Lima Verein – Wochenmarkt

Ankündigung:

Adventsverkauf des Lima-Vereins am Samstag, dem

23. November 19, auf dem Lampertheimer Wochenmarkt

(ab 8:00 Uhr) – zugunsten des CIAD in Lima/Peru.

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Berufsorientierung für Schüler erleichtern

28. Berufsinformationsbörse des Rotary Clubs Lampertheim sehr erfolgreich / 33 Firmen, Organisationen und Institutionen informierten Jugendliche über vielfältige Möglichkeiten

„Karriere bei der Bundeswehr“ – auch hierzu gab es einen Infostand bei der diesjährigen Berufsinformationsbörse. Foto: Sigrid Samson

LAMPERTHEIM – Als Hilfestellung zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen veranstaltet der Rotary Club Lampertheim alljährlich die Berufsinformationsbörse in der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim. Die 28. Auflage dieser Veranstaltung fand auch in diesem Jahr wieder sehr guten Zuspruch. Zahlreiche junge Menschen waren am Vormittag in der Mensa der Schule erschienen, um sich einen Eindruck über die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zu verschaffen und sich an den Ständen zu informieren. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr wurde die Infobörse nun erneut in der Schulmensa durchgeführt und wurde den Besuchern in einer Art Messe dargeboten.

Unter den 33 Ständen fanden sich ortsansässige, aber auch überregionale Unternehmen, Organisationen und Institutionen, darunter die BASF Lamperheim, Roche Diagnostics und Pepperl + Fuchs Mannheim, die Raiffeisenbank Ried, Ingenieur- und Gerüstbau Bender,  Röhrig Granit Lampertheim, aber auch die Bundeswehr, die AOK Hessen, die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und viele mehr. An den Ständen gab es von Ausbildern oder auch Auszubildenden ausführliche Informationen über die verschiedenen Berufe und Studiengänge. Ausreichend Informationsmaterial und Give-Aways konnte den Interessierten ausgehändigt werden.

Die vielfältigen Möglichkeiten bei der BASF in Lampertheim wurden am Stand aufgezeigt; sie reichen von Ausbildungen als Chemikant, Chemielaborant, Industriemechaniker und Elektroniker bis hin zu Industriekaufleuten. Bei Roche konnten sich die angehenden Schulabgänger unter anderem auch über die dualen Studiengänge im Unternehmen informieren, so wie es die 15-jährige Maria, Schülerin des LGL machte. Das Malerhandwerk sowie zahlreiche handwerkliche Ausbildungsmöglichkeiten konnte man an den Ständen von Röhrig, John Deere oder FIEGE in’s Visier nehmen – also für jeden etwas dabei. Die Raiffeisenbank Ried war zum ersten Mal auf der Info-Börse mit dabei. Christian Geib, Personalleiter der Bank, erwähnte, dass sich viele tolle Gespräche ergeben hätten. Er lobte die großartige Organisation der Veranstaltung mit Messecharakter. Auch die Verantwortlichen der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, die 10 bis 12 Ausbildungsplätze pro Jahr und 1 bis 2 duale Studiengänge bereitstellt, bestätigten die positive Resonanz. Bis zu 100 Ausbildungsplätze hessenweit bietet die AOK, wie Harald Gonter, Leiter Jugendmarketing der Bildungseinrichtung Hessen, mitteilte. Neben der Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte(r) gibt es auch die Möglichkeit eines dualen BWL-Studiengangs mit Schwerpunkt Krankenversicherungsmanagement. Die beiden Schülerinnen Zilan (13) und Lelas (16) wurden von der AOK-Mitarbeiterin Svenja Kuber auf Anfrage ausführlich beraten. Auch Michael Moser von der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main lobte den ausgesprochen guten Zuspruch und das Interesse an Handwerksberufen. Er gab bekannt, dass etwa 130 Ausbildungsberufe zur Verfügung stehen. Auf dem Außengelände vor der Mensa befand sich ein großer Infostand der Bundeswehr, der ebenfalls gut frequentiert war. Die Elisabeth-Selbert-Schule stellte die Fortbildungsmöglichkeiten in ihrer Einrichtung vor. Weitere Handwerksbetriebe ergänzten das Informationsangebot.

 

Die 15-Jährige LGL-Schülerin Maria informierte sich gerne über die Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge bei Roche Diagnostics in Mannheim. Foto: Sigrid Samson

Berufsdienstbauftragter Frank Kaus vom Rotary Club Lampertheim sowie der Präsident der Rotarier, Thomas Klauer waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der 28. Berufsinformatinonsbörse. „Das Feedback der Schüler und Aussteller ist auch dieses Jahr sehr positiv“ merkte Kraus an. Die Verlagerung der Börse in die Mensa mit dem Messecharakter hatte sich bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr bewährt und soll in den kommenden Jahren weiter etabliert werden. Die Rotarier dankten dem stellvertretenden Schulleiter der ADS, Alexander Böhm, für die tatkräftige Unterstützung bei der Organisation der Veranstaltung; „wir sind ein eingespieltes Team“, merkte Kaus an und hofft, am 26. September 2020 an die bisherigen Erfolge anknüpfen zu können. Sigrid Samson

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Unternehmen stellen sich Schülern vor

Berufsinformationsbörse Messe an der Alfred-Delp-Schule zeigt Vielfalt der Ausbildungsplätze in der Region / Große Resonanz bei den Betrieben

 

Autor: Jürgen Klotz

Lampertheim. Die Berufsinformationsbörse der Alfred-Delp-Schule (ADS) ging am Samstag in ihre 28. Auflage – gemeinsam organisiert mit dem Rotary-Club Lampertheim. Die Schüler können sich bei der Börse ein Bild von den Ausbildungsmöglichkeiten in der Region machen und wertvolle Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen.

„Mit 33 Betrieben sind wir heute ausgebucht“, freute sich Frank Kaus, Berufsdienstbeauftragter der Rotarier, über die gute Resonanz. Der Andrang war sogar derart groß, dass einige Interessenten abgewiesen werden mussten. Kaus begründete das mit dem guten Ruf der Veranstaltung einerseits und dem seit Jahren ansteigenden branchenübergreifenden Fachkräftemangel andererseits.

Präziser Zeitplan

Vor zwei Jahren hatten die Organisatoren beschlossen, vom naturwissenschaftlichen Zentrum in die Mensa umzuziehen – eine Änderung, die bei allen gut ankommt. „Die Räumlichkeit hebt den Messecharakter hervor“, sagte Alexander Böhm, stellvertretender Schulleiter der ADS. Für die Schüler der Klassen acht bis zehn herrschte Anwesenheitspflicht. Nach einem präzisen Zeitplan hatten die Lehrer mit ihren Klassen zu erscheinen, um so einen geordneten Ablauf zu gewährleisten.

Das angebotene Berufsspektrum war breit gefächert und an jedem Stand herrschte großer Andrang. Egal ob Metzger, Buchhändler, Metallverarbeiter oder Altenpfleger – die Schüler konnten sich über zahlreiche Berufsfelder informieren und im besten Fall gar ein Praktikum in die Wege leiten.

Bei der Mannheimer Firma John Deere gab es eine Versuchsanordnung aus dem Bereich der Elektrotechnik, die insbesondere junge Männer anzog. Ausbilder Wolfgang Kondrusas war voll des Lobes über die professionelle Durchführung der Börse, stellte jedoch fest, dass die Zahl der Bewerber in den technischen Ausbildungsberufen stetig zurückgehe.

Ein besonders großes Angebot hatte die Stadt Lampertheim. Dazu zählen Studienplätze zum Bachelor of Arts, Ausbildungsplätze zum Verwaltungsfachangestellten, Maler oder Gärtner. Außerdem gibt es Praktikumsplätze zum Sozialassistent sowie Erzieher.

„Unsere Bewerbungsfrist endet am Montag, das ist ein kleines Problem. Trotzdem gibt es immer einige, denen diese kurze Frist reicht und die ihre Unterlagen bei uns einreichen“, so Uwe Becher, Leiter des städtischen Fachbereichs für Verkehr, Sicherheit und Ordnung. Becher wies auch auf die Altersstruktur in der Verwaltung hin, Nachwuchs werde dringend gebraucht.

Während sich die Jugendlichen um ihre berufliche Zukunft kümmerten, richteten Kaus und Böhm den Blick schon in die Zukunft. „Die Anmeldefrist für die nächste Börse beginnt direkt nach dem heutigen Tag“, berichtete Böhm. Und was die Belegung der zahlenmäßig begrenzten Plätze angehe, fange „der frühe Vogel den Wurm“. Was schon jetzt feststeht, ist das Datum der 29. Berufsinformationsbörse der Alfred-Delp-Schule: Sie wird am 26. September 2020 über die Bühne gehen.


 
 

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Schüler blicken in Berufswelten

Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie gastiert an der Alfred-Delp-Schule. Trend geht Richtung Ausbildung.

Von Marco Partner

LAMPERTHEIM – Wuchtig steht er da. „Deine Chance“ steht in großen Lettern auf dem Truck geschrieben, der derzeit mitten auf dem Innenhof der Alfred-Delp-Schule parkt. Von außen blicken die Schüler neugierig auf den monströsen Lastwagen, der mit seinen verschiebbaren Wänden, Glastüren und Metallstufen ein wenig so wirkt, als könnte er auch auf einem Volksfest Station machen.

Im Inneren wartet aber kein Gruselkabinett, sondern ein praxisnaher und unterhaltsamer Berufe-Parcours der Metall- und Elektroindustrie, bei welchem die Schüler aus den Klassenstufen 8 bis 10 selbst Hand anlegen und sich als Mechatroniker oder Zerspanungsmechaniker ausprobieren dürfen. In Miniaturformat wird veranschaulicht, welche Elektronik eigentlich in einen Fahrstuhl eingebaut und in Gang gesetzt werden muss. An anderer Stelle dürfen die Jugendlichen eine elektropneumatische Verpackungsanlage bedienen. Gekonnt werden kleine Deckel auf Dosen platziert, die über ein Mini-Fließband rollen. „Vom Nutella-Glas bis zur Make-up-Dose kommt diese Technik zum Einsatz“, erklärt Mike Bayerl vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

Bundesweit touren 30 Mitarbeiter mit ihren Trucks durch Deutschlands Schulen, um mögliche Nachwuchskräfte für ihre Branche zu begeistern. „Das meiste unserer Berufe läuft hinter verschlossenen Türen ab. Was ein Polizist oder Rechtsanwalt macht, das können sich die Schüler so ungefähr herleiten. Aber ich habe noch keinen Elektroniker in der Hauptrolle einer Serie gesehen. Was eigentlich schade ist“, findet Kollege Michael Hoeffer, der die Schul-Kids mit seiner unkonventionellen Art schnell packt.

SEIT 1988 AUF TOUR

Die mobile Berufsinformation der Metall- und Elektro-Industrie existiert seit 1988. Als Gelenkbus gestartet, ist man seit 2014 mit dem hochmodernen „M+E“-Info-Truck unterwegs. Infos gibt es unter www.meberufe.info. (mpr)

Denn von der Gabel über die Playstation bis zum BMW stammen die meisten Alltagsprodukte und auch Prestigeobjekte eben aus der Metall- und Elektroindustrie. Doch wie in anderen Handwerkerberufen mangelt es an Nachwuchs. „Deshalb wollen wir Interesse wecken und unsere Arbeitswelt veranschaulichen. Und wenn jemand danach weiß, dass es nichts für ihn ist, ist das auch schon viel wert. Auch die Firmen freuen sich über passgenaue Bewerbungen“, betont Hoeffer. Eine reine Männerwelt sei die Metallbranche schon lange nicht mehr. Gerade bei Automobilkonzernen treffe man immer häufiger weibliche Auszubildende an.

Den Schülern eine klare Vorstellung zu vermitteln, wie das Berufsleben nach der Schule aussehen kann: das ist auch das Anliegen des stellvertretenden Schulleiters. „Aktuell ist Trend, dass es bei uns wieder verstärkt in Richtung Ausbildung statt weiterführender Schule geht“, verrät Alexander Böhm, der den Metall-Truck alle zwei Jahre bucht.

Mit Bewerbungstagen, der Berufsjobbörse am 21. September, dem Besuch von Job-Messen sowie dem Austausch mit Handwerkern und der Chemie-Branche versucht man, möglichst viele Sparten abzudecken. „Am Ende kreist sich alles um die Frage: Wie geht es weiter? Darauf sollen die Schüler vorbereitet sein. Insofern ist der Truck auch eine symbolische Kiste“, so Böhm.

Die Vielfalt ist immens: Auf zwei Etagen können die Schüler in die Rolle von IT-Spezialisten schlüpfen, selbst austesten, wie ein Wechselschalter funktioniert und sich auf eine virtuelle Reise durch die moderne Industrie-Arbeitswelt begeben. „Habt ihr noch keine Fräsmaschine gesehen?“, fragt ein Schüler erstaunt, als es zum nächsten Arbeitsgerät geht. Und die anderen blicken ihn ebenso verdutzt an. „Ne, woher denn“, schallt es zurück.

Eine Situation, die Bayerl häufig erlebt. „Die unterschiedlichen Vorkenntnisse sind enorm. Es hat eben nicht jeder Opa eine CNC-Maschine zu Hause“, weiß er. Und macht aber auch eine wichtige Gemeinsamkeit aus: „Viele träumen von einem bestimmten Beruf, weil sie glauben, damit viel Geld zu verdienen. Der Spaß, die Arbeitszeit, die Zeit für Familie, Freunde und Hobbys sind aber auch sehr wichtig.“ Eine Erkenntnis, die jeder Schüler und jede Schülerin mit aus dem Truck nehmen kann. Egal, ob man später Rechtsanwalt, Polizist, Frisör oder tatsächlich Mechatroniker werden will.

www.echo-online.de

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Schüler der ADS ein Landessieger beim Mathematikwettbewerb

Ehrung der Siegerinen und Sieger im 51. Hessischen Mathematik-Wettbewerb am 13. Juni 2019 im Gießhaus der Universität Kassel / Hessen / Deutschland, v.l. Dr. Yvonne Hartwich (Landesbeauftragte für den Hessischen Mathematikwettbewerb des Landes Hessen), Jan Hill (Sophie-von-Brabant-Schule, Marburg), Dr. Thomas Brunn (Vorstandsmitglied Hessenmetall), Corinna Wehner (Geschwister-Scholl-Schule, Fulda), Fabrizio Stuppia (Alfred-Delp-Schule, Lampertheim),Ben Louis Michel (Augustinerschule Friedberg), Malte Leon Klamke (Johannisberg-Schule, Witzenhausen), Monir Nashar (Limesschule, Idstein), Leon Bernshausen (Georg-Brückner-Gymnasium, Bad Vilbel), Jan Patrick Siebert (Heinrich-von-Gagern-Gymnasium, Frankfurt), Katarina Kresovic (Anne-Frank-Schule, Raunheim), Paul Martin (Albert-Einstein-Schule, Bad Soden), Max-Gabriel Dietz (Don-Bosco-Schule, Kürzel), Lynn Carlota Stoll (Augustinerschule, Friedberg), Lars Hermann (Heinrich-von-Bibra-Schule, Fulda), Benedict Seifert (Realschule Marianum, Fulda), Neue Seckbach (Goethe-Gymnasium, Einhausen), Marc-Luca Stähler (Mittelpunktschule St. Blasius, Dornburg), Luca Marcel Klös (Elisabethenschule, Hofheim), Ian Körtge (Wilhelm-Lueckert-Schule, Kassel) und Dr. Manuel Lösen (Staatssekretär Hessisches Kultusministerium, Foto: Karsten Socher Fotografie / www.KS-FOTOGRAFIE.net – Fotograf in Kassel

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Der beste Abschlussjahrgang

Erste Hauptschulklasse schafft Mittlere Reife

Autor: Kevin Schollmaier

 

Lampertheim. Die Prüfungen sind geschafft, nun halten die Schüler der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule endlich die lang ersehnten Zeugnisse in der Hand. Für viele Abgänger ist nach dem Abschluss zwar auch vor dem nächsten Abschluss. Bevor die Jugendlichen aber an weitere Berufs- und Schulabschlüsse denken, durften die 149 Absolventen des Haupt- und Realschulzweigs erst einmal mit ihren Familien feiern. Statt einer steifen Zeugnisvergabe feierte die Schule in der Hans-Pfeiffer-Halle eine lockere Abschlussfeier mit 650 Gästen, ironischen Lehrerparodien, Tanz- und Musikeinlagen.

 

Den Anfang machten Schulleiterin Sylvia Meier und ihr Stellvertreter Alexander Böhm. Mit laminierten DIN-A4-Blättern auf der Stirn eröffnete das Duo die Veranstaltung mit einer kurzweiligen wie humorvollen Rede. „Ihr wart der beste Abschlussjahrgang jemals!“, rief die Schulleiterin von der Bühne, um nach vielen Lachern „den wir dieses Jahr hatten“ nachzuschieben. Böhm wünschte den ehemaligen Schülern, dass sie „nach den Sternen greifen“ sollen. „Manch einer hat gedacht er lernt es nie. Einige haben sich gequält, anderen fiel es leichter – aber was zählt, ist der Abschluss!“, betonte der stellvertretende Schulleiter. Das können sich nun 110 Real- und 39 Hauptschüler in ihre Vita schreiben. Böhm fügte hinzu, man wolle sich bis zum letzten Moment um die Abgänger kümmern. Deshalb gab es auch am Tag der Abschlussfeier noch Hilfestellungen zum Berufseinstieg und Ausbildungsangebote.

Für die Hauptschulklasse 10H von Stefan Ickler gilt das Motto „Vor dem Abschluss ist nach dem Abschluss“ ganz besonders. Erstmals durften die Schüler an der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule nach Bestehen der Hauptschulprüfungen als gesonderte Klasse ein Jahr dranhängen und sich an der Mittleren Reife versuchen. Mit großen Erfolg. „Das war harte Arbeit, aber die große Mehrheit hat es geschafft“, freute sich Lehrer Ickler. Sechs der 16 ehemaligen Hauptschüler schafften sogar den qualifizierenden Realschulabschluss, der zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe berechtigt. Weil das Pilotprojekt so erfolgreich war, wird es nun weiter geführt. Im kommenden Schuljahr wird es gleich zwei solcher Klassen geben. „Wir wollen unseren guten Hauptschülern die Mittlere Reife direkt an unserer Schule ermöglichen“, erklärte Konrektor Mario Mörstedt.

Klassenweise wurden die Schüler aufgerufen und erhielten ihr bis dato wichtigstes schulisches Dokument. Manche kamen mit Magisterhut und Krönchen, die sie ins Publikum warfen, manch eine Klasse tanzte sich auf die Bühne oder nahm ihren Lehrer aufs Korn. Eines aber haben sie alle gemein: „Der Weg erschien uns endlos lang. Jetzt stehen wir plötzlich da und halten das Ding in den Händen“, freute sich eine Schülerin in ihrer Rede.

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Schüleraustausch Polen

13 Schüler der ADS haben sich auf den Weg nach Lubachow in der Nähe von Schweidnitz gemacht. Sie treffen sich dort mit Schülern aus Pszenno.
Sie arbeiten zum Thema: unsere Vorfahren Die Gruppe besucht deshalb einen Stollen, der von jüdischen Zwangsarbeitern gegraben wurde und das Schloss Fürstenberg, unter dem sich ebenfalls ein solches Tunnelsystem befindet.
Sie besuchen auch Waldenburg, alles ehemals deutsches Gebiet ( Niederschlesien ) Die deutsche Gruppe berichtet darüber, wie international unsere Klassen sind.
Der Rektor der Gastgebenden Schule und auch die Bürgermeisterin von Schweidnitz Stätten der Gruppe in der Jugendherberge einen Besuch ab. Außerdem ist immer wieder Zeit für sportliche Aktivitäten.

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Ein lebenswertes Geschenk von Herzen – oder der Niere

Lampertheim will Organspende in den Fokus rücken / Organspendeausweistafel im Haus am Römer 

Daumen hoch für ein wichtiges Thema: Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz (3.v.r.) überreiche Bürgermeister Gottfried Störmer (4.v.r.) eine Organspendeausweistafel, die im Rathausservice Ausweise zum mitnehmen bietet – damit sich jeder bewusst für oder gegen eine Organspende entscheiden kann. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Es ist ein sensibles Thema und es sind erschreckende Zahlen, die jährlich anlässlich des Tags der Organspende, der immer am ersten Samstag im Juni stattfindet, veröffentlicht werden. Bundesweit stehen mehr als 10.000 Patienten auf der Warteliste für eine Transplantation. Täglich sterben drei von ihnen, weil kein passenden Organ verfügbar ist.

Die Stadt Lampertheim und der Kreis Bergstraße möchten dieses wichtige Thema verstärkt in den Fokus rücken. Denn es ist ganz einfach, Menschenleben zu retten – mit einer Organspende. Unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.” überreichte daher die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz am Dienstag eine Organspendeausweistafel an Bürgermeister Gottfried Störmer – damit ist Lampertheim nach Fürth die zweite Kommune im Kreis mir einer solchen Tafel. „Wir werden diese im Haus am Römer im Bereich des Rathausservice anbringen, damit die Bürger sich dort einen Ausweis mitnehmen können”, betonte Bürgermeister Störmer, der selbst seit mehr als 20 Jahren einen solchen Ausweis mit sich führt. „Ich stelle gerne, wenn es soweit ist, meine Organe zur Verfügung“, so das Stadtoberhaupt.

Auch Diana Stolz rückte die Organspende als lebenswichtiges Thema in den Fokus. „Wir haben einen hohen Aufklärungsbedarf und sind dankbar, dass sich Lampertheim dieses Themas annimmt. Im Moment wird sehr viel über Organspende gesprochen, wichtig ist aber, dass man sich entscheidet, egal wie. Daher spreche ich mich klar für eine Entscheidungspflicht aus, denn man hat auch Verantwortung gegenüber anderen, beispielsweise den Angehörigen. Ich halte es für unverantwortlich, die Entscheidung auf diese abzuwälzen. Daher ist es wichtig, mit der Familie zu reden und dieser mitzuteilen, wie die persönliche Entscheidung aussieht.”

Charlotte Steeg und Saskia Volz von der studentischen Initiative „Arbeitsgemeinschaft Aufklärung Organspende” ergänzten, dass es wichtig ist, einen Organspendeausweis zu besitzen, dass dieser aber nicht gleichbedeutend mit einer Bereitschaft zur Organspende ist, sondern dass man einfach diese wichtige Entscheidung für sich getroffen hat – denn man kann nicht nur wählen, ob und welche Organe man bereit ist zu spenden, sondern auch, ob man eine Spende komplett ablehnt indem man „Nein” ankreuzt. „Uns ist es wichtig, anhand von Fakten und neutral über die Organspende aufzuklären, damit jeder eine Entscheidung treffen kann, mit der er sich wohlgühlt”, so Charlotte Steeg. Denn ein „Nein” ist genauso wichtig wie ein „Ja”, Hauptsache, die Entscheidung wird selbst getroffen und muss nicht von den Angehörigen übernommen werden. Und es müsse auch niemand Angst gaben, dass Organe von Menschen entnommen werden, die nicht wirklich tot sind, ergänzte Dr. Matthias Früh. 

Im Vorfeld der Übergabe der Organspendeausweistafel fand am Dienstag zum vierten Mal ein Aktionstag an der Alfred-Delp-Schule zu diesem Thema statt. „Die Schüler setzen sich deutlich einfacher mit dem Thema auseinander und tragen das Thema auch in ihre Familien”, freute sich Diana Stolz über das Engagement seitens der Schule. „Der Projekttag Organspende trifft unsere Schüler zum richtigen Zeitpunkt, da er an die Abschlussschüler gerichtet ist, die jetzt ihren Kopf für dieses wichtige Thema frei haben”, so der stellvertretende Schulleiter der ADS, Alexander Böhm.

Unter anderem wurden die ADS-Schüler neben der „Arbeitsgemeinschaft Aufklärung Organspende”  auch durch das Jugendrotkreuz sowie durch Transplantationspatient Uwe Korst informiert. Dieser konnte dabei nicht nur beeindruckende Erfahrungsberichte eines direkt Betroffenen vermitteln, sondern auch aus seiner Tätigkeit als Vertreter für chronisch Nierenkranke berichten. In diesem Zusammenhang erfuhren die Schüler, dass man sich bereits mit 14 Jahren verbindlich gegen und mit 16 Jahren für eine Organspende aussprechen kann – und natürlich, wie wichtig es für jeden Einzelnen ist, sich aktiv für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Benjamin Kloos

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Anfassen und ausprobieren ausdrücklich erwünscht

Geballte Innovationen auf Rädern – InnoTruck stattet Alfred-Delp-Schule Besuch ab 

Beim Flug durch eine Zelle gab es für die Schüler viele Informationen. Torben Schindler, wissenschaftlicher Mitarbeiter, ließ die Schüler in die virtuelle Welt eintauchen. Foto: Eva Wiegand

LAMPERTHEIM – Die Initiative „InnoTruck – Technik und Ideen für morgen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) machte in Anfang dieser Woche Station an der Alfred-Delp-Schule (ADS) in Lampertheim. Mit einem großen interaktiven Angebot gab es für rund 250 Schüler  der ADS, hauptsächlich der 8. und 9. Klasse, von Montag bis Mittwoch so einiges zu entdecken. An zwei Nachmittagsterminen öffneten sich die Truck-Türen auch für die Schüler des benachbarten Lessinggymnasiums. Die in sechs Bereiche, von Arbeitswelten der Zukunft bis zum nachhaltigen Wirtschaften, eingeteilte und 100 Quadratmeter große, mobile Ausstellung zeigte auch in Lampertheim, wie aus guten Ideen gesellschaftlich relevante Innovationen werden. Bei Experimenten zu verschiedenen Schwerpunkten konnten die Jugendlichen unter Anleitung der beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Rene Nowak und Torben Schindler selbst in die Forscherrolle schlüpfen, verschiedene Workshops hatten die beiden im Angebot.  „Wir wollen hier zeigen für was, speziell in Deutschland, Forschung benötigt wird“, erklärte Nowak. So werden unter anderem innovative Ideen zu den Themen Klimawandel, die Überalterung, Krebserkrankungen sowie Digitalisierung und Robotik vorgestellt. Über 80 Exponate beherbergt der InnoTruck, „von Forschungsprototypen bis zu Forschung, die man bereits kaufen kann“, erklärte Nowak weiter. Gedacht ist der InnoTruck für Schulklassen bis zu Fachpublikum, denn jeder kann an den Stelen zu den verschiedenen Themen selbst entscheiden, wie tief er in die Materie eintauchen möchte. Bei den Schülern der ADS jedenfalls kam der InnoTruck prima an. „Wir sind sehr happy, dass der InnoTruck an unsere Schule gekommen ist“, freute sich der stellvertretende Schulleiter und verantwortliche Lehrer der ADS, Alexander Böhm, denn meistens sind es Gymnasien und Universitäten, die den InnoTruck anfragen. Als MINT-freundliche Schule wurden im Rahmen der Workshops gerade Berufe aus diesem Bereich in den Fokus gehoben. „Es geht hier nicht darum, alles zu verstehen, sondern darum, dass die Schüler sehen, was man alles machen kann“, betonte Nowak. „Und wir können damit gute Impulse setzen bei den Kindern, die Interesse haben“, ist sich Böhm sicher. Deshalb steht der ADS im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms bereits im Herbst der nächste Besuch ins Haus: Dann können die Schüler im M+E Truck in die Welt der Metall- und Elektro-Industrie eintauchen. Eva Wiegand

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Riesiges Spielmobil für junge Forscher

Innotruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung besucht die Lampertheimer Alfred-Delp-Schule

Baver und Diljin (von links) sind von den Virtual-Reality-Brillen begeistert. Foto: Thorsten Gutschalk

LAMPERTHEIM – (chh). In diesem wuchtigen Gefährt bewegt sich geballtes Wissen durch das Land: Wie können Roboter mit Menschen zusammenarbeiten, um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und zu beschleunigen? Wie funktioniert die intelligente Schutzjacke eines modernen Feuerwehrmanns? Wie sieht es innerhalb einer menschlichen und einer pflanzlichen Zelle aus? Solche Fragen und viele mehr konnten die Besucher des Innotrucks des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf den Grund gehen, der im Schulhof der Alfred-Delp-Schule gastierte. Zum Abschluss war der wissenschaftliche Lastwagen nicht nur für die Mädchen und Jungen geöffnet, sondern für die breite Bevölkerung.
 
100 Quadratmeter auf zwei Etagen
 
Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern, die sich im Innotruck auf zwei Etagen verteilen, durften die Schülerinnen und Schüler rund 80 Exponate ausprobieren und spielerisch den Zugang zu komplexen Forschungsgebieten finden. Wie lautet der aktuelle Stand der internationalen Entwicklung? Flachbildschirme und drei VR-Brillen geben an mehreren Stationen detailliert Auskunft über fortschrittliche Themen wie zivile Sicherheit, gesundes Leben, intelligente Mobilität und innovative Arbeitswelt. „Wir waren Anfang April mit dem Truck auf der Hannover-Messe, nächste Woche werden wir in Berlin sein“, erklärte der wissenschaftliche Projektbegleiter Torben Schindler. „Mit diesem Truck besuchen wir über 70 Standorte im Jahr, von Haupt- über Realschulen bis Gymnasien und Fachhochschulen“, schilderte der Chemie-Doktorand.
 
An einer Wissensstation rotierte ein nachttischgroßer grauer Roboter mit zwei Greifarmen, der auf den drolligen Namen „YuMi“ hört und dazu programmiert ist, eine elektronische Stoppuhr zusammenzubauen. Aus Einzelteilen wie Armband und Gehäuse kann der Besucher über einen Tablet-Computer die Farbe der Bauteile auswählen. Produziert wurde dieser gesichtslose Roboter von ABB, ein Konzern für Automatisierungstechnik, dessen Hauptsitz sich in Zürich befindet und der eine Tochtergesellschaft in Mannheim besitzt. Manche Kritiker dieser Technologie monieren, dass durch den Einsatz von Robotern menschliche Arbeitsplätze verloren gehen. „Auf der anderen Seite aber entstehen etwa im Bereich Service und Wartung neue Arbeitsfelder“, nannte Projektbegleiter Torben Schindler einen Vorteil.
In einer Vitrine hängt die helle Einsatzjacke eines Feuerwehrmannes der Marke „S-Gard Schutzkleidung“, die durch sensible Sensoren die Atmung und den Herzschlag des Trägers messen und über einen Sender an einen Einsatzleiter übermitteln kann. „Mit diesen Daten kann der Einsatzleiter sehen, wie es dem Feuerwehrmann in einer Extremsituation geht“, erläuterte Mitarbeiter Torben Schindler. Außerdem misst die kluge Jacke den Gehalt von Kohlenstoffmonoxid in der Luft, den man mit dem menschlichen Geruchssinn nicht wahrnimmt, und schlägt entsprechend Alarm.“
An einem weiteren Stand vermittelte ein weißes Modellauto mit LED-Leuchten, wie präzise die Scheinwerfer von Fahrzeugen der Zukunft sein werden. Mittlerweile können diese Prototypen über die Scheinwerfer digitale Fotos oder Videoclips projizieren, die sich auf dem Straßenboden zur Übermittlung von verkehrsbezogenen Informationen abbilden. „So muss der Fahrer den Blick nicht von der Straße abwenden“, erklärte Truck-Betreuer Schindler.

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Mitarbeiter (m/w/d) für

„Verlässliche Schule“ (VSS) gesucht!

Unterstützung bei kurzfristigem Ausfall von Lehrkräften

Bei einem kurzfristigen Ausfall von Lehrkräften können Schulen im Rahmen der Verlässlichen Schule auch auf externe Kräfte zurückgreifen. Den Schülerinnen und Schülern wird es so ermöglicht, die ausgefallene Unterrichtsstunde sinnvoll zu nutzen, auch wenn keine andere Lehrkraft der Schule für die Vertretung zur Verfügung steht.

weitere Informationen

Senden Sie uns Ihre Bewerbung bitte unter info@adslampertheim.de