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Herzlich willkommen!

 

Als Schulleiterin der Alfred-Delp-Schule möchte ich Sie auf unserer Internetseite begrüßen.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Internetpräsenz einen Überblick über unser Schulleben, über Projekte und schuleigene Konzepte geben zu können und wünschen Ihnen viel Spaß beim Hineinschnuppern.

Schaumkuss-Experiment lässt Kinder staunen

Alfred-Delp-Schule: Bildungseinrichtung stellt sich bei Tag der offenen Tür mit abwechslungsreichem Programm vor

Sie können nicht nur ein Lied vom Alltag in der Alfred-Delp-Schule singen: Mitglieder eines Schülerchors begrüßen mit „Sound Of Silence“ die Besucher am Tag der offenen Tür.

Spannende Experimente: Physiklehrer Stefan Ickler zeigt, wie sich ein Schaumkuss unter Vakuum verändert.

Nur fliegen ist schöner: Die Kinder dürfen sich in der Sporthalle austoben.

Von unserem Mitarbeiter Markus Mertens

Lampertheim. Gesellschaftsfähige und eigenverantwortliche Menschen sollen ihre Schule verlassen. Das erklärt Direktorin Sylvia Meier beim Tag der offenen Tür in der Alfred-Delp-Schule. Und schon in den ersten Momenten dieses Vormittags zeigt sich die Bildungseinrichtung in den Räumen der Mensa von ihrer besten Seite: Ein Chor singt den Simon and Garfunkel-Hit „Sound Of Silence“, die Streitschlichter geben sich den Staffelstab in die Hand und ein Sketch rundet die ersten Programmpunkte ab.

Danach werden die Besucher in Gruppen von Lehrern oder Schülern durch das Haus geführt und mit allem vertraut gemacht, was es in der Schule zu entdecken gibt. Während die Mütter und Väter sich die neueste Ausgabe der Schülerzeitung „Alfreds Blatt“ zeigen lassen, den humorvollen Dialogen des Französisch-Kurses folgen oder sich über Austauschprogramme mit Ermont und Dieulouard informieren, genießen die Mädchen und Jungen Mitmachstationen. Die Biologen bauen Vulkane, im Chemiesaal werden Versuchsanordnungen auf dem Smartboard vollzogen, in der Physik dehnt sich ein Schaumkuss im Vakuum bis zur Unkenntlichkeit aus. Und wer sich körperlich mal richtig austoben möchte, für den stehen in der Sporthalle alle Formen von Ringen, Seilen und Matten zur Verfügung.

Sichtbare Erfolge

Auf den Fluren begegnen den Blicken der Neugierigen immer wieder Plakate – zur Stadt Lampertheim, zu den USA oder zum neuesten Biologieprojekt. Die Lernerfolge werden hier im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar gemacht.

Beachtlich: Neben den Lehrern sind auch die Schüler begeisterte Fürsprecher ihrer Bildungseinrichtung. Sie lassen die Besucher wissen, welche Arbeitsgemeinschaften Spaß machen und ob es auch genug Freizeitangebote gibt. Und sie sind äußerst gut vorbereitet: Von den Arbeitslehre-Bereichen in der Holztechnik und der Hauswirtschaft über die Streitschlichter-AG bis hin zu den Schüler-Dossiers, in denen jeder Schüler sein eigenes fachliches und ehrenamtliches Engagement festhalten kann, wissen sie bestens darüber Bescheid, was ihre Schule auszeichnet.

Gut informiert treffen sich nach dem Rundgang die Gäste wieder in der Mensa. Simone Föry und Sabine Kreher vom Schulförderverein verkaufen dort Kuchen. Wem nach Deftigerem zumute ist, bekommt beim LIMA-Verein warme Suppe.

© Südhessen Morgen, Dienstag, 14.02.2017

Tag der offenen Tür an der Alfred-Delp-Schule

Die angehenden Fünftklässler konnten am Tag der offenen Tür der ADS selbst experimentieren und so die verschiedenen Fachbereiche kennenlernen. Foto: Thorsten Gutschalk

Von Christian HoffmannLAMPERTHEIM – „Politik und Wirtschaft ist nicht das beliebteste Fach, es gibt aber einige Schüler, die es gerne machen“, erklärte Referendarin Anna Juroszek, die am Tag der offenen Tür der Alfred-Delp-Schule in ihrem Unterrichtsraum saß und den Besuchern bereitwillig Auskunft erteilte. „Ich versuche, nahe an der Realität der jungen Schüler zu bleiben, darum schaue ich mir mit ihnen den Jugendtreff Zehntscheune an oder besuche mit ihnen das Amtsgericht“, erläuterte die 30-jährige Lehrerin.

Im Freien erkennt man die Alfred-Delp-Schule mit den Schulzweigen Gymnasium und Realschule an den riesigen Buchstaben A und B, die an den beiden rechteckigen Schulgebäuden an der Außenfassade prangen. Mit den Mädchen und Jungen der 7. Klasse besucht Referendarin Anna Juroszek gelegentlich Gerichtsprozesse im Amtsgericht, wo der vorsitzende Richter zum Beispiel über Vergehen bei Sachbeschädigung, Körperverletzung und Betäubungsmitteln urteilt. Neben dem Inhalt verfolgen solche Ausflüge nebenbei einen pädagogischen Effekt: Die Jugendlichen sollen erfahren, was einem Straftäter bei solchen Delikten blüht. „Das gibt dann Bewährungs- und Geldstrafen oder Sozialstunden“, schilderte Lehrerin Anna Juroszek, die ursprünglich aus Friedberg in der Wetterau stammt und nach ihrem Lehramtsstudium an der Frankfurter Goethe-Universität eine Stelle an der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule erhielt. „Außerdem schauen wir, wie das System der Bundesrepublik Deutschland aufgebaut ist. Ich lasse die Schüler gerne selbstständig im Internet recherchieren“, berichtete Juroszek.

Wenn französische Austauschschüler zu Besuch in die Alfred-Delp-Schule kommen, gestalten die Lampertheimer Pennäler weiße T-Shirts mit bunten Farben, um diese den Franzosen am Ende als Präsent mit nach Hause zu geben. Als Erinnerung an eine schöne Zeit. Meistens ist auf diesem T-Shirt ein rotes Herz abgebildet. Im Unterrichtssaal von Französisch-Lehrerin Rita Huba-Sochiera führten die Heranwachsenden einen Sketch auf und hielten einen Dialog, mit dem die Schüler demonstrierten, wie man auf Französisch von seinen Hobbys erzählt und was das persönliche Leibgericht ist. Die Alfred-Delp-Schule pflegt eine Partnerschaft mit dem College Antoine De Saint-Exupéry im französischen Ermont. „Die Schüler haben gar keine Hemmungen, frei zu sprechen“, freute sich Lehrerin Huba-Sochiera, über das Engagement.

Lampen zum Leuchten bringen und ein Hörtest

Im benachbarten Schulgebäude, wo sich der Chemie-Saal von Referendar Philipp Friese befindet, durften die Besucher derweil Experimente durchführen zu den Themen Akustik, Mechanik, Optik und Stromkreise. „Ein kleiner Querschnitt durch die Physik“, erläuterte Lehrer Philipp Friese, der den Gästen beibrachte, wie man über das korrekte Verschalten von Schaltkreisen mehrere Lampen zum Leuchten bringt. „Kinder haben noch ein besseres Gehör als Erwachsene, sie nehmen höhere Frequenzen wahr“, schilderte der 33-Jährige, der mit seinen Schützlingen manchmal das Wissenschaftsfest „Explore Science“ im Mannheimer Luisenpark besucht. Naturwissenschaften hautnah zum Anfassen eben.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

Ein spürbarer Erfolg: Weniger Wechsel auf dem Weg zum Beruf

Bildung: Heinrich-Metzendorf-Schule will Kooperation mit anderen Schulen im Kreis ausbauen

Die Heinrich Metzendorf Schule in Bensheim wiederholte gestern Nachmittag die Kooperationsvereinbarungen mit sechs weiterführenden Schulen im Kreis Bergstraße. Dabei handelt es sich um die Alfred-Delp-Schule in Lampertheim, die Schillerschule in Bensheim, die Kirchbergschule in Bensheim, die Weschnitztalschule in Mörlenbach, die Martin-Buber-Schule in Heppenheim und die Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim. Bild: Dietmar Funck

Von unserem Mitarbeiter Thomas Tritsch

Bergstraße. Die Effekte einer frühen und intensiven Berufsorientierung lassen sich schlecht messen. Schon gar nicht nach wenigen Jahren. Dennoch: Gut informierte Abgänger bleiben häufiger und erfolgreicher in der Spur. Wie es geht, zeigt ein Kooperationsmodell im Kreis Bergstraße.

„Wir spüren: Wer durch die Orientierung gegangen ist, wechselt seltener den eingeschlagenen Ausbildungs- oder Berufsweg“, betont Friedrich Eichenauer. Er ist stellvertretender Leiter der Heinrich-Metzendorf-Schule (HMS) in Bensheim. Das berufliche Schulzentrum für den Kreis Bergstraße will noch mehr Schülern die Chance bieten, eine Karriere nach ihren Vorstellungen und Fähigkeiten einzuschlagen. Dafür hat die HMS jetzt die Partnerschaft mit sechs allgemeinbildenden Schulen im Kreisgebiet erneuert. Durch die Kooperation nutzen sie das facettenreiche Bildungsangebot sowie die vielseitigen Qualifikationen und personellen Ressourcen aus dem Repertoire der HMS.

„Die Berufswahl ist für viele Schüler ein schwieriger Prozess“, so Schulleiter Wolfgang Freudenberger bei der Vertragsunterzeichnung. Wer nicht genau weiß, welche Inhalte und Anforderungen auf ihn warten, hat denkbar schlechte Karten. Ausbildungsabbrüche kosten Zeit und Aufwand. Ein späteres Umsatteln ist schwieriger als die frühe Erkenntnis, dass ein bestimmtes Berufsfeld nicht in Frage kommt. Für Friedrich Eichenauer ist auch eine negative Entscheidung letztlich ein positives Ergebnis im ganz persönlichen Orientierungsprozess. Durch ein verzahntes Angebot lasse sich die Qualität der Berufswahl deutlich verbessern, heißt es aus dem Leitungsteam der Metzendorf-Schule.

Die richtige Entscheidung treffen

Das sieht das Hessische Kultusministerium ebenso. In einem „Erlass zur Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung in Schulen“ aus dem Jahr 2015 wird die Koordinierung der berufsorientierenden Maßnahmen an den allgemeinbildenden Schulen ab Klasse fünf offiziell eingefordert. An Haupt- und Realaschulen sollen Koordinatoren das Angebot verwalten und im Rahmen eines fächerübergreifenden Curriculums anbieten.

Die Schüler sollen am Ende ihrer schulischen Laufbahn in der Lage sein, eine ihren Kompetenzen entsprechende, fundierte Berufs- oder Studienwahlentscheidung zu treffen. Dabei geht es um die Vermittlung sowohl fachlicher wie auch anderer, vor allem sozialer Kompetenzen.

Die sechs Bergsträßer Schulen machen gerne mit. Weitere können jederzeit aufspringen, wie Freudenberger betont. Als jüngste Schule im Netzwerk war vor zwei Jahren die Alfred-Delp-Schule in Lampertheim dazugekommen. „Trotz der räumlichen Distanz profitieren unsere Schüler von der Zusammenarbeit“, so der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm. Die achten und neunten Klassen schnuppern im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts in die Fachbereiche Farb- und Elektrotechnik hinein.

In der Auerbacher Schillerschule sind es Schüler aus den neunten Hauptschulklassen, die an der HMS umfassend über die Sparten Metalltechnik, Ernährung und Arbeitslehre informieren. An einem Tag werden dafür vier Unterrichtsstunden reserviert. „Das können wir als allgemeinbildende Schule in dieser Tiefe gar nicht leisten“, so Schulleiter Günter Schneider.

Von der Kooperation überzeugt

Aus der Kirchbergschule werden Jugendliche aus den siebten und achten Klassen in die nahe Berufsschule geschickt. Gabriele Ganzert ist seit November neue Leiterin der Förderschule. Auch sie ist von der Kooperation überzeugt. Auch von der Potenzialanalyse, durch die junge Menschen ihre beruflichen Kompetenzen erkennen und gezielt fördern können. Hamet heißt das Testverfahren, das insbesondere an Schüler mit höherem Förderbedarf entwickelt wurde.

„Es könnten noch mehr Schüler mitmachen“, sagt Leiterin Petra Röhrig von der Heppenheimer Martin-Buber-Schule. Die Haupt- und Realschüler der achten und neunten Jahrgänge erfahren viel über Berufe in den Fachbereichen Metall-, Farb- und Holztechnik. Jeder soll mindestens vier verschiedene Berufe „ausprobieren“. Lehrer der HMS kommen regelmäßig nach Heppenheim zum Unterricht. Ein Schulterschluss, von dem die künftigen Abgänger enorm profitieren, so die Schulleiterin, die sich wünscht, dass mehr Schüler den Wert des Angebots erkennen.

Weitere Kooperationspartner sind die Weschnitztalschule in Mörlenbach (Schulleiter ist Günther Röpert) und die Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim. Die kooperative Gesamtschule nutzt das Know-how von Fachlehrern für Informatik für das Bildungsangebot der hauseigenen Oberstufe. „Es funktioniert hervorragend“, so Schulleiterin Dr. Angela Lüdtke.

Für Friedrich Eichenauer ist das schulübergreifende Orientierungskonzept auch im eigenen Interesse der HMS: „Viele der jungen Leute sehen wir in einem unserer Bildungsgänge wieder.“

 

© morgenweb

Tag der offenen Tür an der ADS

LAMPERTHEIM – (red). Am Samstag, 11. Februar, findet von 10 bis 13 Uhr ein Tag der offenen Tür an der Alfred-Delp-Schule, Haupt- und Realschule in Lampertheim, statt. Eingeladen sind alle Interessierten und besonders Kinder der aktuellen vierten Klassen und ihre Eltern. Um 10 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einer gemeinsamen Begrüßung durch die Schulleiterin und einem von den Schülern gestalteten Bühnenprogramm.

Führungen und Mitmachaktionen

Um 10.30 Uhr finden Führungen für Eltern durch Vertreter der Schulleitung und Schülerführungen auf dem gesamten Schulgelände statt. Diese dauern etwa 90 Minuten. Dabei stellen sich die verschiedenen Fachbereiche, die Arbeitsgemeinschaften und schulische Gremien vor. Mitmachstationen laden die Kinder ein, sich aktiv zu betätigen. Die Kinder sollen bitte Sportschuhe mitbringen. Natürlich ist auch für Verpflegung gesorgt. Der Tag der offenen Tür endet um 13 Uhr. Alle Mitglieder der Schulgemeinde freuen sich auf zahlreiche Besucher und Interessierte.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

Mit Rat und Tat zur Seite stehen

Heike Bamberg (links) stellt im Rahmen der Projektwoche die Arbeit der Schuldnerberatung vor. 66 Schüler nehmen das Angebot wahr. Foto: Thorsten Gutschalk

PROJEKTWOCHE Einrichtungen stellen sich Lampertheimer Hauptschülern vor / Hemmungen sollen abgebaut werden

LAMPERTHEIM – (pawi). Bereits zum 30. Mal fand am Montag die Projektwoche für Schüler der 8. Klassen der Hauptschulen in der Zehntscheune in Lampertheim statt. Insgesamt fanden sich 66 Schüler aus den Schulzweigen der Alfred-Delp-Schule, der Biedensandschule sowie der Nibelungenschule aus Hofheim zusammen.

Erste Begegnungen mit der Berufswelt fördern

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch eine Rede des Bürgermeisters Gottfried Störmer. Er betonte in seinem Grußwort, dass dieses Projekt eine Chance für die Schüler sei, erste Begegnungen mit dem Berufsleben zu knüpfen. Darüber hinaus lobte er die tolle Zusammenarbeit der anwesenden Institutionen sowie die Mühen der Kooperation Lampertheim, die dieses Projekt hauptverantwortlich betreuen. Einen besonderen Dank sprach er den beiden Koordinatoren des Projektes, Silke Reis und Marcel Getrost, aus, die stellvertretend für die Jugendförderung der Stadt Lampertheim diese Projektwoche leiten.

Anschließend richtete die Organisatorin der Kooperation Lampertheim, Silke Reis, lobende Worte an die teilnehmenden Einrichtungen und wünschte den Schülern viel Spaß und keine Berührungsängste bei Fragen jeglicher Art. Die Projektwoche wurde im Jahre 1987 von der Kooperation Lampertheim ins Leben gerufen. Hintergrund ist, dass die Schüler erste Kontakte mit Unternehmen aus dem Berufsleben knüpfen. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dass die Achtklässler wissen, an wen sie sich wenden können, wenn Probleme unterschiedlichster Art auftreten. Dies zeigten Institutionen wie Jugendberufshilfe, die AWO Jugend- und Sachberatung oder pro familia aus Bensheim. Auch die Polizei Südhessen stellte sich den Fragen der Jugendlichen.

Zunächst konnten sich die Schüler an den unterschiedlichen Ständen einen kleinen Überblick über deren Arbeiten einholen und erste Kontakte mit den dortigen Ansprechpartnern knüpfen. Im Dialog mit den Schülern stellte die Jugendberufshilfe ein Schaubild vor, in dem man sich selbst einordnen sollte. Im Zentrum stand dabei die Frage: „Welche Stärken besitze ich?“

„Auf der einen Seite sollen die Schüler ihre Berührungsängste mit den hier anwesenden Institutionen verlieren. Auf der anderen Seite dient das Projekt als Orientierungsmöglichkeit, was sie sich als Berufsmöglichkeit vorstellen könnten. Hierbei ist es wichtig, die Stärken der Kinder zu erörtern“, sagte Tatjana Maier-Borst von der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werks Bergstraße. Auch die Jugendlichen zeigten sich begeistert von den Möglichkeiten, die sich ihnen hier bieten. „Wir können hier aktiv Themen mitgestallten und betreuen. Das ist in unserem Alter eine Aufgabe, die nicht alltäglich ist“, waren sich die Schüler einig.

In den kommenden beiden Tagen wird es darum gehen, welche Stärken sie besitzen und wie man diese für die Zukunft weiter fördern kann. In der nächsten Woche werden in einer Reflexion nochmals die Ergebnisse zwischen Schülern und Einrichtungen festgehalten. Die Schüler haben dann nochmals die Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus der Projektwoche zu rekapitulieren.

© Echo Zeitungen GmbH

Junge Zahlen-Genies am Werk

Die Mathe-Profis freuen sich über Ihre guten Punktzahlen. Foto: Thorsten Gutschalk

 

Von Vanessa Joneleit

ALFRED-DELP-SCHULE Sieger des Mathematikwettbewerbs ausgezeichnet

LAMPERTHEIM – Für die Achtklässler der Alfred-Delp-Schule (ADS) wird es gegen Ende des Jahres immer ernst: Dann nämlich steht der Mathematikwettbewerb auf dem Programm, bei dem die Schüler ihre bisher erlernten mathematischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Diejenigen, die mit besonderen Leistungen überzeugen konnten, wurden dafür am Mittwochmorgen ausgezeichnet.

„Ihr könnt stolz auf euch sein“, lobte Konrektor Mario Mörstedt, als er entsprechende Urkunden an die Jugendlichen überreichte. Ernst war es für sie am 1. Dezember geworden: Insgesamt 83 Schüler aus vier Realschulklassen und 25 Schüler aus zwei Hauptschulklassen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Betreut wurden sie dabei von den Mathematiklehrern Kirsten Limanowski, Christel Mörstedt, David Wolf, Agata Pater, Melanie Schmeckenbecher und Stefan Ickler.

„Der Mathematikwettbewerb wurde gleichzeitig als normale Klassenarbeit gewertet“, betonte Mörstedt, acht Pflicht- und zwei Wahlaufgaben mit insgesamt 48 Punkten hätten die Schüler lösen sollen. „Die Aufgaben stammten aus allen Themenbereichen bis zur achten Klasse: Von Bruch- und Prozentrechnen über Geometrie bis hin zu Dreisatz war alles dabei“, betonte der Konrektor. Dabei habe es an allen hessischen Schulen die gleichen Aufgaben gegeben, Unterschiede seien lediglich zwischen den verschiedenen Schulformen gemacht worden.

An der zweiten Runde nehmen die besten Mathematiker aller achten Klassen aus dem Kreis Bergstraße teil. Für die ADS wirken dann Wojciech Supel, Laura Hassemer und Lukas Wolf (Realschule) sowie Tim Fischer (Hauptschule) mit. Der Vorteil: Für die ADS-Schüler ist die zweite Runde quasi ein Heimspiel, denn auch diese Veranstaltung findet für die Schüler aus Lampertheim, Hofheim, Viernheim und Bürstadt am 8. März 2017 in der Alfred-Delp-Schule statt.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

Alfred-Delp-Schule Lampertheim zeigt Schleife

Präventionstag zum Welt-AIDS-Tag für Schüler der 9. Klassen

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Mit regem Interesse beteiligten sich die Schüler der 9. Klassen der Alfred-Delp-Schule am AIDS-Aktionstag. Lehrerin Gülsen Yilmaz (l.) klärte über Ansteckungsmöglichkeiten auf. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Am Mittwoch zeigte die Alfred-Delp-Schule in Lampertheim Schleife – anlässlich des 29. Welt-AIDS-Tages fand für alle Schüler der 9. Klassen ein besonderer Aktionstag statt. Die Jugendlichen konnten sich ausführlich über die Krankheit AIDS informieren und dabei viel Wissenswertes rund um ihre Gesundheit mitnehmen.

Fünf Stationen warteten auf die Schüler, die sie in lockerer Atmosphäre abwechselnd durchliefen – von Infomaterialien über den Einfluss des HI-Virus auf das menschliche Immunsystem bis zu einem Rollenspiel reichten die Informationsformen. Lehrerin Gülsen Yilmaz verdeutlichte den Schülern anhand einer „AIDS-Ampel“ sowie zahlreicher Beispiele aus dem Alltag, wo Ansteckungsgefahr mit dem HIV-Virus besteht und wo nicht. Die Schüler sollten diese Beispiele entsprechend zuordnen – von überhaupt keiner Ansteckungsgefahr bis zu sehr großer Gefahr. Im Anschluss diskutierten die Schüler über die Ergebnisse und zeigten sich von dem ein oder anderen Ergebnis deutlich überrascht. Das Haus der Gesundheit bot eine aktive Beratung – denn viele Jugendliche wissen nicht, wie man beispielsweise ein Kondom richtig über- und auch wieder abzieht. Anhand von detailgetreuen Modellen konnten sowohl die Schülerinnen als auch die Schüler üben und bekamen dabei sinnvolle Tipps der Experten. Zudem erhielten die Schüler hier sachkundige Auskunft über Schwangerschaftsverhütung und zu sexuell übertragbaren Erkrankungen. Steffen Bramer von Pro Familie Bensheim konnte aus dem Erfahrungsschatz seiner Alltagsarbeit auf eindrucksvolle Beispiele über den Krankheitsverlauf sowie die Lebenssituation HIV-infizierter Menschen zurückgreifen und die  Jugendlichen so an das Thema heranführen.

Der Aktionstag kam bei den meisten Schülern gut an. „Viele unsere Schüler freuen sich, ihren Horizont erweitern zu können und direkt mit Experten ins Gespräch zu kommen. Dies gibt nochmals eine besondere Motivation für den Unterricht“, betonte Alexander Böhm, stellvertretender Schulleiter der Alfred-Delp-Schule.

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Schleife zeigen war das Motto des Aktionstages in der Alfred-Delp-Schule. Foto: oh

„Durch solche Projekttage gelingt es, die Schüler auf das Thema aufmerksam zu machen und die Krankheit AIDS zu enttabuisieren. In den vergangenen Jahren wurden zwar Fortschritte in der Prävention und Therapie erzielt, trotzdem ist das HI-Virus noch längst nicht besiegt. Präventionsarbeit und -maßnahmen behalten deshalb weiterhin einen hohen Stellenwert im Zusammenleben von Menschen“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und Dezernentin für Gesundheit, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Diana Stolz.

Der Aktionstag ist in der Alfred-Delp-Schule in ein ganzheitliches Konzept eingebunden. So laufen mittlerweile für jeden Jahrgang bestimmte Präventionskonzepte, mit Ausnahme der Klassenstufe 8. Für diese wird im kommenden Schuljahr in Kooperation mit Prisma das Thema Cannabis in den Mittelpunkt rücken. „Die Themen werden intensiv im Unterricht behandelt, so wie in den 9.Klassen das Thema AIDS. Künftig soll zudem für alle Schüler zusätzlich das Thema Ernährung in den Fokus gerückt werden, beispielsweise die Ernährung in der Schulpause“, erläuterte Alexander Böhm abschließend. Benjamin Kloos

© 2016 TIP-Verlag Lampertheim

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Aids als Unterrichtsthema

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Bei Lehrerin Gülsen Yilmaz stand das Thema „Schutz vor AIDS“ auf dem Stundenplan. Foto: Thorsten Gutschalk

Von Vanessa Dörfler

 

ALFRED-DELP-SCHULE Projekttag in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle PRISMA

LAMPERTHEIM „ – Ich mach’s einfach. Ich mag’s rasant.“ Prägnante Merksätze, die auch Jugendliche von Plakaten kennen, die auf sicheren Geschlechtsverkehr und das Risiko von Aids hinweisen. Aber was steckt dahinter? Wie packe ich ein Kondom richtig aus, wie ziehe ich es richtig ab? Was ist Aids? Wie schütze ich mich, wie andere?

Thema von allen Seiten beleuchtet

Fragen, die für die 9. Jahrgangsstufe der Alfred-Delp-Schule nun kein Neuland mehr sind. Denn sie hatten die Gelegenheit, beim Projekttag Aids das Thema von allen Seiten zu betrachten. Mit dabei waren nicht nur die Lehrkräfte der Schule, sondern auch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und von der Jugend- und Drogenberatungsstelle PRISMA des Kreises Bergstraße.

Auch wenn das Thema Aids im Lehrplan der 9. Realschulklassen fest verankert ist, ein Projekttag ist doch etwas Besonderes: „Die Mehrzahl der Schüler ist an Workshops interessiert, sie sehen den Mehrwert für sich und gerade der Einfluss von außen, das heißt von Experten, schiebt sie motivatorisch für den Unterricht an“, erklärte Alexander Böhm, stellvertretender Leiter der Schule. Im vergangenen Schuljahr erstmals eingeführt, soll es nun jährlich an der Alfred-Delp-Schule den sogenannten YOLO-Day geben – einen Tag unter dem Motto „You only live once – also lebe gesund!“. Von der fünften Jahrgangsstufe an sollen Schülerinnen und Schüler sich in Workshops jahrgangsgerecht mit Themen wie Cybermobbing, Organspende, Cannabis oder eben Aids auseinandersetzen können.

Am 1. Dezember wird weltweit der Aids-Tag begangen, eine gute Gelegenheit also für die Aufwertung des Lehrplans: An verschiedenen Station im Naturwissenschaftlich-technischen Zentrum (NTZ) der Schule – ausgestattet mit modernen Werkstätten und Fachräumen – gab es für die Neuntklässler unter anderem einen selbstgedrehten Kurzfilm zu sehen, wurde diskutiert und geübt, wie ein Kondom überzuziehen ist. Bei Gülsen Yilmaz im Biologieraum hing die Aids-Ampel an der Tafel – gemeinsam mit der Englisch- und Biologielehrerin ordneten die Schüler Stichwortkärtchen den dargestellten Gefahrenzonen zu: ungeschützter Geschlechtsverkehr rot, vaginaler Oralverkehr gelb, Mückenstich grün. „Die Aids-Ampel ist ein guter Einstieg in das Gespräch mit den Jugendlichen, so können wir sehen, was sie vermuten“ sagte die Lehrerin, die seit anderthalb Jahren an der Alfred-Delp-Schule arbeitet.

„Uns geht es vor allem um die Handvoll Schüler, die wir mit solchen Aktionstagen abholen können, bei denen wir also sehen können, dass da etwas im Kopf stattgefunden hat“, erklärte Böhm die Motivation, die hinter einem Projekttag steht. 2014 hatte an der Alfred-Delp-Schule ein Wechsel der gesamten Schulleitung stattgefunden, innerhalb von nur zwei Jahren wurde in Sachen Präventionskonzept allerhand in die Wege geleitet. „Wir sind sehr zufrieden. Auch dass die Kollegen in dieser Angelegenheit so mitziehen, ist bestens. Im kommenden Schuljahr wollen wir noch das Thema Ernährung ausarbeiten, und dann ist alles hoffentlich rund und kann so für die nächsten Jahre stehenbleiben“, gibt sich Alexander Böhm – Mathematik- und Physiklehrer und nun seit drei Jahren an der Schule – zuversichtlich.

© Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG