Probleme nicht alleine lösen

Projekttag Realschüler informieren sich über Hilfsangebote

Jugendkoordinator Peter Hoffmann informiert die Jugendlichen in der Zehntscheune über die Arbeit der Polizei. © av

Lampertheim. Das Smartphone ist heute allgegenwärtig. Um die positiven wie negativen Seiten ging es beim 15. Realschul-Projekttag in der Zehntscheune. Rund 72 Schüler des Realschulzweiges der Alfred-Delp-Schule nahmen daran teil. Die Schüler der Jahrgangsstufe acht konnten mit den Hilfseinrichtungen der Stadt in Kontakt treten sowie Schwellenängste und Vorurteile gegenüber Jugendhilfeeinrichtungen abbauen.

Nach der Begrüßung durch Sozialdezernent Jens Klingler berichtete Peter Hoffmann, Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen, über Fälle von Handymissbrauch. An Institutionen waren neben der Jugend- und Suchtberatung Prisma als Teil der Arbeiterwohlfahrt die Schuldnerberatung und Fachstelle für Schuldenprävention vertreten. Die beiden Organisationen standen den Jugendlichen Antwort bei Fragen rund um Sucht, Drogen oder den Umgang mit Geld.

Auch die Fachstelle Jugendberufshilfe des Diakonischen Werks und die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche waren vor Ort. Dorthin konnten sich die Schüler mit Fragen zu ihrer Berufswahl oder bei persönlichen Schwierigkeiten wenden. Für Fragen zum Thema Sexualität stand die Organisation Pro Familia zur Verfügung, während die Jugend(gerichts)hilfe Unterstützungsmaßnahmen bei Jugendstrafverfahren vorstellte.

Besonders beliebt war der Stand der Lampertheimer Jugendförderung mit Marcel Getrost, der Freizeitaktivitäten vom Jugendcafé „Trichter“ bis zu verschiedenen Projekten vorstellte. Großes Interesse zeigten vor allem die Jungen für die Arbeit der Polizeistation Lampertheim-Viernheim. Dort bot Peter Hoffmann Informationen und Beratung zu Themen wie Kriminalität, Gewalt, Drogen oder dem Jugendschutzgesetz.

Den Rest des Tages arbeiteten die Gruppen intensiv mit den Mitarbeitern der jeweiligen Einrichtung. So hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Hilfeeinrichtung besser kennenzulernen und persönliche Fragen und Gedanken im kleineren Kreis zu äußern. Am Ende des Tages konnten die Schüler nicht nur eigene Standpunkte vertreten, sondern auch neues Wissen und Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

„Ihr müsst und könnt eure Probleme nicht immer alleine lösen“, betonte Hoffmann und appellierte an die Achtklässler: „Nehmt die Hilfe von Erwachsenen in Anspruch. Das ist uns ganz wichtig“. av

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