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Herzlich willkommen!

 

Als Schulleiterin der Alfred-Delp-Schule möchte ich Sie auf unserer Internetseite begrüßen.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Internetpräsenz einen Überblick über unser Schulleben, über Projekte und schuleigene Konzepte geben zu können und wünschen Ihnen viel Spaß beim Hineinschnuppern.

Unsere diesjährigen Nachschlagequiz-Sieger(-innen)

 

Auch in diesem Jahr gab es wieder das spannende Nachschlagequiz in unserer Schulbücherei, bei dem 32 Fragen aus unterschiedlichen Kategorien beantwortet werden mussten. Beispielsweise sollte im Bereich Nachschlagewerke der Begriff „Skeleton“ definiert werden. Andere Lösungen waren auch auf den Buchcovern zu finden. Unter den Teilnehmern waren viele Schülerinnen und Schüler, die in den Pausen regelmäßig in unseren Büchern stöbern. Für alle, die das Quiz beendet haben, gab es einen Sachpreis. Die beiden ersten Plätze erhielten ein Buch.

Die Sieger und ihre Platzierung:

 

Kiepuszewska, Natalia 1. Platz
Kühn,Tobias 1. Platz
Keller, Felix 2. Platz
Beslmeisl, Lara 2. Platz
Monte-Schwab, Kim 2. Platz
Pepe, Giullia 3. Platz
März, Jessica 3. Platz

Lima-Verein auf dem Lampertheimer Wochenmarkt

Am Samstag, dem 20. Mai, verkauft der Lima-Verein Kuchen auf dem Wochenmarkt. Von 7.00 Uhr bis 12.30 Uhr freut sich der Lima-Verein über viele Gäste am Verkaufsstand, um möglichst viele Einnahmen für das Centro Infantil Alfredo Delp in Lima einzunehmen. Jeder Euro wird in Lima dringend benötigt.

Bürger am Stadtumbau beteiligen

Der Stadtumbau der Stadt Lampertheim geht in die nächste Phase. Die Bürger können sich weiter aktiv beteiligen. Am verkaufsoffenen Sonntag, 14. Mai, wird von 13 bis 18 Uhr im Schiller-Café eine „Leitbildwerkstatt“ eröffnet. Zum „Tag der Städtebauförderung“ soll neben der Darstellung des aktuellen Stands des Stadtumbau-Prozesses und der Ergebnisse der Stärken-Schwäche-Analyse vor allem ein attraktiver Rahmen für Beteiligung geboten werden.

Interessierte können sich über den Prozess des Stadtumbaus informieren. Es geht um die Klärung folgender Fragen: „Was ist Stadtumbau? Was ist bisher passiert? Welche Möglichkeiten der Mitbestimmung und Beteiligung wird es weiter geben? Inwiefern betrifft es mich als Bürger, Händler oder Immobilieneigentümer? Was ist ein Leitbild der Stadtentwicklung und wozu dient es? Welche Leitvorstellungen und Visionen könnten für die Innenstadt bei den Themen Wohnen, Infrastruktur, Öffentlicher Raum sowie Identität wichtig sein?“ Diese Fragen sowie die bisherigen Ideen und Anregungen des Stadtumbaus sollen gemeinsam diskutiert werden.

Ziel des Nachmittags ist es laut Steffen Groß, der den Stadtumbau in der Verwaltung koordiniert, die Richtung des weiteren Prozesses zu bestimmen und Leitlinien zu definieren. Diese Leitlinien dienen später als Qualitätskatalog für konkrete Maßnahmen, an denen der Stadtumbau der Kernstadt in den nächsten zehn Jahren gemessen wird. Der Stadtumbau soll das Profil Kernstadt weiter schärfen und Lampertheim zugleich als familienfreundlichen und sozial ausgewogenen Wohnstandort stärken. Jeder kann die Entwicklung der Stadt also maßgeblich mitbestimmen, betont Bauamts-Mitarbeiter Groß.

Kinder dürfen gärtnern

Und auch für die jüngsten „Städteplaner“ ist am Sonntag rund ums Schiller-Café einiges geboten. Ein Luftballonkünstler modelliert Tiere und Figuren, führt Zauberstücke vor und macht frisches Popcorn. In Zusammenarbeit mit den Technischen Betriebsdiensten soll die Stadt nicht nur „umgebaut“, sondern auch zum Blühen gebracht werden. Jedes Kind hat daher die Möglichkeit, einen Blumentopf zu bemalen und anschließend unter fachkundiger Anleitung mit einer Blume zu bepflanzen. Die Blumen dürfen im Anschluss mit nach Hause genommen werden.

Bürgermeister Gottfried Störmer zeigt sich im Pressegespräch über den Stadtumbau „guter Hoffnung“, dass die Stadt bis Ende September ein Konzept vorlegen kann, das es verdient, mit Landesmitteln gefördert zu werden. Unterdessen habe der eingeleitete Prozess des Stadtumbaus vereinzelt auch in den Schulen Aktivitäten ausgelöst.

So berichtet Stadtumbau-Koordinator Groß von einer siebten und neunten Klasse der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule, die sich mit Kommunalpolitik und Bürgerbeteiligung befassen. Mit den Jugendlichen sei auch ein Stadtspaziergang unternommen worden. Dabei seien Missstände in Stadtbild und Infrastruktur offen angesprochen und konstruktive Vorschläge geäußert worden.

Die Diskussionsbeiträge der Schüler sollen laut Steffen Groß Ende Juni öffentlich präsentiert werden. zg/urs

„Das wird sicher aufregend“

Die Austauschschüler aus Ermont – hier mit den Lampertheimer Schülern – sind bis zum 3. Mai in Lampertheim. Foto: Thorsten Gutschalk

 

Von Oliver Lohmann

AUSTAUSCH Schüler aus Ermont eine Woche in Lampertheim / Empfang im Stadthaus

LAMPERTHEIM – Im vergangenen Jahr feierten Lampertheim und Ermont 50 Jahre Städtepartnerschaft. Und 2017 feiert der Schüleraustausch zwischen beiden Städten seinen 50. Geburtstag. Am frühen Dienstagabend kamen 21 Schüler aus Ermont in der Spargelstadt an, die bis zum 3. Mai hier bleiben.

„Ihr lebt Europa, indem ihr Menschen in anderen europäischen Ländern kennenlernt“ – das sagte Bürgermeister Gottfried Störmer, der die französischen Schüler samt der deutschen Gastfamilien im Sitzungssaal des Stadthauses begrüßte. Daher hält das Lampertheimer Stadtoberhaupt diesen Schüleraustausch für wichtig, daher müsse dieser auch fortgesetzt werden. „Ich würde mich freuen, wenn die europäische Zusammenarbeit mit Frankreich weiterhin in guter Atmosphäre stattfinden kann“, meinte Störmer und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Präsidentschaftswahlen in Frankreich proeuropäisch ausfallen werden.

Der Bürgermeister lud die Gastschüler zur Spargelwanderung am Sonntag, 30. April, ein. Sein Dank galt den französischen Lehrerinnen Laurence Bouchenot, Josée Millet und Yasmine Gaillard sowie den deutschen Pädagogen Monika Hebekker, Jérome Dath (beide Lessing-Gymnasium) und Evelyn Bensouilah (Alfred-Delp-Schule) für die Organisation des Schüleraustauschs. Für die Lehrkräfte aus Ermont hatte Störmer ein Weinpräsent. Und schließlich dankte er noch den Gasteltern, die den nicht geringen Aufwand der Betreuung eines jungen Menschen aus Ermont auf sich nehmen.

Vier französische Schülerinnen bedankten sich auf Deutsch bei der Stadt und dem Bürgermeister für den freundlichen Empfang sowie bei den Organisatoren für den Austausch und den Gastfamilien für die Aufnahme. „Das wird sicher aufregend sein.“ Eine Schülerin sagte, manche seien schon letztes Jahr beim Austausch in Lampertheim gewesen – das habe ihnen so gut gefallen, dass sie noch einmal gekommen sind.

Monika Hebekker, die am Lessing-Gymnasium für den Schüleraustausch verantwortlich ist, dankte ebenfalls den Gastfamilien für den Betreuungsaufwand. Sie zeigte sich stolz, dass es seit 50 Jahren diesen Schüleraustausch zwischen Lampertheim und Ermont gibt. Eine Schülerin hatte dafür ein Logo entworfen, das an die Wand im Sitzungssaal geworfen wurde und auf T-Shirts zu sehen sein wird, das allle Austauschteilnehmer bekommen.

Die Franzosen nehmen am deutschen Untericht teil, lernen bei einer Stadtrallye Lampertheim kennen, besichtigen das Mainzer Gutenbergmuseum sowie Frankfurt mit dem Dialogmuseum und dem Maintower.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

Jugendliche schnuppern in den Kita-Alltag

 

Der Jungen-Zukunftstag, Boys‘ Day genannt, zeigt sich in Lampertheim auf dem Vormarsch. Neun Jungs hatten sich gemeldet, um Berufe, die sonst hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden, kennenzulernen – wie zum Beispiel der des Erziehers in einer Kindertagesstätte. Aber nur drei Mädchen nahmen gestern in Lampertheim am Girls‘ Day teil.

„Es ist ein bundesweiter Berufsorientierungstag für Mädchen und Jungen“, erklärte Sonja Niederhöfer, die Frauen- und Gleichstellenbeauftragte. Dass sich in Lampertheim so wenige Mädchen beteiligten, hat sie dann aber doch erstaunt. Der Aktionstag diene zur Berufsorientierung und sollte ursprünglich Schülerinnen in typische Männerberufe hineinschnuppern lassen. In den vergangenen Jahren konnte Niederhöfer stets 20 bis 30 interessierte Mädchen begrüßen. Besonders die Handwerksberufe standen hoch im Kurs wie die Berufsbilder Schreiner, Automechaniker, Gartenbau und Fachangestellte für Bäderbetriebe. In diesem Jahr hingegen meldeten sich die drei Mädchen für die Kindertagesstätten an.

„Wir machen mit“, sagte Melanie Reipa, die Leiterin der Kinderkrippe Zauberwald. Gleich am Eingang hatte sie ein Willkommensplakat aufgestellt, mit dem die drei Jungs Baris Bagci, Maximilian Miller und Lukas Wecht begrüßt wurden. „Wir wünschen den Boys viele schöne Eindrücke im Berufsfeld Erzieher und ganz viel Spaß mit unseren Krippenkindern“, betonten die Lampertheimer Erzieherinnen.

Spiele und Bilderbücher

Baris Bagci besucht die Alfred-Delp-Schule (ADS). An diesem besonderen Tag verbrachte er die Vormittagsstunden in der Marienkäfergruppe der Kinderkrippe. „Die Arbeit gefällt mir. Sie macht mir Spaß“, erklärte der Siebtklässler. Er habe den Erzieherinnen bei den Frühstückvorbereitungen geholfen. Später ging es mit der Gruppe hinaus in den Garten. Im Freien wurde gespielt und auf dem Spielplatz wurde gerutscht. Wieder zurück im Gruppenzimmer, schaute sich der junge Mann mit den Kleinen Bücher an. Kurz vorm Mittagessen vollführten die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern ein Fingerspiel, gefolgt vom Tischspruch „Piep, piep Mäuschen“, der ein Ritual bei Tische sei.

In der Schmetterlingsgruppe packte Lukas Wecht zu und in der Libellengruppe Maximilian Miller. „Ich bin das erste Mal beim Boys‘ Day dabei“, berichtete der 14-Jährige. Der ADS-Schüler baute mit den Krippenkindern mit Holzklötzen Häuser und spielte später mit ihnen im Turnraum Ball. Auch wenn ihm die Arbeit mit den Kleinen Freude bereite, so schmiede er für die Zukunft andere Pläne. Ihm schwebe ein Beruf in der Autoindustrie vor, sagte er auf Nachfrage des „Südhessen Morgen“.

Kleine Forscher gehen auf Entdeckungsreise

Lampertheim. Laura stellt im Chemiesaal eine Bodylotion her, Timo befestigt an seinem gebastelten Seepferdchen einen Magneten, um es beim Angelspiel einzusetzen, und Benjamin inspiziert das Innenleben des Rettungswagens der DRK-Ortsvereinigung Lampertheim. Reges Treiben herrscht im Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL) und der Alfred-Delp-Schule (ADS). Mit Eifer experimentieren Kinder an den aufgebauten Stationen, hören sich mit ihren Eltern Vorträge an oder schauen sich Vorführungen an.

Einblick in Zukunftstechnologien

Der Kreiselternbeirat Bergstraße hat zum Aktionstag Naturwissenschaften eingeladen. Nun zeigen Schüler und Lehrer verschiedener Bildungseinrichtungen aus dem Kreis, dass die Naturwissenschaften richtig spannend sein können.

Unter den Lampertheimer Teilnehmern sind auch die Elisabeth-Selbert-Schule und das Litauische Gymnasium. Die Schirmherrschaft hat Landrat Christian Engelhardt übernommen.

Der Viernheimer Jürgen Holz ist mit seinem Sohn Janis ins LGL gekommen. Der Elfjährige will sich auf Entdeckungsreise durch Naturwissenschaft und Technik begeben. Marcel Mlynek und Simon Truong aus der Klasse 8d drücken den beiden Flyer, Belegungsplan und Laufzettel für die Tombola in die Hand und zeigen ihnen den Weg.

Gleich im Foyer haben Dr. Eva Dreizler und Dr. Thomas Schneidermeier aus dem Zentrum für Chemie ein Erfinderlabor aufgebaut. Das Ziel: Zukunftstechnologien für Schüler greifbar zu machen. Während des Aktionstages gilt es, einfache und zugleich spannende Experimente zu meistern – noch dazu mit geringem Wasserverbrauch.

Das Forschernetzwerk Lampertheim beschäftigt sich mit dem Thema Magnetismus. Gleich mehrere Räume haben die jungen Wissenschaftler belegt, schließlich umfasst das Netz Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen. An jeder Station herrscht dort Gewusel. Altersentsprechend müssen die kleinen Forscher Aktionen rund um magnetische Felder bewältigen.

Die Kraft der Magneten

„Aus unserem Forschernetzwerk sind heute 85 Personen zur Stelle“, erklärt Koordinatorin Dr. Sabine Nieter. Das physikalische Phänomen des Magnetismus führen beispielsweise die Grundschüler der Seehofschule Hüttenfeld mit Lehrerin Christine Lutz vor. Im Nachbarzimmer – bei den Kindertagesstätten – probieren Mädchen und Jungen die Kraftwirkung von Magneten aus.

Eine Station weiter hilft die junge LGL-Chemikerin Jelena Haßler der zehnjährigen Laura eine Bodylotion mit angenehmem Kokosduft herzustellen.

Auf dem Außengelände demonstriert derweil die Jugendfeuerwehr Lampertheim klassische Löschangriffe auf brennende Gegenstände. Mit viel Eifer betätigen sich auch die Besucherkinder Milla und Kassandra. Sie nehmen den Schlauch in die Hand und die jungen Kameraden Johannes und Ben geben das Kommando: „Wasser marsch!“ roi

 

Quelle: Südhessen Morgen vom 20.02.2017

© Südhessen Morgen, Montag, 20.02.2017

Gesundheitstag mit Informationen über Missbrauch von Drogen

Lampertheim. Eine vielfältige Präventionsarbeit wird im Kreis Bergstraße, aber auch an der Alfred-Delp-Schule (ADS) Lampertheim großgeschrieben. Am Gesundheitstag drehte sich in der Bildungseinrichtung kürzlich alles um ein gesundes Leben. Die Vertreter des Kreises Bergstraße und der Stadt Lampertheim konnten sich davon überzeugen. Schulleiterin Sylvia Meier lud zum Rundgang ein und die Verantwortlichen an den einzelnen Stationen gaben Auskunft über ihr Aufgabengebiet.

„Prävention ist sehr wichtig und deshalb ist das Thema ein besonderes Anliegen von mir“, erklärte Diana Stolz, Erste Kreisbeigeordnete und Dezernentin für Gesundheit. Sie sprach der Schulleiterin ein großes Kompliment und den Kooperationspartnern ein großes Dankeschön aus. Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße mit Reinhild Zolg hatte gemeinsam mit den Kooperationspartnern den dritten Präventionstag an der ADS organisiert. Gesundheitserziehung sei wichtig für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen sowie ein Bestandteil des Bildungsauftrags, erklärte Diana Stolz.

Erster Stadtrat tanzt Zumba

Bürgermeister Gottfried Störmer lobte die vorbeugenden Maßnahmen und Erster Stadtrat Jens Klingler machte bei den Bewegungseinheiten, wie bei Zumba, einfach mit. Die Gesundheitsdezernentin griff unter anderem zum Thera-Band und zeigte Schülerinnen, wie die Übungen gehen. Robert Gahler vom Servicezentrum einer Krankenkasse erklärte den Jugendlichen die Wirkung einer Rauschbrille. Die Spezialanfertigung verdeutlicht Alkoholmissbrauch sowie Gefahren und dient zur Simulation von absoluter Fahruntüchtigkeit unter Alkoholeinfluss. Diese Sucht erörterte ebenso das Odenwaldinstitut mit dem Slogan „Mensch ohne Freunde“.

Eine weitere Krankenkasse hatte das Thema Suchtprävention aufgegriffen, und zwar das Raucherpräventionsprogramm „Smokerlyzer“. Ute Fuchs vom DRK Kreisverband referierte über Blut- und Organspende. „Jeder kann plötzlich mal Blut benötigen“, sagte Fuchs: „Für denjenigen, der Blut braucht, könnt ihr Leben retten.“ Michael Niedermayr von der Prisma-Suchtberatung fragte die Schüler: „Macht Hasch schlapp?“ Er betonte: „Schulkiffen hat zugenommen.“

Polizeihauptkommissar und Jugendkoordinator Peter Hoffmann erklärte legale und illegale Drogen sowie das Jugendschutzgesetz. Am Zuckertisch des Gesundheitsamtes staunten die Schüler, wie viel Zucker in Speisen steckt. Naschen erlaubt war am Tisch der Sprachintensivklassen, denn dort warteten Obstspieße auf die Besucher. „Zu schade für die Tonne“, mahnte Landfrau Claudia Jöst. Das Wegwerfen von Lebensmitteln sei ein großes Thema, verdeutlichte Jöst. roi

Quelle: © Südhessen Morgen, Freitag, 17.03.2017

Vorbeugen ist besser als heilen

3. Gesundheits- und Präventionstag an der Alfred-Delp-Schule brachte Schülern das Thema „Gesünder leben” näher

LAMPERTHEIM – Wenn der Erste Stadtrat Jens Klingler Zumba tanzt und wenn die Erste Kreisbeigeordnete und Dezernentin für Gesundheit, Diana Stolz, gemeinsam mit Schülern das Theraband ausprobiert, dann ist etwas ganz Besonders im Gange: So wie am Mittwoch im Rahmen des 3. Gesundheits- und Präventionstages an der Alfred-Delp-Schule (ADS) in Lampertheim. „YOLO – You only live once” ist der von den Schülern selbst gewählte Titel dieses außergewöhnlichen Tages, an dem statt des regulären Unterrichts die Frage nach dem „Gesünder leben” in vielfältiger Art und Weise näher gebracht wird. Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße organisierte gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern diesen Tag an der ADS. „Gesundheitserziehung ist wichtig für die Entwicklung der Kinder und ein Bestandteil des Bildungsauftrages. Mit dem Gesundheitstag, der mittlerweile im Kreis Schule macht, wollen wir dazu beitragen, dass sich Kinder noch stärker mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen. Dabei sollen die Kinder selbst zu Akteuren werden und sich aktiv mit verschiedenen Themen beschäftigten”, erläutere die Erste Kreisbeigeordnete.

So macht Gesundheit Spaß: Schülerinnen der Alfred-Delp-Schule trainieren gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz mit dem Theraband. Foto: Benjamin Kloos

So wie etwa an den Ständen der Krankenkassen wie der AOK, die mit dem Rauchpräventionsprogramm „Smokerlyzer” auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam machte, ebenso wie die DAK mit einer Rauschbrille, die einen Promillewert von 1,1 simuliert, auf den Alkoholmissbrauch. Ein Theaterstück einer Leipziger Theatergruppe griff das Thema Alkohol unter Einbindung der Schüler ebenso auf. Die Polizei klärte gemeinsam mit PRISMA, der Jugend- und Drogenberatung der AWO, über Betäubungsmittel sowie Drogen auf, wobei besonders der Konsum von Haschisch auch an den Schulen im Kreis Bergstraße auf dem Vormarsch ist.
Doch nicht nur die Prävention stand im Fokus, sondern auch die Bewegung – so wie beim Zumbaangebot. Wissenswertes über Blutspende und Organspende gab es am Stand des DRK, während die Schulsanitäter über das richtige Absenden eines Notrufes informierten – denn auch dies gehört zum Thema Gesundheit dazu. Ebenso wie ein Workshop zum Thema Stress und Stressabbau, während dessen die Kinder zahlreiche Tipps zum Umgang und zur Vermeidung von stressigen Situationen erhielten.

Zumba sorgte für Begeisterung – nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei Dezernentin für Gesundheit, Diana Stolz, und dem Ersten Stadtrat Jens Klingler. Foto: Benjamin Kloos

Die Zahngesundheit und die Problematik der großen Menge an Zucker in den Lebensmitteln wurde ebenso thematisiert wie die große Verschwendung an Lebensmitteln – hier hatten die Landfrauen viele wissenswerte Informationen für die Schüler parat.
Dass es auch gesund geht, zeigte die kulinarische Abwechslung, für die eine Cocktailbar und ein vielfältige Buffet, das von den Intensivklassen zubereitet worden war, die sich mit dem Erlös einen Ausflug finanzieren, sorgten. Im Vorfeld hatten die Schüler dazu extra einen Kurs zum Thema Hygiene belegt, um ihre leckeren Obstspieße, Spinattaschen und vieles mehr anbieten zu können.
„Die Vernetzung und das Zusammenspiel der Kooperationspartner ist der beste Weg zu einer effektiven Gesundheitsvorsorge. Dank dem großen Engagement aller Akteure ist es uns wieder gelungen, den Schülern ins Gedächtnis zu rufen, auf ihre Gesundheit zu achten“, zogen die Erste Kreisbeigeordnete Stolz und Bürgermeister Gottfried Störmer ein positives Fazit. Benjamin Kloos

Quelle: TIP-Südhessen vom 15.03.2017

Alfred-Delp-Schule: Ein Tag im Zeichen der Gesundheit

Von Vanessa Dörfler

LAMPERTHEIM – Ein Schultag ganz im Zeichen der Gesundheit – für die Schüler der Alfred-Delp-Schule ist das schon fast Tradition. Bereits zum dritten Mal fand der sogenannte „Yolo-Day – You only live once, also lebe gesund“ an der Haupt- und Realschule statt. Mit dabei waren wie in den vergangenen beiden Schuljahren zahlreiche Kooperationspartner, die die Schüler aller Jahrgangsstufen zum Nachdenken und Mitmachen anregten. Von Krankenkassen bis zur Polizei, von der Drogenberatung bis zum Bezirkslandfrauenverein aus Heppenheim – sie alle hatten Themen im Gepäck, die die Kinder und Jugendlichen sensibilisieren und auf ein gesundes Leben vorbereiten sollten.

Eine Gruppe von afghanischen Schülerinnen und Schülern hatte Spezialitäten aus ihrer Heimat vorbereitet (Foto: Thorsten Gutschalk)

Schon am Eingang der Schule hingen die Plakate: „Ernähre Dich gesund!“, „Komm in die Küche – es gibt Obstspieße und Leckereien für nur 50 Cent!“ – und wer sich ins Getümmel wagte, erlebte auf den Gängen und in den Räumen des Naturwissenschaftlichen Zentrums (NTZ) der Schule Kinder und Jugendliche, die gesunde Cocktails mischten, die sich übers Blut- und Organspenden informierten, Zumba tanzten oder mit der Polizei das Jugendstrafgesetz durchsprachen. „Prävention ist uns sehr wichtig, denn vorbeugen ist besser als heilen. Aber Kinder müssen selbst zu Akteuren werden“, erklärte Sylvia Meier, Schulleiterin der Alfred-Delp-Schule, das Konzept des Yolo-Days. Überall wimmelte es, ernste Themen wurden schülernah durchgesprochen: Der 14-jährige Malvin Gashi etwa durfte sich die sogenannte „Rauschbrille“ auf die Nase setzen, musste mit ihr einen Slalomparcour durchlaufen: „Ich habe alles doppelt gesehen!“ Kein Wunder, denn die Brille simuliert, was der Körper bei 1,1 Promille Alkohol im Blut noch wahrnehmen kann, erschwert das Gleichgewicht und die Koordination.

Während in einem Saal Alkoholmissbrauch besprochen und die Frage geklärt wurde, was ein „MoF“ ist – ein „Mensch ohne Freunde“, beschäftigten sich Zehntklässler in einem anderen Raum mit der Frage nach der Legalisierung von Drogen. Eigens gekommen war deshalb Michael Niedermayr, Präventionsfachkraft bei PRISMA, der Jugend- und Suchtberatungsstelle des Kreises Bergstraße.

Gefährliches Halbwissen über Rauschgift

„Kiffen an Schulen hat zugenommen und um zu sehen, womit wir es zu tun haben, machen wir immer einen Wissenstest in unseren Workshops. Denn leider gibt es oft ein Halbwissen, das sehr gefährlich ist und mit dem häufig auch noch kokettiert wird“, erklärte er.

Caroline Holz, Lehrerin für Geschichte, Politik und Wirtschaft, und Juliane Schwering, für Mathematik und Deutsch zuständig, sind die Präventionsbeauftragten der Schule. Sie arbeiten eng mit Reinhild Zolg vom Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße zusammen: „Ein solcher Tag muss von langer Hand her organisiert werden. Ich helfe unter anderem, indem ich auf unser Netzwerk zurückgreife und eine themenbezogene Auswahl der Workshops und der Referenten vermitteln kann“, erklärten sie. „Es wäre schön, wenn der Yolo-Day an vielen Schulen im Kreis Bergstraße stattfinden könnte. Mittlerweile hat er ja schon Schule gemacht und wird nun auch Ende März in Gadernheim veranstaltet“, sagte Diana Stolz, Dezernentin für Gesundheit und Erste Kreisbeigeordnete.

Auch Gottfried Störmer, Bürgermeister der Stadt Lampertheim, und Stadtrat Jens Klingler schauten in zahlreiche Räume bei ihrem Rundgang durch die Schule. „Das Motto des Yolo-Days war eine Idee unserer Schüler, es wäre natürlich toll, wenn andere Schule uns das nachmachen würden“, freute sich Schulleiterin Sylvia Meier gemeinsam mit den Politikern.

 

Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 16.03.2017