Anfassen und ausprobieren ausdrücklich erwünscht

Geballte Innovationen auf Rädern – InnoTruck stattet Alfred-Delp-Schule Besuch ab 

Beim Flug durch eine Zelle gab es für die Schüler viele Informationen. Torben Schindler, wissenschaftlicher Mitarbeiter, ließ die Schüler in die virtuelle Welt eintauchen. Foto: Eva Wiegand

LAMPERTHEIM – Die Initiative „InnoTruck – Technik und Ideen für morgen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) machte in Anfang dieser Woche Station an der Alfred-Delp-Schule (ADS) in Lampertheim. Mit einem großen interaktiven Angebot gab es für rund 250 Schüler  der ADS, hauptsächlich der 8. und 9. Klasse, von Montag bis Mittwoch so einiges zu entdecken. An zwei Nachmittagsterminen öffneten sich die Truck-Türen auch für die Schüler des benachbarten Lessinggymnasiums. Die in sechs Bereiche, von Arbeitswelten der Zukunft bis zum nachhaltigen Wirtschaften, eingeteilte und 100 Quadratmeter große, mobile Ausstellung zeigte auch in Lampertheim, wie aus guten Ideen gesellschaftlich relevante Innovationen werden. Bei Experimenten zu verschiedenen Schwerpunkten konnten die Jugendlichen unter Anleitung der beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Rene Nowak und Torben Schindler selbst in die Forscherrolle schlüpfen, verschiedene Workshops hatten die beiden im Angebot.  „Wir wollen hier zeigen für was, speziell in Deutschland, Forschung benötigt wird“, erklärte Nowak. So werden unter anderem innovative Ideen zu den Themen Klimawandel, die Überalterung, Krebserkrankungen sowie Digitalisierung und Robotik vorgestellt. Über 80 Exponate beherbergt der InnoTruck, „von Forschungsprototypen bis zu Forschung, die man bereits kaufen kann“, erklärte Nowak weiter. Gedacht ist der InnoTruck für Schulklassen bis zu Fachpublikum, denn jeder kann an den Stelen zu den verschiedenen Themen selbst entscheiden, wie tief er in die Materie eintauchen möchte. Bei den Schülern der ADS jedenfalls kam der InnoTruck prima an. „Wir sind sehr happy, dass der InnoTruck an unsere Schule gekommen ist“, freute sich der stellvertretende Schulleiter und verantwortliche Lehrer der ADS, Alexander Böhm, denn meistens sind es Gymnasien und Universitäten, die den InnoTruck anfragen. Als MINT-freundliche Schule wurden im Rahmen der Workshops gerade Berufe aus diesem Bereich in den Fokus gehoben. „Es geht hier nicht darum, alles zu verstehen, sondern darum, dass die Schüler sehen, was man alles machen kann“, betonte Nowak. „Und wir können damit gute Impulse setzen bei den Kindern, die Interesse haben“, ist sich Böhm sicher. Deshalb steht der ADS im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms bereits im Herbst der nächste Besuch ins Haus: Dann können die Schüler im M+E Truck in die Welt der Metall- und Elektro-Industrie eintauchen. Eva Wiegand

© 2019 TIP-Verlag Lampertheim

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Riesiges Spielmobil für junge Forscher

Innotruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung besucht die Lampertheimer Alfred-Delp-Schule

Baver und Diljin (von links) sind von den Virtual-Reality-Brillen begeistert. Foto: Thorsten Gutschalk

LAMPERTHEIM – (chh). In diesem wuchtigen Gefährt bewegt sich geballtes Wissen durch das Land: Wie können Roboter mit Menschen zusammenarbeiten, um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und zu beschleunigen? Wie funktioniert die intelligente Schutzjacke eines modernen Feuerwehrmanns? Wie sieht es innerhalb einer menschlichen und einer pflanzlichen Zelle aus? Solche Fragen und viele mehr konnten die Besucher des Innotrucks des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf den Grund gehen, der im Schulhof der Alfred-Delp-Schule gastierte. Zum Abschluss war der wissenschaftliche Lastwagen nicht nur für die Mädchen und Jungen geöffnet, sondern für die breite Bevölkerung.
 
100 Quadratmeter auf zwei Etagen
 
Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern, die sich im Innotruck auf zwei Etagen verteilen, durften die Schülerinnen und Schüler rund 80 Exponate ausprobieren und spielerisch den Zugang zu komplexen Forschungsgebieten finden. Wie lautet der aktuelle Stand der internationalen Entwicklung? Flachbildschirme und drei VR-Brillen geben an mehreren Stationen detailliert Auskunft über fortschrittliche Themen wie zivile Sicherheit, gesundes Leben, intelligente Mobilität und innovative Arbeitswelt. „Wir waren Anfang April mit dem Truck auf der Hannover-Messe, nächste Woche werden wir in Berlin sein“, erklärte der wissenschaftliche Projektbegleiter Torben Schindler. „Mit diesem Truck besuchen wir über 70 Standorte im Jahr, von Haupt- über Realschulen bis Gymnasien und Fachhochschulen“, schilderte der Chemie-Doktorand.
 
An einer Wissensstation rotierte ein nachttischgroßer grauer Roboter mit zwei Greifarmen, der auf den drolligen Namen „YuMi“ hört und dazu programmiert ist, eine elektronische Stoppuhr zusammenzubauen. Aus Einzelteilen wie Armband und Gehäuse kann der Besucher über einen Tablet-Computer die Farbe der Bauteile auswählen. Produziert wurde dieser gesichtslose Roboter von ABB, ein Konzern für Automatisierungstechnik, dessen Hauptsitz sich in Zürich befindet und der eine Tochtergesellschaft in Mannheim besitzt. Manche Kritiker dieser Technologie monieren, dass durch den Einsatz von Robotern menschliche Arbeitsplätze verloren gehen. „Auf der anderen Seite aber entstehen etwa im Bereich Service und Wartung neue Arbeitsfelder“, nannte Projektbegleiter Torben Schindler einen Vorteil.
In einer Vitrine hängt die helle Einsatzjacke eines Feuerwehrmannes der Marke „S-Gard Schutzkleidung“, die durch sensible Sensoren die Atmung und den Herzschlag des Trägers messen und über einen Sender an einen Einsatzleiter übermitteln kann. „Mit diesen Daten kann der Einsatzleiter sehen, wie es dem Feuerwehrmann in einer Extremsituation geht“, erläuterte Mitarbeiter Torben Schindler. Außerdem misst die kluge Jacke den Gehalt von Kohlenstoffmonoxid in der Luft, den man mit dem menschlichen Geruchssinn nicht wahrnimmt, und schlägt entsprechend Alarm.“
An einem weiteren Stand vermittelte ein weißes Modellauto mit LED-Leuchten, wie präzise die Scheinwerfer von Fahrzeugen der Zukunft sein werden. Mittlerweile können diese Prototypen über die Scheinwerfer digitale Fotos oder Videoclips projizieren, die sich auf dem Straßenboden zur Übermittlung von verkehrsbezogenen Informationen abbilden. „So muss der Fahrer den Blick nicht von der Straße abwenden“, erklärte Truck-Betreuer Schindler.

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„InnoTruck“ stoppt in Lampertheim

Bildung Mehr als 80 Exponate bieten Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte

LAMPERTHEIM.Der „InnoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) macht derzeit Halt in Lampertheim. Bis heute Abend parkt das fahrende Hightech-Labor auf dem Pausenhof der Alfred-Delp-Schule. Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks erwartet Schulklassen eine interaktive Ausstellung zur Bedeutung von Innovationen und Zukunftstechnologien. Ab 14 Uhr haben heute aber auch Eltern, umliegende Schulen und die technikinteressierte Öffentlichkeit die Chance, den Truck zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Seit 2017 ist der „InnoTruck“ in ganz Deutschland unterwegs, tourt vornehmlich von Universitäten zu Schulen. Der Truck ist zentraler Bestandteil der mobilen Informationsinitiative des BMBF. Mit der crossmedialen Kampagne will das Ministerium den öffentlichen Dialog über die Frage fördern, wie Innovationen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich vorangetrieben werden sollen. Auf dem Hof der Alfred-Delp-Schule sorgte der riesige, schwarze Truck mit seinen seitlichen Anbauten schon von außen für viel Aufmerksamkeit unter den Schülern.

Im Inneren bot sich angemeldeten Schulklassen eine interaktive Technik-Erlebniswelt auf rund 100 Quadratmetern. Auf zwei Etagen durften Schüler dank moderner Präsentationstechniken wie Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen nicht nur zuschauen, sondern auch anfassen, ausprobieren und mit Zukunftstechnologien im Kleinen experimentieren. So zeigt ein kollaborativer Roboter, wie die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in Zukunft aussehen könnte. Beispiele aus dem Bereich Mobilität führen vor Augen, wie die Verkehrswende gelingen kann und medizintechnische Exponate demonstrieren den Fortschritt in der Gesundheitsforschung.

Die teilnehmenden Schulklassen der Alfred-Delp-Schule lernten am Beispiel von mehr als 80 Exponaten, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird und wozu diese Entwicklungen dienen sollen. Die begleitenden Wissenschaftler erklärten den Schülern, welche Rolle naturwissenschaftlich-technische Entwicklungen in unserem Alltag spielen. In jugendgerechten Führungen tauschten sich die Jungen und Mädchen mit den Experten auch über Chancen und Bildungswege im „MINT-Bereich“ aus.

Bei speziellen Berufsorientierungscoachings erfuhren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt und welche Perspektiven sich Ingenieuren oder Forschern bieten. „Ich habe ja auch nicht als Doktor angefangen“, machte René Nowak den Haupt- und Realschülern Mut, „ich war genau wie ihr zuerst auf der Realschule“.

Der MINT-Bereich sei für Deutschland die „absolute Lebensgrundlage“, erklärte er den Schülern. Denn Deutschland habe kaum natürliche Ressourcen oder Lebensmittel zum Exportieren. Deutschland sei darauf angewiesen, Hochtechnologien zu entwickeln, die viel Zeit, Geld und Know-how erfordern. Der „InnoTruck“ soll deshalb schon den Nachwuchs für diese Themen interessieren und naturwissenschaftliche Aufklärung betreiben. Dass der „InnoTruck“ gerade an der Alfred-Delp-Schule Halt macht, freut die Verantwortlichen dort. „Wir sind stolz, eine der wenigen Schulen im Kreis und eine von ganz wenigen Haupt- oder Realschulen überhaupt zu sein, wo der Truck Station macht“, sagte der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm.

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Seit fünf Jahren Gesundheit auf dem Stundenplan

Yolo-Day an Alfred-Delp-Schule feiert kleines Jubiläum / Präventionstag für alle 750 Schülerinnen und Schüler

Kompetentes Team rund um die Gesundheit der Schüler der ADS: Am Mittwoch fand am Geburtsort des Yolo-Day die fünfte Auflage statt. Foto: Benjamin  Kloos

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Hilfe bei der Berufswahl

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Von Vielfalt begeistert

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Austausch mit Dieulouard lebt wieder auf

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Der Austausch findet zum 12. Male statt, 2019 sind 14 Schüler und Schülerinnen der ADS dabei.
Auf französischer Seite sind es 15.

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Partnerschaft mit Leben füllen

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Biedensand-Campus als kreisweites Vorbild

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Die meisten Opfer sind Mädchen

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