis zurückblicken, das qualifiziert ihn zu einem kompetenten Berater, der den Mitgliedern der Volksbank unter anderem die Gefahren in sozialen Netzwerken aufzeigt aber auch viele wertvolle Tipps für den sicheren Umgang in und mit der digitalen Welt parat hat.

Die Veranstaltung „Surfen. Aber sicher!“ für Eltern findet am Mittwoch, 10. Juni 2015 um, 19 Uhr in Lampertheim, Volksbank Gewerbestraße, statt. Anmeldungen unter 06151/157-3040 oder im Internet unter:

www.volksbanking.de/internet

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Forschertag 2015

LAMPERTHEIM – Ein enormes Gewusel von kleinen und größeren Kindern, eine ausgelassene Stimmung und einen großen Bewegungsdrang auf Seiten des Nachwuchses gab es am gestrigen Mittwoch auf dem Gelände der Goetheschule festzustellen. Der diesjährige, unter dem Thema „Baustelle“ über die Bühne gehende Forschertag, hatte seine Wirkung auf groß und klein vollends entfaltet.

Das Ereignis, für dessen Durchführung jedes Jahr eine andere Schule in der Spargelstadt zuständig ist, stellt ein Musterbeispiel für eine harmonische Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen dar.

Die Idee, sich mit der Thematik des Bauens zu befassen, war angesichts der im Moment auf dem Schulhof gegebenen Lage durchaus naheliegend gewesen: ein schwerlich zu übersehendes Baugelände ist auf diesem nämlich derzeit angesiedelt. Andrea Heintze, Lehrerin an der Goetheschule, freut sich über die gelungene Veranstaltung, erklärt: „Es ist ein Traum, zu sehen, wie alles klappt. Großartig, auf welche Begeisterung das Ganze bei den Kindern stößt, mit welcher Neugier sie dabei mitmachen.“

Die in der Jakobstraße ansässige Goetheschule fungiert als Ausrichter des „Forschertages“. Doch eigentlich handelt es sich um eine gemeinschaftliche Veranstaltung, an der der Großteil der Lampertheimer Schulen involviert ist. Bildungseinrichtungen wie etwa das Lessing-Gymnasium oder die Hofheimer Nibelungenschule sowie viele andere sind bei dem Anlass ebenfalls mit von der Partie, folglich intensiv gestaltet sich daher die Zusammenarbeit auf der Ebene der Schüler. Ältere Schüler, beispielsweise aus den Reihen des Gymnasiums, betreuen die jüngeren, bringen ihnen durch verschiedene Experimente das entsprechende Thema näher. Lehrerin Andrea Heintze erläutert: „Heranwachsende unterschiedlichen Alters beschäftigen sich gemeinsam mit Dingen, die mit dieser Thematik in Verbindung stehen. Dazu gehören etwa der Flaschenzug, der Kran oder die Hebelwirkung.“ Weitere Teilaspekte bestehen etwa im Aufbau kleiner Roboter, die mit Unterstützung von Laptops programmiert werden und in der Errichtung von Sandburgen mit Therapiesand.

Als Organisatorin dieser Veranstaltung fungierte dabei Ulrike Schulz, die das zugrundeliegende Forschernetzwerk vor einigen Jahren mit auf die Beine gestellt hatte. Für die Kinder ergibt sich übrigens nicht nur die Möglichkeit, Einblicke in punkto Forschung zu gewinnen. Andere, für die Heranwachsenden interessante Faktoren, sind von einer hohen Relevanz. Heintze: „Der Forschertag trägt dazu bei Berührungsängste, wie sie etwa die jüngeren Schüler gegenüber weiterführenden Einrichtungen haben können, abzubauen.“

Interessant ist indes nicht nur das Ereignis, sondern auch dessen Einzigartigkeit. Heintze äußert in diesem Zusammenhang: „Wir sind die einzige Stadt Hessens, in welcher die Schulen so einen Forschertag absolvieren.“

Von Andreas Ohler

© Lampertheimer Zeitung vom 21.05.2015

https://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/lampertheim/beispielhafte-zusammenarbeit_15433428.htm

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Aufführung „Diktatur im Klassenzimmer“

LAMPERTHEIM – (red). Nachdem im vergangenen Jahr das lustige Märchen-Musical „Monstergeschichten“ so gut lief, hat sich die Theater AG der Alfred-Delp-Schule (ADS) in diesem Jahr einem ernsten Thema angenommen. Mit „Diktatur im Klassenzimmer“ greifen die jungen Schauspieler ein Problem auf, das sie alle selbst aus ihrem Schulalltag kennen. Was für die anderen ein „Mordsspaß“ ist, wird für die Protagonistin Laura bitterer Ernst, denn die Schülerin kann die Situation nicht mehr ertragen, in der sie sich befindet. Dabei hat alles harmlos begonnen, sich dann aber immer mehr ausgeweitet. Laura wird als Streberin abgestempelt und isoliert. Sie wird beschimpft, ausgelacht, ausgegrenzt und ausgetrickst. Die Lehrer wirken verständnisvoll, erleben das Mobbing aber nicht mit. Ihre eigene Mutter nimmt die Probleme nicht ernst. Irgendwann wünscht sie sich nur noch eins: zu sterben. Das Stück wirft die Frage nach dem Warum auf. Warum werden Schüler gemobbt? Und warum kann es überhaupt so weit kommen?

Ein ganzes Jahr haben die jungen Schauspieler ihre Texte gelernt, Aussprache, Mimik und Gestik geprobt. Für alle war das Stück eine emotionale Herausforderung und hat aus den zwölf Schüler ein Team geformt und sie zusammengeschweißt. Gerade auch, weil allen Beteiligten die Handlung nahe ging.

Das Stück „Dikatatur im Klassenzimmer“ oder „Ein Mordsspaß: Mobbing“ wird am Mittwoch, 29. April, um 19.30 Uhr in der Mensa der ADS aufgeführt. Der Eintritt ist frei.

https://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/lampertheim/auffuehrung-diktatur-im-klassenzimmer_15244845.htm

 

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Tüfteln wie die Großen

Von Petra Gahabka

PROJEKT Alfred-Delp-Schüler reparieren eine „NSU Quickly“ / Neuer Glanz bei Classic Lack Asel

LAMPERTHEIM – An der Alfred-Delp-Schule (ADS) gibt es von HipHop über Italienisch bis zur Theaterwerkstatt zahlreiche Arbeitsgemeinschafen, an denen die Schüler teilnehmen können. Ende Februar ist ein neues Angebot hinzugekommen: die AG „NSU Quickly“.

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Den älteren Jahrgängen unserer Leserschaft ist das meistverkaufte deutsche Moped der Nachkriegszeit sicherlich ein Begriff und einem Dutzend Achtklässlern der ADS mittlerweile auch. Denn unter der Regie von Thomas Kissel, Ideengeber, Oldtimerfan und Zweiter Vorsitzender des 2014 gegründeten Vereins Lampertheim Classics, zerlegt die Gruppe eine „Quickly S“, Baujahr 1956, in ihre Einzelteile, bringt alles auf Vordermann und setzt sie anschließend wieder neu zusammen. Neben dem Werkraum in der Schule, in dem sich die Schrauber donnerstagnachmittags zur Demontage des Zweirades treffen, sind sie auch bei den Lampertheimer Betrieben vor Ort, die die Restaurierung und das Projekt unterstützen, an dessen Ende eine Verlosung steht.

Seit unserem letzten Besuch Mitte März (wir berichteten) hat sich vieles getan, die Quickly S ist – bis auf den funktionierenden Motor – komplett auseinandergenommen. Nun gilt es die, laut Schätzung von Thomas Kissel, 500 Einzelteile zu reinigen. Oberflächenbehandelte Teile, die lackiert waren, werden in den folgenden Wochen sandgestrahlt, grundiert und in den Originalfarben Tauben- und Lichtgrau lackiert. Verzinktes Schraubenmaterial, Halter und Kleinteile bekommen eine galvanische Oberflächenveredlung, wenn Fett, Öl und Schmutz entfernt sind. Eine Arbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt, wie Luca Mackenroth und Helal Akbari am Samstagvormittag feststellen konnten, als sie in der Lackiererei von Jean-Pierre und Norman Asel mit Pinsel und Verdünnung Bremstrommel, Kettenrad, Seitenständer und vieles mehr säuberten. Als Kissel bei der optischen Inspektion feststellte, dass der Lenkanschlag gebrochen ist, verfolgten die beiden 14-Jährigen interessiert die Schweißarbeiten. Helal, der Schriftführer der AG, protokolliert alle Treffen und jeden Arbeitsschritt. Seine Notizen, die Geschichte der NSU Quickly sowie technische Daten, sollen am Ende zu einem Buch zusammengefasst werden.

Normalerweise sorgen zehn bis zwölf junge Handwerker für ordentlich Manpower, am Samstag weilten jedoch fast alle auf einer Konfirmationsveranstaltung. Und so wurde in kleiner Runde gewerkelt. Classic Lack Asel in der Gaußstraße ist eine der Firmen, die das Projekt des Vereins Lampertheim Classics unterstützt und für die AG-Teilnehmer die erste Station außerhalb der Schule. Bis alle Teile gereinigt sind, wird man sich hier treffen. Dem folgen Besuche bei einem Metallverarbeitungsbetrieb sowie einem Reifenhandel, und auch beim Einspeichen, das von einem Fahrradhändler übernommen wird, und der Beschriftung durch eine Werbetechnikfirma dürfen de Schüler den hiesigen Fachleuten über die Schulter schauen.

Bis Ende des Schuljahres soll die NSU „Quickly S“ wieder in neuem Glanze erstrahlen und dann verlost werden. Der Erlös aus dem Verkauf der Lose, die es im Sommer dann in vielen Lampertheimer Geschäften zu erwerben gibt, kommt der Alfred-Delp-Schule zugute und soll für die Ausstattung des Werkraums im Naturwissenschaftlich-Technischen Zentrum verwendet werden. Der Zweitakter, der es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h bringt, hat am Ende vermutlich einen Wert von 3 000 Euro. „Wir hoffen, dass einiges an Geld zusammenkommt“, so Tüftler Kissel am Samstag. Für seine Schützlinge ist er angesichts des großen Interesses, Engagements und handwerkliches Geschicks voll des Lobes: „Die sind voll dabei und machen das richtig toll.“ Erste Ergebnisse des Projektes sollen beim 13. LZ-Autosalon am 9. und 10. Mai im Parkhaus Domgasse am Messestand von Classic Lack Asel präsentiert werden.

 

https://www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/lampertheim/tuefteln-wie-die-grossen_15212169.htm

 

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Gesunder Rundumschlag

Von Tessa Asel-Lieske

ALFRED-DELP-SCHULE Erster Yolo-Day mit Kooperationspartnern

LAMPERTHEIM – Obst und Gemüse sind gesund, andere Dinge weniger, und Sport ist für Körper und Geist wichtig. Das wussten die Schüler der Alfred-Delp-Schule bereits vor ihrem ersten Yolo-Day (You only live once – also lebe gesund), der am Mittwoch in der Lehranstalt stattfand. Doch dass das Thema Gesundheit weitaus vielschichtiger ist und sogar Spaß machen kann, dürfte für viele von ihnen eine neue Erfahrung sein.

So fühlt es sich also an, wenn man Alkohol getrunken hat. Ein Schüler der siebten Klasse kommt gehörig ins Wanken, als er – mit einer sogenannten Rauschbrille auf der Nase – einen Parcours entlangläuft. Ein anderer verzieht angewidert das Gesicht, als er sieht, was mit seinem Körper geschieht, sollte er an einer Zigarette ziehen. Immerhin tun das zwölf Prozent der Siebzehnjährigen täglich, doch erfreulicherweise sei die Zahl im Laufe der letzten Jahre rückläufig, erklärt ein Mitarbeiter der AOK. Im Physiksaal wird verstohlen gekichert, als beim Zahntalk zu hören ist, dass beim Küssen zweier Spangenträger Vorsicht geboten ist. Acht, Neunt- und Zehntklässler erfahren unter anderem im Biologieraum, dass das Thema Drogen in jeder sozialen Schicht vorkommt, und nicht – wie sie vermutet haben – eher in sozial Schwächeren. Einige Räume weiter erheben sich vereinzelt und zaghaft die Arme, als nach dem Anschauen eines Filmes über Blut- und Organspende erneut gefragt wird. Ja, jetzt könne man es sich eher vorstellen, ein Organ zu spenden und somit Leben retten. Während in der Sporthalle und im Musiksaal beim Hip-Hop-, Theraband- und Aerobictraining die Schweißperlen fließen, geht es im Gruppenraum bei Yogaübungen tiefenentspannt zu.


 


 

Dass sich gesund und lecker nicht ausschließen, wird von den Schülern der Intensivklassen demonstriert. Ihre Snacks sind schneller verputzt als zubereitet. Ebenso die Häppchen, die von den Landfrauen Claudia Jöst und Karin Kreider gereicht werden. Unter dem Motto „Zu schade für die Tonne“ geben sie Tipps, weniger Nahrungsmittel wegzuwerfen, sondern anhand schmackhafter Rezepte zu verwerten. Auch Marita Billau, Vorsitzende des Bezirkslandfrauenverbandes Heppenheim, ist vor Ort und freut sich, an einer solchen Veranstaltung beteiligt zu sein. „Wir möchten eine Brücke schlagen zwischen Landwirtschaft und Gesundheit und sind froh, wenn wir den Gedanken an normales, ursprüngliches Kochen weitergeben können“, sagt sie. Ungläubiges Kopfschütteln hingegen ist nicht nur von den Schülern am sogenannten Zuckertisch zu sehen. Auch vielen Erwachsenen wird hier deutlich vor Augen geführt, wie viel Zuckerwürfel sich in den gängigen Lebensmitteln verstecken. Da hilft nur eines: ein gesunder, fruchtig-leckerer Cocktail, ohne Alkohol versteht sich von selbst. Gut, dass es den am Stand gegenüber gibt. Während die Kinder und Jugendlichen mit den zahlreichen Informationen, die sie erhalten, beschäftigt sind, bemerken sie nicht, wie eine Handvoll Erwachsener ihnen interessiert über die Schulter schaut: Neben Bürgermeister Gottfried Störmer verbringen Matthias Schimpf, Kreisbeigeordneter und Dezernent für Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen, Dr. Sabine Güssow, leitende Amtsärztin des Kreisgesundheitsamtes, sowie Reinhild Zolg, Fachbereichsleiterin Zahnärztlicher Dienst, als Vertreter des Hauses der Gesundheit den Vormittag an der Alfred-Delp-Schule. Alle sind davon überzeugt, dass der erste Gesundheitstag, von Schimpf im Vorfeld als „gesunder Rundumschlag“ angekündigt, sein Ziel, gezielte Präventionsarbeit zu leisten, durchaus erreicht hat.

Sowohl die Präventionsbeauftragte Lehrerin Elena Paul als auch Schulleiterin Sylvia Meier können auf ein erfolgreiches Pilotprojekt zurückblicken, das seit Mittwoch einmal jährlich auf dem Stundenplan der Alfred-Delp-Schule steht.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

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