Vulkanausbruch im Klassensaal

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 ADS-Schüler verwöhnen ihre Gäste in der Schulküche mit selbst gebackenen Waffeln. Foto: AfP Asel

Von Julia Wetzel

ADS Tag der offenen Tür lockt angehende Fünftklässler mit ihren Eltern an

LAMPERTHEIM – Die Alfred-Delp-Schule (ADS) hat am Samstag ihre Pforten für interessierte Eltern und Kinder bei einem Tag der offenen Tür geöffnet. Beim Betreten der Mensa blieben keine Zweifel mehr, an welcher Schule man sich befand – Lehrer und Schüler trugen Pullover und T-Shirts mit dem Schullogo. Schulleiterin Sylvia Meier begrüßte die angehenden Fünftklässler und stellte ihre Kollegen der Schulleitung vor: ihren Stellvertreter Alexander Böhm, die Konrektoren Horst Tausend und Sebastian Kuhn sowie Schulleitungsmitglied Mario Mörstedt. Im weiteren Verlauf des Vormittags hatten die Schüler der ADS ein Bühnenprogramm zusammengestellt, bevor die Besucher in kleinen Gruppen durch die Schule geführt wurden oder diese auf eigene Faust erkundeten.

Durch das kurzweilige Programm führte Denise, die die siebte Klasse der Realschule besucht. Mit einem musikalischen Beitrag der 6H, dem „Food Song“, wurde in den Tag der offenen Tür gestartet. Eine der beliebtesten AGs, wie die junge Moderatorin bemerkte, sei die Hip-Hop-AG und so zeigten etwa 15 Jugendliche ihr Können auf der Bühne. Auch die Streitschlichter-AG hatte etwas vorbereitet. Ein Rollenspiel, das die siebte Klasse vorbereitet hatte, sollte eine Situation zeigen, in der die Streitschlichter zum Einsatz kommen – außerdem stehen sie den fünften Klassen als Paten zur Seite. Für Musik sorgte der „Cup-Song“, den Schüler unterschiedlicher Klassen vortrugen. Schülerinnen der siebten Jahrgangsstufe zeigten einen Line-Dance, den sie im Sportunterricht vorbereitet hatten. Das Märchen von Aschenputtel einmal anders, erzählte die AG Theaterwerkstatt. Mit dem Ende des Programms begann das Gewusel erneut in der Mensa. Die Schulleitung führte die Eltern durch die Schule, während die Kinder von Schülern der 9aR das Schulgelände gezeigt bekamen.

Bei vielen Mitmachaktionen konnten die Kinder schon einmal in das Leben eines Fünftklässlers hineinschnüffeln und vieles ausprobieren. Im Chemieraum war ein Versuch zur Flammenfärbung aufgebaut. Im Fach Mathematik wurden geometrische Modelle gebaut, gelegt oder gesteckt. Während sich die Schüler an den Geobrettern versuchten oder Flammen grün färbten, erklärte der stellvertretende Schulleiter den Eltern, dass auch Wert darauf gelegt werde, dass die Hände wieder mehr eingesetzt werden – etwa mit Holzarbeiten oder beim Kochen. Sportlich betätigen konnten sich die Schüler in der Sporthalle. Auch die Sprachen kamen nicht zu kurz. Um den Schülern das Fach Englisch näher zu bringen, wurden Plakate aufgehängt, „Jugendzeitschriften“ ausgelegt, die von Schülern in Gruppenarbeiten selbst gestaltet wurden oder auch „Booklets“ über New York, Kanada oder Australien konnten durchgeblättert werden. Wer lieber spielen wollte, konnte sich an englischen Puzzeln oder Bingo ausprobieren. Im Klassensaal gegenüber wurde französisch gesprochen. Mit kurzen Dialogen, Sketchen und Gedichten konnten die Neulinge schoneinmal in die Sprache hinein hören. Außerdem konnten sich die Gäste über den Schüleraustausch mit Ermont und Dieulourad informieren. Im Fach Erkunde wurden kleine Vulkane zum Ausbrechen gebracht.

Für den kleinen Hunger zwischendurch verkauften Schüler frische Waffeln, in der Mensa gab es Kaffee und Kuchen. Wer es lieber herzhaft wollte, wurde bei der Suppenküche des LIMA-Vereins fündig.

Lampertheim 15.02.2016

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