Warum Gesundheit so wichtig ist

Alfred-Delp-Schule: Heppenheimer Experten organisieren zum zweiten Mal einen Präventionstag

Von unserer Mitarbeiterin Berenike Jakob

Yolo-Day2016

Vertreter der AOK erklärten den Schülern, wie ein Atem-Alkohol-Testgerät funktioniert. Im Hintergrund informierte sich Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (mit Schal) über den Aktionstag.

© Bere

Lampertheim. Das Akronym YOLO („You only live once“- Du lebst nur einmal) findet sich normalerweise auf T-Shirts, Motivationspostern oder in den sozialen Netzwerken. Das Jugendwort des Jahres 2012 gilt unter jungen Erwachsenen als Erinnerung, das eine Leben, das man hat, zu genießen und voll auszukosten. Die Veranstalter des nunmehr zweiten Präventionstages an der Alfred Delp-Schule Lampertheim haben genau aus diesem Grund den Mittwoch zum „YOLO-Tag“ ernannt. Denn, so Juliane Schwering und Caroline Holz, Präventionsbeauftragte der ADS, „wir wollen den Jugendlichen zeigen, wie wertvoll ihr Leben ist“ und das man dies nicht leichtfertig durch Drogen- oder Alkoholmissbrauch, aber auch falsche Ernährung und Essensverschwendung, mangelnde Fitness oder einen gefährlich hohen Stresspegel riskieren sollte.

Von 8 bis 12 Uhr stand also anstelle des regulären Unterrichts die Gesundheit auf dem Stundenplan. Workshops von Ausstellern wie Barmer-GEK vermittelten Theoretisches neben Praktischem – nach dem Zuckerwürfeltest, also dem Bestimmen des Zuckergehalts in Erfrischungsgetränken und ähnlichem folgten Bewegungsspiele an einer Spiele-Konsole. Auch die DAK setzte auf direkte Einbindung der Schüler und hatte einen Parcours aufgebaut, der mit einer Brille, die einen Alkoholrausch simuliert, trotz einfachster Aufgaben kaum zu bewältigen war. Alles rund ums Thema Drogen und Rauschmittel, von den Gründen für den ersten Joint bis hin zu Problemen in der Abhängigkeit, erarbeiteten die Workshopteilnehmer bei Prisma und stellten ihre Ergebnisse in Kurzpräsentationen vor.

Für das leibliche Wohl sorgte zum einen der Bezirkslandfrauenverein Heppenheims mit seinem Projekt „Zu schade für die Tonne“. Hier informierten sie über den Lebensmittelverbrauch und die Verwertung von „abgelaufenen Lebensmitteln“. Zum anderen sorgten „unsere Quereinsteiger, die wir sehr zu unserer Freude mit einbinden konnten“, wie Schulleiterin Sylvia Meier stolz erklärte, aus den Intensivklassen mit Selbstgebackenem für gesunde Snacks für zwischendurch.

Kurz vor Schluss schaute auch Matthias Schimpf, Kreisbeigeordneter und Dezernent für Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen, vorbei. Er betonte, wie wichtig es sei, dass sich die Aussteller direkt an den Schulen engagierten, „denn das ist der einzige Ort, an dem alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden können – und ihnen die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit bewusstgemacht werden kann“.

Auswahl der Beteiligten

Bezirkslandfrauen Heppenheim

Haus der Gesundheit Heppenheim

Deutsches Rotes Kreuz

AWO-Suchtberatungsstelle Prisma

Polizei

Krankenkassen

© Südhessen Morgen, Freitag, 11.03.2016

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