Start

Herzlich willkommen!

 

Als Schulleiterin der Alfred-Delp-Schule möchte ich Sie auf unserer Internetseite begrüßen.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Internetpräsenz einen Überblick über unser Schulleben, über Projekte und schuleigene Konzepte geben zu können und wünschen Ihnen viel Spaß beim Hineinschnuppern.

Abschlussfeier 2016 – „Auch „Lattenschüsse“ dabei“ (Bildergalerie)

Abschlussfeier2

Zum Abschied bekamen alle Schülerinnen und Schüler außer ihrem Zeugnis eine weiße Rose überreicht. Foto: Thorsten Gutschalk

Von Petra Gahabka

ENTLASSUNGSFEIER Abgänger der Alfred-Delp-Schule verabschiedet / Humorvoller Vergleich mit Fußball-EM

LAMPERTHEIM – „Herzlich willkommen bei der Nachbetrachtung der EM, der Eignungsmeisterschaft 2016“, begrüßten Sylvia Meier, Rektorin der Alfred-Delp-Schule, und ihr Stellvertreter Alexander Böhm die festlich gekleideten Schüler, die mit Familien und Freunden in die Hans-Pfeiffer-Halle gekommen waren. Im Rahmen der alljährlichen Entlassungsfeier erhielten die Haupt- und Realschüler ihre Abschlusszeugnisse und wurden von ihren Lehrern und der Schulleitung feierlich verabschiedet.

Negative und positive Überraschungen

Nicht nur der Fußball hält negative wie positive Überraschungen bereit, sondern auch der Lernsport. „Für die Trainer sei es eine besondere Herausforderung, den Zusammenhalt der Mannschaft im Auge zu behalten und zu unterstützen“, hatten Meier und Böhm Schulgeschichten, Kritik und Lob amüsant in ein Interview verpackt. Durch mehr Bewegung im Sprachraum konnten auch mal steile Thesen gespielt und so die Lernabwehr ausgehebelt werden. Zufrieden zeigte man sich mit den Unterrichtsstürmern, bei denen sich das Rotationsprinzip gut bewährt habe. Aber leider seien auch „ein paar Lattenschüsse und Vollpfosten dabei“ gewesen. Man merke, dass die junge Mannschaft noch ein wenig Erfahrung brauche, alles in allem seien die Erfolge der Spieler jedoch beachtlich. 108 Absolventen konnte die Schulleitung gratulieren, mit dem Zeugnis bekam jeder eine weiße Rose überreicht. Zuerst traten die Schüler der 10cR auf die Bühne, hier erreichte Schulsprecher Torben Ruck mit 1,4 den besten Durchschnitt. Aus der 10bR wurde Benjamin Hadzimehmedovic, der als Schulsanitäter und Streitschlichter im Einsatz war, für seine große Hilfsbereitschaft und Engagement geehrt, Klassenbester ist Schulsprecher Martin Neumann (1,3). In der 9bH war dies Jill Klotz (2,1). „Sie haben uns als Wegweiser gedient und gezeigt, dass neben Wissen auch Fantasie und Kreativität eine wichtige Rolle spielen“, hieß es in der Ansprache der Schüler, die ein selbstgestaltetes Banner mit dem Schriftzug „Danke“ entrollten. Auch die Schulsprecher waren voll des Lobes für die Lehrer, „die es mit uns aushalten mussten, uns immer beraten haben und viel Zeit in uns investiert haben und zu einem erfolgreichen Abschluss verholfen haben“, so Martin Neumann. „Alle hier Anwesenden können stolz auf sich sein. die erste große Etappe im Leben gemeistert zu haben“, freute sich Torben Ruck, und Sahin Kaya sagte: „Wir haben es geschafft, das Lernen, die Arbeiten, und die Abschlussprüfung haben sich gelohnt. Wichtig ist, dass wir alle was aus unserem Leben machen.“

Das von den Klassenlehrerinnen vorgetragene ABC der Schule sorgte für viele Lacher, fand die eine oder andere Klasse sich darin doch wieder.

Nach dieser Auflockerung ging es mit der Zeugnisvergabe weiter. Nicolette Faber aus der 9aH wurde für die Aufrechterhaltung des sozialen Miteinanders in der Klasse geehrt, als beste Schülerin schloss Andzelika Szymaszek (1,8) ab. In der 9HÜ lag Alisa Dittrich mit 1,8 vorne, Erwähnung fanden hier auch Christina Gnutovs gute Leistungen und ihr stets zuverlässiges Verhalten. Erfolgreichste Abgängerin ist Alyssa Fröhlich mit einem Notendurchschnitt von 1,1.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG


Entscheidungen in der Nachspielzeit

Alfred-Delp-Schule: Abschlussfeier für Haupt- und Realschulabsolventen in die Nähe des EM-Fußballturniers gerückt

Von unserem Mitarbeiter Jürgen Klotz

Abschlussfeier1

Haben ihre individuelle Klasse hin und wieder aufblitzen lassen: die ehemaligen Schüler der Alfred- Delp-Schule.

© jkl

Lampertheim. Bei Abschlussfeiern sind die Blicke meist zurückgerichtet. Das war nicht anders, als die Alfred-Delp-Schule ihre Haupt- und Realschulabsolventen verabschiedete. In der Hans-Pfeiffer-Halle bereitete man den Abgängern eine große Bühne. Eltern, Lehrer und Freunde waren gekommen, um dabei zu sein, als die 108 Schüler ein langjähriges Kapitel schlossen und dem Berufsleben einen Schritt näher kamen.

Nach einem gemeinsamen Abschiedsfoto, aufgenommen auf der Tribüne des benachbarten Adam-Günderoth-Stadions, begann der offizielle Teil mit einer originellen Begrüßung durch Schulleiterin Sylvia Meier und den stellvertretenden Schulleiter Alexander Böhm. Zeitgemäß im Stil eines Fußball-EM-Interviews geführt, passten die beiden das einschlägige Schulvokabular an das der medial geschulten Profikicker an. Die vier Jahre Grundschule bezeichnete Meier als Vor-, die Realschulklassen als K.O.-Runde.

Böhms Dank galt dem Trainerteam. Er erinnerte an einige unschöne Szenen, die nichts mit Lernsport zu tun gehabt hätten und daran, dass individuelles Lerntraining zu Hause unverzichtbar für eine Ausübung auf hohem Niveau sei. Unbeliebt bei den Schülern war generell die Position des Sechsers, die stets zu reflexartigen „Trainer-raus-Rufen“ geführt hätten. Positiv hob Böhm den Teamgeist der Mannschaft hervor, in der ab und an auch die individuelle Klasse aufgeblitzt wäre und unnötige Einzelaktionen immer seltener vorgekommen seien.

Wichtig bei dem engmaschigen Unterrichtsstoff: Schnelles Umschalten, gute Chancenverwertung und das Beherrschen von Lernstandards. Entscheidendes sei oft in der Nachspielzeit passiert, Vollpfosten und Nackenschüsse habe man ebenso beklagen müssen. „Insgesamt waren die Erfolge beachtlich und deshalb fährt der Kader nun in den wohlverdienten Urlaub“, so Böhm.

Danach ging es an die Ausgabe der Zeugnisse. Die einzelnen Klassen erhielten auf der Bühne dazu eine weiße Rose und viel Applaus. Darüber hinaus nutzten sie die Gelegenheit, sich bei ihren Lehrern zu bedanken. „Danke für die vielen Jahre, wir werden Sie vermissen“, war ebenso zu hören wie ein Loblied auf die Pädagogen als „Vorbild und Wegweiser“. Schulsprecher Martin Neumann sprach von einer „sechsjährigen Herausforderung mit besonderen Momenten“. „Mein Dank geht an die Personen, die es fünf Tage die Woche mit uns aushalten mussten und die unser Bestes wollten“, sagte Neumann.

Torben Ruck schaute auf eine erste gemeisterte Etappe zurück. „Am Ende des langen Weges trauert man der Schule fast nach“, gab er zu bedenken, dass es hierbei nicht nur um theoretische Dinge, sondern darüber hinaus um die Reifung der Persönlichkeit ging. Einen Blick nach vorne wagte er außerdem. Auf Lernen folge Weiterlernen. Es komme darauf an, sein Leben immer stärker in die eigenen Hände zu nehmen.

Die Klassenlehrerinnen unterhielten mit einem Schul-Abc – von A wie „abschreiben“, oder E wie „Entschuldigung“, über H wie „Handy“ bis I wie „immer ich“. Der Ausklang erfolgte am späten Abend mit einer musikalisch untermalten Diashow, die einige Ereignisse der zurückliegenden Jahre Revue passieren ließ.

© Südhessen Morgen, Freitag, 01.07.2016

Impressionen vom Berufsorientierungstag 2016

In der Küche geht es rund

iKochduell2

Lehrer gegen Schüler beim Kochen – wer sorgt eher für Gaumenfreuden bei der Jury? Foto: Thorsten Gutschalk

Von Julia Wetzel

KOCHDUELL Schüler und Lehrer der ADS treten am Herd gegeneinander an

LAMPERTHEIM – Am Donnerstagmittag hieß es in der Alfred-Delp-Schule (ADS): Schüler gegen Lehrer oder „An die Kochtöpfe, fertig, los!“ Schon in den Fluren der Alfred-Delp-Schule stiegen einem die verschiedensten Aromen in die Nase, die stärker wurden, je näher man der Küche kam. Es wurde fleißig geschnippelt, gerührt und gewürzt, um das Kochduell Lehrer gegen Schüler zu gewinnen.

Initiator der Aktion und Ideengeber ist Mark Lasarowice, der als Ausbildungsleiter sowie Berufseinstiegsbegleiter für die „GenieFabrik“ tätig ist, als deren Träger die TWBI Aus- und Weiterbildung fungiert. „Es treten zwei Gruppen gegeneinander an: sechs Schüler gegen sechs Lehrer“, so Lasarowice. Die Grundidee sei die Stärkung des guten Verhältnisses zwischen den Schülern und ihren Lehrern, denn das gehöre zu einer Schule dazu. „Aber der Spaß steht natürlich im Vordergrund, ebenso der Teamgeist“, bemerkte der Initiator.

Die zwei Gruppen, die als Sonnengelb und Königsblau bezeichnet wurden, bekamen identische Warenkörbe und zauberten daraus ein Drei-Gänge-Menü für die Jury. Die Köche hatten etwa Salatköpfe, verschiedenes Gemüse und Obst, Eier, Quark und Hähnchenbrüste sowie Garnelen in ihren Körben. Damit auch alles stilecht vor sich ging, wurden die Gruppen mit Kochkleidung aus dem privaten Bestand von Mark Lasarowice ausgestattet. So konnten sich alle an den Töpfen in ihren Kochjacken und Schürzen wie ein richtiger Profi-Koch fühlen.

Im Raum neben der Küche wartete an einer festlich gedeckten Tafel bereits die zehnköpfige Jury auf die vollen Teller. Doch auch hier galt es, genau hinzuschauen. Die Jurymitglieder hatten auf einer Skala von eins bis zehn drei Kriterien zu bewerten: Präsentation, erster Eindruck und Idee sowie natürlich den Geschmack. Somit hatten die Wertungsrichter zum Teil zwei gut gefüllte Teller vor sich stehen.

„Die Einladung, als Jurymitglied teilzunehmen, soll ein Dank, aber auch eine Wertschätzung für die bisherige Zusammenarbeit sein“, so der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm.

Als Vorspeise gab es auf beiden Tellern Salat mit Garnelen zu genießen, gefolgt von gefüllter Hühnerbrust mit Kartoffeln und Gemüse. Den süßen Abschluss bildete ein Kuchen mit Obst und einer Creme auf dem einen Teller sowie einem Obstsalat mit Quark auf dem anderen Teller. „In der Küche ist es richtig rund gegangen, aber es hat Spaß gemacht“, so das Fazit von Mark Lasarowice. Seine persönliche Meinung decke sich mit dem der Jury, doch haben sich alle größte Mühe gegeben. Mit einem kleinen Vorsprung von gerade einmal sechs Punkten konnte sich am Ende das Team Königsblau, die Lehrer, über den Sieg und damit einen Eisgutschein freuen. Als Trostpreis spendierte Simone Weyand vom Bücherschiff, die ebenfalls in der Jury saß, spontan auch den Schülern einen Eisgutschein.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

Lehrer sind doch die besseren Köche

Berufsorientierung: Aktionstag an der Alfred-Delp-Schule

Kochduell1

Schüler wie Lehrer hatten viel Spaß beim Kochduell an der Haupt- und Realschule. Am Ende wurde das Essen der Lehrer von der Jury als das bessere befunden. © av

Lampertheim. In die Schule gehen, gute Noten schreiben, den Abschluss machen. Und dann? Genau diese Frage stellen sich wohl die meisten Schüler, wenn sie ihren Abschluss in der Tasche haben. Wenige wissen schon, wohin es für sie gehen soll. Manche verpassen vielleicht sogar den Einstieg in das Berufsleben. Genau dieser Situation möchten die Schulleitung und das Kollegium der Alfred-Delp-Schule aktiv entgegenwirken.

Bereits im vergangenen November hat die Schule – mit Unterstützung der IHK Darmstadt – die Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen und einen Raum eingerichtet, in dem Schüler Unterstützung bei ihrer Zukunftsplanung erhalten. Ebenso können sie regelmäßig die Berufsberatung der Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen. Ein weiterer Baustein ist der Berufsorientierungstag, für die Jahrgangsstufen 8 und 9, der am Donnerstag wieder stattfand. Dazu waren zwei Trucks zu den Themen „Discover Industry“ und „Metall- und Elektroindustrie“ auf den Schulhof gekommen. Dort konnten die Schüler einen Lehrgang zum jeweiligen Thema durchlaufen und ihre Interessen entdecken. „Dass die hier sind, ist ein echter Glücksfall, da sie bis auf zwei Stopps nur in Baden-Württemberg unterwegs sind“, erklärte der für die Berufsorientierung zuständige Konrektor Alexander Böhm. Zweites Highlight sei die neue Kooperation der ADS mit der Handwerkskammer Rhein-Main.

Am Montag starten die Siebtklässler erstmals ein Berufsorientierungsprogramm der Handwerkskammer (HWK) im Berufsbildungszentrum in Bensheim. Innerhalb von zwei Wochen können die Schüler in drei handwerkliche Bereiche, die sie zuvor wählen konnten, einen Einblick bekommen. Außerdem gab es an diesem Aktionstag für die neunten Klassen einen Bewerbertag der Privaten Handelsschule zum Thema „Mediengestaltung“.

Unbestrittener Höhepunkt war aber ein Koch-Duell zwischen Schülern und Lehrern, die das Essen während der anderen Programmpunkte vorbereiteten. Eine elfköpfige Jury, zu der auch Schulleiterin Sylvia Meier, Vertreter der HWK und der IHK sowie erster Stadtrat Jens Klingler gehörten, bewertete das Essen nach dem ersten Eindruck, Aussehen und Geschmack. Gekocht wurde seit dem Morgen, der Jury wurde ein grüner Salat, Putenfleisch, Kuchen und Obstsalat serviert. Gewonnen haben die kocherfahrenen Lehrer.

Um die Berufsorientierung fortzuführen, wird in der achten Klasse ein Tagespraktikum über ein Jahr hinweg und in der neunten Klasse ein Blockpraktikum mit Abschlussprüfung organisiert. „Berufsorientierung ist als neuer Schwerpunkt an unserer Schule dazugekommen“, sagte Böhm abschließend. av

© Südhessen Morgen, Samstag, 25.06.2016

Bienvenue á Lampertheim

„Bienvenue! Herzlich willkommen“ hieß es am Montag im Sitzungssaal des Stadthauses in Lampertheim. Bereits zum elften Mal hatten sich wieder 19 Schüler aus Dieulouard auf den Weg nach Lampertheim gemacht, um als Austauschschüler sechs Tage in der Spargelstadt zu verbringen – begleitet wurden sie von ihren Lehrerinnen Marlene Dardour und Florence Gourdin. Mit Spannung erwarteten Schüler und Eltern der Alfred-Delp-Schule (ADS) den Besuch aus der Partnergemeinde Hofheims, in den Startlöchern standen zudem Evelyn Bensouilah, Französischlehrerin an der ADS, und Catherine Cornelius. Nach der Ankunft war den Schülern beider Seiten die Nervosität anzusehen, die jedoch bald gemeinsamen Lachen wich und einen positiven Start in die gemeinsame Zeit verhieß. Jeder Teilnehmer des Schüleraustauschs bekam zur Begrüßung ein T-Shirt überreicht, welches sinnbildlich den Zusammenhalt der beiden Gemeinden und der Schüler symbolisiert.
„Genießt den Aufenthalt in Lampertheim und Hofheim, aber besonders wünsche ich Euch, dass Ihr euch gegenseitig kennenlernt. Schließt Freundschaften, die über diese fünf Tage hinaus halten – mit Internet und Smartphones stellt dies heute ja glücklicherweise kein Problem mehr da”, gab Bürgermeister Gottfried Störmer den Jugendlichen auf den Weg. „Wir wünschen Euch, dass Ihr viel deutsch und französisch sprecht”, rief die Schulleiterin der ADS, Sylvia Meier, den Schülern zu.
Auf dem Programm stehen neben gemeinsamen Unterrichtsbesuchen eine Sportveranstaltung in der ADS, eine Fahrt nach Heidelberg mit Schlossführung und dem Besuch der Innenstadt sowie eine Fahrt nach Mannheim. Ein Höhepunkt wird eine Rallye durch Hofheim am Mittwoch sein: Von Bahnhof aus geht es unter anderem über den Dieulouard-Platz und das Bürgerhaus zur Nibelungenschule und von dort aus über die Balthasar-Neumann-Kirche zur Feuerwehr. Dort wird die Jugendfeuerwehr ein spannendes Programm für die Schüler bereithalten. Der Gegenbesuch der deutschen Schüler findet in kommenden Oktober statt.

Benjamin Kloos

Quelle: http://tip-verlag.de/bienvenue-a-lampertheim/

TiP-Verlag am 15. Juni 2016

Schüler informieren sich über Organspende

01

(von Rosi Israel (Text) / ROI (Bild) / Südhessen Morgen)

In diesen Tagen wurde der Tag der Organspende begangen. In der Alfred-Delp-Schule Lampertheim wurde aus diesem Anlass der Aktionstag „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ des Gesundheitsamtesund des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) des Kreises Bergstraße veranstaltet. In der Schule kann eine Ausstellung zum Thema besichtigt werden. Außerdem wurde gestern von der Mitarbeiterin des DRK-Kreisverbandes, Ute Fuchs, ein Workshop initiiert.

Als Einstieg diente ein Unterrichtsfilm, der das Thema Organspende in jugendgerechter Form aufbereitet. Bei diesem Projekt sollten die jungen Leute an die Thematik herangeführt werden, erläuterte Ulrich Bergmann, Geschäftsführer des Kreisverbandes. Außerdem sollten die Aktionen das Bewusstsein der Jugendlichen stärken, einem anderen Menschen zu helfen. Das Leben des Empfängers könne verlängert oder die Lebensqualität verbessert werden. „Ein Hirntoter kann noch etwas Gutes tun“, sagte Bergmann über einen Organspender. Die Entscheidung über eine Organspende sei allgemein ein Problem, denn es sei ein Spannungsfeld zwischen Herz und Verstand, unterstrich Heinz Klee, Mitglied des Kreisausschusses. Entscheidung mit 16 Die Schüler der achten bis zehnten Klassen erfuhren von den Experten, dass man sich mit 14 Jahren verbindlich gegen und mit 16 Jahren für eine Organ- und Gewebespende aussprechen könne. „Habt ihr euch schon einmal mit diesem Thema befasst?“, wollte Schulleiterin Sylvia Meier von den Workshop-Teilnehmern wissen. Nur wenige Schüler bejahten die Frage. Sie hätten schon davon gehört, aber sich noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt, sagten Oliver Ludwig und Marcel Gajdeczka, als sie sich die Ausstellung ansahen. Lisa-Marie Gunkel findet es wichtig, dass die Jugendlichen für das Thema Organspende sensibilisiert werden.

Jugendlichen erscheine der eigene Tod weit weg, ohne speziellen Anlass würden sie sich nicht mit dieser Frage auseinandersetzen, wissen die Fachleute. Deshalb seien die Informationstage wichtig, betonte Reinhild Zolg, Fachbereichsleiterin des schulärztlichen Dienstes vom Haus der Gesundheit. „Der Tod ist ein Thema, das nicht gerne angesprochen wird“, bestätigte Ute Fuchs. Aber, sie wolle aufzeigen, wie viel Positives ein Spender bewirken kann. Bis zu sieben Menschen könnten durch die Organe eines Spenders gerettet werden. „Euer Tod hätte dann einen Sinn“, versinnbildlichte die DRK-Mitarbeiterin. Wenn ein Mensch gestorben ist, seien die Verwandten geschockt und oftmals handlungsunfähig. Besser wäre es gewesen, man hätte früher zu Lebzeiten eine Entscheidung über eine Entnahme seiner Organe nach seinem Tod zugestimmt oder ausdrücklich widersprochen.

Quelle: Südhessen Morgen vom 10. Juni 2016

Frühzeitig Entscheidungen treffen

Unbenannt

(Foto: Thorsten Gutschalk / Text: Vanessa Joneleit / Lampertheimer Zeitung)

Als Jugendliche befassen sich die meisten eher selten mit dem Tod, das Thema scheint für sie noch in weiter Ferne. Wie wichtig aber eine Auseinandersetzung damit sein kann, dass es irgendwann ganz schnell zu Ende sein kann, das wurde am Donnerstag in der Alfred-Delp-Schule (ADS) deutlich. Zum diesjährigen Tag der Organspende haben das Gesundheitsamt und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dort einen Aktionstag zum Thema Organspende organisiert. Unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ standen für die Zehntklässler und einige Acht- und Neuntklässler ein Workshop und der Besuch einer Ausstellung auf dem Programm.

Ute Fuchs vom DRK führte die Schüler zunächst durch einen Workshop, zu dessen Einstieg ein Unterrichtsfilm gezeigt wurde, der das Thema Organspende jugendgerecht aufbereitet. „Uns geht es vor allem darum, die Schüler für das Thema zu sensibilisieren. Sie sollen sich darüber bewusst werden, dass sie über ihre Körper selbst entscheiden dürfen und dass es wichtig ist, eine Entscheidung zu treffen – egal, wie diese aussieht“, betonte Fuchs. Die meisten Jugendlichen hätten sich mit dem Thema zuvor kaum beschäftigt, es sei aber wichtig, zu verdeutlichen, dass man auch nach dem Tod noch Leben retten kann. Verdeutlichen wollte Fuchs den Schülern auch, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. „Eine frühe Entscheidung ist wichtig, denn im Moment des Todes überwiegt für die Angehörigen der Schock. Da ist es umso schwieriger, eine Entscheidung zu treffen“, erklärte sie. Indem man vorzeitig einen Ausweis ausfülle, nehme man den Angehörigen die schwere Entscheidung ab.

Weiter informierte Fuchs die Schüler darüber, dass man sich bereits mit 14 Jahren verbindlich gegen und mit 16 Jahren für eine Organ- und Gewebespende aussprechen kann. Fragen der Schüler richteten sich beispielsweise danach, weshalb durch eine Spende nur sieben Leben gerettet werden können. „Auch Extremitäten oder beispielsweise die Netzhaut kann gespendet werden. Organe aber retten Leben“, so Fuchs.

Eine Ausstellung des Gesundheitsamtes, die allen Schülern der ADS bereits seit Montag offenstand, hielt im Anschluss weiteres Informationsmaterial für die Schüler bereit. Sie klärte beispielsweise über die Situation der Organspende in Deutschland oder über die Lebendorganspende auf und lieferte Informationen darüber, wie eine Transplantation genau abläuft und welche erforderlichen Tests es für Lebendspender gibt. Auch die christliche, muslimische und jüdische Perspektive hinsichtlich des Themas wurden erläutert.

„Ziel ist es, die Jugendlichen zu motivieren, sich eine Meinung zu bilden“, betonte Heinz Klee, Mitglied des Kreisausschusses, der in Vertretung des Landrates den Aktionstag eröffnete.

Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 10. Juni 2016

Im Zeichen der Toleranz

SCHULFEST – Internationale Feier der Alfred-Delp-Schule

Schulfest 2016-2

Zum Schulfest gehörte auch ein gut bestückter Bücherflohmarkt. Foto: Thorsten Gutschalk

 

LAMPERTHEIM – (wa). Dass man „Zähne putzen“ auf Dari, dem afghanischen Persisch, „dandan schostan“ ausspricht, und dass man sich in Italien am Morgen mit „bongiorno“ begrüßt, konnte man vergangenen Samstag beim Schulfest der Alfred-Delp-Schule lernen. Unter dem Motto „International feiern“ wurden gemeinsam bei strahlendem Sonnenschein die verschiedensten Kulturen dieser Welt zelebriert.

„Jede Klasse hat einen Aktionsstand zu einem anderen Land“, so Schulleiterin Sylvia Meier. Beispielsweise konnte man an einem Stand englisches Soft-Dart spielen, an einem anderen italienische Kräuter erkunden oder beim kulturellen Quiz sein Länderwissen unter Beweis stellen. Sogar ein Henna-Tattoo konnte man sich gestalten lassen, Tischfußball spielen oder beim internationalen Glücksrad sein Glück versuchen. Ein 14-jähriger Schüler bot einen Polnisch-Expresskurs an.

Viele Nationen vertreten

Eine interessante Besonderheit gab es zudem: „Wir haben aus unserer Datenbank die Nationalitäten aller Schüler herausgesucht“, berichtete Meier, „dabei waren einige ganz überrascht, dass wir sogar jemanden aus Kirgisien an der Schule haben.“

Von insgesamt 691 Schülern kommen laut dieser Statistik 517, also der Großteil, aus Deutschland. Unter den restlichen finden sich die unterschiedlichsten Nationen, von Afghanistan bis Ungarn. Auch einige Lehrernamen lassen auf ein internationales Kollegium schließen.

Im Schulhof war ein Flohmarkt anzutreffen, dessen Einnahmen an den LIMA-Verein gingen, mit dessen Entstehung die Schule eng verbunden ist. Lehrer und Schüler verkauften dort eigene gespendete Bücher und Spielsachen, während gleichzeitig ehemalige Lehrer ebenfalls für den Verein auf dem Lampertheimer Wochenmarkt aktiv waren. „In Peru wurde mit Hilfe des Vereins eine Schule aufgebaut“, erläuterte die Schulleiterin, die Deutsch, Englisch und Biologie unterrichtet, „dort gibt es ein besonderes Armutsviertel, dem wir helfen wollten“. Die ausschließlich über Spenden finanzierte Schule beinhalte auch eine Kinderküche.“ Seit über 20 Jahren existiert der LIMA-Verein nun schon.

Auch Teile der Erlöse des Schulfests sollten an diesem Tag dem Verein zugutekommen und zudem zweckgebunden an den Förderverein gehen. Bei Sanierung des Schulhofes wird geplant, unter anderem Sportgeräte und Sitzgelegenheiten damit anzuschaffen. Beim Schulfest war der Förderverein mit einem Hot-Dog-Stand vertreten.

An Programm mangelte es dem Fest nicht. Morgens wurden zunächst alle auf dem Hof mehrsprachig begrüßt. Später starteten internationale Liedbeiträge auf der Bühne und in der Mensa, Tänze sowie ein Flötenbeitrag. Sogar ein persischer Rap, bei dem der Schüler Kritik an Afghanistan übte, wurde vorgetragen. Mittags luden die Lehrer mit einem gemeinsamen Tanz, dem türkischen Halay, zum Mitmachen ein.

Zudem konnten verschiedenste Ausstellungen zum Thema Lima, landestypischer Kleidung oder 1001 Nacht angeschaut werden. Im „Worldwideclassroom“ konnte man sich Infos zu verschiedenen Ländern wie Kroatien, Russland, Pakistan oder der Türkei einholen und erste Vokabeln lernen.

Kulinarisch wurde jeder fündig. Es gab alkoholfreie Cocktails, Fingerfood und Süßspeisen verschiedener Länder, Smoothies und eine Grillstation. Sandwiches, Donuts und Popcorn konnte man am Stand der USA genießen, Dips und Chili bei Mexiko, Erdnusseintopf und Fladenbrot bei Afrika, Börek und Tee am Stand der Türkei.

„Heute wird auch unsere neue Schülerzeitung verkauft, die zweimal im Jahr erscheint“, erzählte Sylvia Meier. Für einen Euro konnte man Steckbriefe der neuen Lehrer, Rezepte aus aller Welt oder Aktuelles über Sport und Gesundheit lesen. Einmal pro Woche treffe sich die AG, um nach Themen zu suchen.

In der jetzigen Ausgabe findet man außerdem Interviews mit den sogenannten „Intensivkindern.“ „Das sind diejenigen, die mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen sind und Deutsch lernen mussten“, erläuterte Meier. Vier Klassen solcher Kinder gebe es an der Alfred-Delp-Schule. „Viele integrieren sich super schnell und lernen die Sprache innerhalb von Monaten“, berichtete sie stolz.

Das Schulfest stand also ganz im Sinne der kulturellen Verschiedenheit, der Toleranz und der Internationalität, und der Tag zeigte schließlich, wie gut sich die Nationalitäten ergänzen.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

www.planet-beruf.de / Alles für die Berufsorientierung an einem Ort

Die neu gestalteten Seiten der Arbeitsagentur bieten ein umfassendes und reichhaltiges Angebot zum Thema Berufsorientierung.

logo