Lima-Verein: 1.400 Euro für Schule in Peru eingenommen

Erfolgreiche Aktion des Lima-Verein der Alfred-Delp-Schule auf dem Wochenmarkt

LAMPERTHEIM – Der Lima-Verein der Alfred-Delp-Schule Lampertheim war am 23. November auf dem Lampertheimer Wochenmarkt mit einem Stand vertreten. Dank der Hilfe und Unterstützung von Eltern, Schülerinnen, Schülern und Lehrern der Schule und nicht zuletzt des erprobten Lima-Teams konnten 1.400 Euro zugunsten der Schule in Lima (Peru) eingenommen werden. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten! Und nicht nur der Lima-Verein freut sich darüber, sondern auch dessen peruanische Partner. zg 

Foto: oh / Quelle: Tip-Verlag Lampertheim

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Gedenkwoche zum 75. Todestag von Pater Alfred Delp

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Elterninformation der Polizei

Polizei fuer dich Polizei fuer dich

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„Glücklich werden im Job“

Beruf Integrationsbotschafter informieren über Ausbildung

Lampertheim. Gesellschaftliche Zwänge, die Erwartungshaltung der Familie, eine fremde Kultur, Sprachbarrieren und das liebe Geld – für junge Schüler mit Migrationshintergrund ist der Weg zur Selbstfindung nach der Schule oft schwierig. Berufswunsch vieler Achtklässler an der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule: „Irgendwas mit viel Gehalt“ oder „irgendwie mit der Schule weiter machen“.

Doch „Geld ist nicht alles“, sagt ihnen der Auszubildende Tolunay Kayaalp: „Ihr müsst glücklich werden in eurem Job“. Kayaalp ist als Integrationsbotschafter an der Haupt- und Realschule zu Gast. Bei einer Aktion der Arbeitgeberstiftung Südhessen und des Vereins „InteGREATer“ berichten Auszubildende und Studenten aus ihrem Alltag.

Den Organisatoren geht es mitnichten darum, einzelne Firmen vorzustellen. „Vielmehr wollen wir Jugendlichen die Möglichkeiten aufzeigen, die sich durch eine duale Ausbildung bieten“, sagt Fabienne Bardonner von der Arbeitgeberstiftung Südhessen. Als positive Beispiele für gelungene Integration sollen daher die jungen Leute den Schülern Mut und Vertrauen in die eigenen Stärken geben. „Wir können hier immer viel erzählen. Konkrete Beispiele sind aber immer besser“, sagt Schulleiter Alexander Böhm.

Kayaalp etwa arbeitet im zweiten Lehrjahr beim Chemie- und Pharmakonzern Merck in Darmstadt. Geld sei zwar nicht alles. Aber es spiele eine Rolle. Es stehe auch für Aufstiegschancen und dafür, in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. „Man kann aber mit 2000 Euro glücklich sein und mit 5000 Euro unglücklich“, betont er. Die Einbindung in ein betriebliches Umfeld könne Integration vereinfachen.

Kayaalps Prämisse lautet: „Sich ein Ziel zu setzen und das in einer gewissen Zeit abarbeiten.“ Ist das Ziel noch unklar, empfiehlt er Jugendlichen, Orientierungsjahre oder Praktika wahrzunehmen. Der gebürtige Afghane Ebrahim Jamshidi kam vor vier Jahren aus dem Iran nach Deutschland. Heute arbeitet der 21-Jährige bei Continental im ersten Ausbildungsjahr. Er weiß, was es bedeutet, sich alles erarbeiten zu müssen. „Neben dem Deutschkurs habe ich jeden Abend von 18 bis 0 Uhr gelernt, mir Unterlagen besorgt oder Wörter ins Pfälzische übersetzen lassen“, erzählt er. Sein Beispiel zeigt: Mit Motivation und Eigenantrieb kann man vieles schaffen. ksm

 

 
 

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Probleme nicht alleine lösen

Projekttag Realschüler informieren sich über Hilfsangebote

Jugendkoordinator Peter Hoffmann informiert die Jugendlichen in der Zehntscheune über die Arbeit der Polizei. © av

Lampertheim. Das Smartphone ist heute allgegenwärtig. Um die positiven wie negativen Seiten ging es beim 15. Realschul-Projekttag in der Zehntscheune. Rund 72 Schüler des Realschulzweiges der Alfred-Delp-Schule nahmen daran teil. Die Schüler der Jahrgangsstufe acht konnten mit den Hilfseinrichtungen der Stadt in Kontakt treten sowie Schwellenängste und Vorurteile gegenüber Jugendhilfeeinrichtungen abbauen.

Nach der Begrüßung durch Sozialdezernent Jens Klingler berichtete Peter Hoffmann, Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen, über Fälle von Handymissbrauch. An Institutionen waren neben der Jugend- und Suchtberatung Prisma als Teil der Arbeiterwohlfahrt die Schuldnerberatung und Fachstelle für Schuldenprävention vertreten. Die beiden Organisationen standen den Jugendlichen Antwort bei Fragen rund um Sucht, Drogen oder den Umgang mit Geld.

Auch die Fachstelle Jugendberufshilfe des Diakonischen Werks und die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche waren vor Ort. Dorthin konnten sich die Schüler mit Fragen zu ihrer Berufswahl oder bei persönlichen Schwierigkeiten wenden. Für Fragen zum Thema Sexualität stand die Organisation Pro Familia zur Verfügung, während die Jugend(gerichts)hilfe Unterstützungsmaßnahmen bei Jugendstrafverfahren vorstellte.

Besonders beliebt war der Stand der Lampertheimer Jugendförderung mit Marcel Getrost, der Freizeitaktivitäten vom Jugendcafé „Trichter“ bis zu verschiedenen Projekten vorstellte. Großes Interesse zeigten vor allem die Jungen für die Arbeit der Polizeistation Lampertheim-Viernheim. Dort bot Peter Hoffmann Informationen und Beratung zu Themen wie Kriminalität, Gewalt, Drogen oder dem Jugendschutzgesetz.

Den Rest des Tages arbeiteten die Gruppen intensiv mit den Mitarbeitern der jeweiligen Einrichtung. So hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Hilfeeinrichtung besser kennenzulernen und persönliche Fragen und Gedanken im kleineren Kreis zu äußern. Am Ende des Tages konnten die Schüler nicht nur eigene Standpunkte vertreten, sondern auch neues Wissen und Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

„Ihr müsst und könnt eure Probleme nicht immer alleine lösen“, betonte Hoffmann und appellierte an die Achtklässler: „Nehmt die Hilfe von Erwachsenen in Anspruch. Das ist uns ganz wichtig“. av

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Berufsorientierung für Schüler erleichtern

28. Berufsinformationsbörse des Rotary Clubs Lampertheim sehr erfolgreich / 33 Firmen, Organisationen und Institutionen informierten Jugendliche über vielfältige Möglichkeiten

„Karriere bei der Bundeswehr“ – auch hierzu gab es einen Infostand bei der diesjährigen Berufsinformationsbörse. Foto: Sigrid Samson

LAMPERTHEIM – Als Hilfestellung zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen veranstaltet der Rotary Club Lampertheim alljährlich die Berufsinformationsbörse in der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim. Die 28. Auflage dieser Veranstaltung fand auch in diesem Jahr wieder sehr guten Zuspruch. Zahlreiche junge Menschen waren am Vormittag in der Mensa der Schule erschienen, um sich einen Eindruck über die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zu verschaffen und sich an den Ständen zu informieren. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr wurde die Infobörse nun erneut in der Schulmensa durchgeführt und wurde den Besuchern in einer Art Messe dargeboten.

Unter den 33 Ständen fanden sich ortsansässige, aber auch überregionale Unternehmen, Organisationen und Institutionen, darunter die BASF Lamperheim, Roche Diagnostics und Pepperl + Fuchs Mannheim, die Raiffeisenbank Ried, Ingenieur- und Gerüstbau Bender,  Röhrig Granit Lampertheim, aber auch die Bundeswehr, die AOK Hessen, die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und viele mehr. An den Ständen gab es von Ausbildern oder auch Auszubildenden ausführliche Informationen über die verschiedenen Berufe und Studiengänge. Ausreichend Informationsmaterial und Give-Aways konnte den Interessierten ausgehändigt werden.

Die vielfältigen Möglichkeiten bei der BASF in Lampertheim wurden am Stand aufgezeigt; sie reichen von Ausbildungen als Chemikant, Chemielaborant, Industriemechaniker und Elektroniker bis hin zu Industriekaufleuten. Bei Roche konnten sich die angehenden Schulabgänger unter anderem auch über die dualen Studiengänge im Unternehmen informieren, so wie es die 15-jährige Maria, Schülerin des LGL machte. Das Malerhandwerk sowie zahlreiche handwerkliche Ausbildungsmöglichkeiten konnte man an den Ständen von Röhrig, John Deere oder FIEGE in’s Visier nehmen – also für jeden etwas dabei. Die Raiffeisenbank Ried war zum ersten Mal auf der Info-Börse mit dabei. Christian Geib, Personalleiter der Bank, erwähnte, dass sich viele tolle Gespräche ergeben hätten. Er lobte die großartige Organisation der Veranstaltung mit Messecharakter. Auch die Verantwortlichen der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, die 10 bis 12 Ausbildungsplätze pro Jahr und 1 bis 2 duale Studiengänge bereitstellt, bestätigten die positive Resonanz. Bis zu 100 Ausbildungsplätze hessenweit bietet die AOK, wie Harald Gonter, Leiter Jugendmarketing der Bildungseinrichtung Hessen, mitteilte. Neben der Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte(r) gibt es auch die Möglichkeit eines dualen BWL-Studiengangs mit Schwerpunkt Krankenversicherungsmanagement. Die beiden Schülerinnen Zilan (13) und Lelas (16) wurden von der AOK-Mitarbeiterin Svenja Kuber auf Anfrage ausführlich beraten. Auch Michael Moser von der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main lobte den ausgesprochen guten Zuspruch und das Interesse an Handwerksberufen. Er gab bekannt, dass etwa 130 Ausbildungsberufe zur Verfügung stehen. Auf dem Außengelände vor der Mensa befand sich ein großer Infostand der Bundeswehr, der ebenfalls gut frequentiert war. Die Elisabeth-Selbert-Schule stellte die Fortbildungsmöglichkeiten in ihrer Einrichtung vor. Weitere Handwerksbetriebe ergänzten das Informationsangebot.

 

Die 15-Jährige LGL-Schülerin Maria informierte sich gerne über die Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge bei Roche Diagnostics in Mannheim. Foto: Sigrid Samson

Berufsdienstbauftragter Frank Kaus vom Rotary Club Lampertheim sowie der Präsident der Rotarier, Thomas Klauer waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der 28. Berufsinformatinonsbörse. „Das Feedback der Schüler und Aussteller ist auch dieses Jahr sehr positiv“ merkte Kraus an. Die Verlagerung der Börse in die Mensa mit dem Messecharakter hatte sich bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr bewährt und soll in den kommenden Jahren weiter etabliert werden. Die Rotarier dankten dem stellvertretenden Schulleiter der ADS, Alexander Böhm, für die tatkräftige Unterstützung bei der Organisation der Veranstaltung; „wir sind ein eingespieltes Team“, merkte Kaus an und hofft, am 26. September 2020 an die bisherigen Erfolge anknüpfen zu können. Sigrid Samson

© 2019 TIP-Verlag Lampertheim

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Unternehmen stellen sich Schülern vor

Berufsinformationsbörse Messe an der Alfred-Delp-Schule zeigt Vielfalt der Ausbildungsplätze in der Region / Große Resonanz bei den Betrieben

 

Autor: Jürgen Klotz

Lampertheim. Die Berufsinformationsbörse der Alfred-Delp-Schule (ADS) ging am Samstag in ihre 28. Auflage – gemeinsam organisiert mit dem Rotary-Club Lampertheim. Die Schüler können sich bei der Börse ein Bild von den Ausbildungsmöglichkeiten in der Region machen und wertvolle Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen.

„Mit 33 Betrieben sind wir heute ausgebucht“, freute sich Frank Kaus, Berufsdienstbeauftragter der Rotarier, über die gute Resonanz. Der Andrang war sogar derart groß, dass einige Interessenten abgewiesen werden mussten. Kaus begründete das mit dem guten Ruf der Veranstaltung einerseits und dem seit Jahren ansteigenden branchenübergreifenden Fachkräftemangel andererseits.

Präziser Zeitplan

Vor zwei Jahren hatten die Organisatoren beschlossen, vom naturwissenschaftlichen Zentrum in die Mensa umzuziehen – eine Änderung, die bei allen gut ankommt. „Die Räumlichkeit hebt den Messecharakter hervor“, sagte Alexander Böhm, stellvertretender Schulleiter der ADS. Für die Schüler der Klassen acht bis zehn herrschte Anwesenheitspflicht. Nach einem präzisen Zeitplan hatten die Lehrer mit ihren Klassen zu erscheinen, um so einen geordneten Ablauf zu gewährleisten.

Das angebotene Berufsspektrum war breit gefächert und an jedem Stand herrschte großer Andrang. Egal ob Metzger, Buchhändler, Metallverarbeiter oder Altenpfleger – die Schüler konnten sich über zahlreiche Berufsfelder informieren und im besten Fall gar ein Praktikum in die Wege leiten.

Bei der Mannheimer Firma John Deere gab es eine Versuchsanordnung aus dem Bereich der Elektrotechnik, die insbesondere junge Männer anzog. Ausbilder Wolfgang Kondrusas war voll des Lobes über die professionelle Durchführung der Börse, stellte jedoch fest, dass die Zahl der Bewerber in den technischen Ausbildungsberufen stetig zurückgehe.

Ein besonders großes Angebot hatte die Stadt Lampertheim. Dazu zählen Studienplätze zum Bachelor of Arts, Ausbildungsplätze zum Verwaltungsfachangestellten, Maler oder Gärtner. Außerdem gibt es Praktikumsplätze zum Sozialassistent sowie Erzieher.

„Unsere Bewerbungsfrist endet am Montag, das ist ein kleines Problem. Trotzdem gibt es immer einige, denen diese kurze Frist reicht und die ihre Unterlagen bei uns einreichen“, so Uwe Becher, Leiter des städtischen Fachbereichs für Verkehr, Sicherheit und Ordnung. Becher wies auch auf die Altersstruktur in der Verwaltung hin, Nachwuchs werde dringend gebraucht.

Während sich die Jugendlichen um ihre berufliche Zukunft kümmerten, richteten Kaus und Böhm den Blick schon in die Zukunft. „Die Anmeldefrist für die nächste Börse beginnt direkt nach dem heutigen Tag“, berichtete Böhm. Und was die Belegung der zahlenmäßig begrenzten Plätze angehe, fange „der frühe Vogel den Wurm“. Was schon jetzt feststeht, ist das Datum der 29. Berufsinformationsbörse der Alfred-Delp-Schule: Sie wird am 26. September 2020 über die Bühne gehen.


 
 

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Schüler blicken in Berufswelten

Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie gastiert an der Alfred-Delp-Schule. Trend geht Richtung Ausbildung.

Von Marco Partner

LAMPERTHEIM – Wuchtig steht er da. „Deine Chance“ steht in großen Lettern auf dem Truck geschrieben, der derzeit mitten auf dem Innenhof der Alfred-Delp-Schule parkt. Von außen blicken die Schüler neugierig auf den monströsen Lastwagen, der mit seinen verschiebbaren Wänden, Glastüren und Metallstufen ein wenig so wirkt, als könnte er auch auf einem Volksfest Station machen.

Im Inneren wartet aber kein Gruselkabinett, sondern ein praxisnaher und unterhaltsamer Berufe-Parcours der Metall- und Elektroindustrie, bei welchem die Schüler aus den Klassenstufen 8 bis 10 selbst Hand anlegen und sich als Mechatroniker oder Zerspanungsmechaniker ausprobieren dürfen. In Miniaturformat wird veranschaulicht, welche Elektronik eigentlich in einen Fahrstuhl eingebaut und in Gang gesetzt werden muss. An anderer Stelle dürfen die Jugendlichen eine elektropneumatische Verpackungsanlage bedienen. Gekonnt werden kleine Deckel auf Dosen platziert, die über ein Mini-Fließband rollen. „Vom Nutella-Glas bis zur Make-up-Dose kommt diese Technik zum Einsatz“, erklärt Mike Bayerl vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

Bundesweit touren 30 Mitarbeiter mit ihren Trucks durch Deutschlands Schulen, um mögliche Nachwuchskräfte für ihre Branche zu begeistern. „Das meiste unserer Berufe läuft hinter verschlossenen Türen ab. Was ein Polizist oder Rechtsanwalt macht, das können sich die Schüler so ungefähr herleiten. Aber ich habe noch keinen Elektroniker in der Hauptrolle einer Serie gesehen. Was eigentlich schade ist“, findet Kollege Michael Hoeffer, der die Schul-Kids mit seiner unkonventionellen Art schnell packt.

SEIT 1988 AUF TOUR

Die mobile Berufsinformation der Metall- und Elektro-Industrie existiert seit 1988. Als Gelenkbus gestartet, ist man seit 2014 mit dem hochmodernen „M+E“-Info-Truck unterwegs. Infos gibt es unter www.meberufe.info. (mpr)

Denn von der Gabel über die Playstation bis zum BMW stammen die meisten Alltagsprodukte und auch Prestigeobjekte eben aus der Metall- und Elektroindustrie. Doch wie in anderen Handwerkerberufen mangelt es an Nachwuchs. „Deshalb wollen wir Interesse wecken und unsere Arbeitswelt veranschaulichen. Und wenn jemand danach weiß, dass es nichts für ihn ist, ist das auch schon viel wert. Auch die Firmen freuen sich über passgenaue Bewerbungen“, betont Hoeffer. Eine reine Männerwelt sei die Metallbranche schon lange nicht mehr. Gerade bei Automobilkonzernen treffe man immer häufiger weibliche Auszubildende an.

Den Schülern eine klare Vorstellung zu vermitteln, wie das Berufsleben nach der Schule aussehen kann: das ist auch das Anliegen des stellvertretenden Schulleiters. „Aktuell ist Trend, dass es bei uns wieder verstärkt in Richtung Ausbildung statt weiterführender Schule geht“, verrät Alexander Böhm, der den Metall-Truck alle zwei Jahre bucht.

Mit Bewerbungstagen, der Berufsjobbörse am 21. September, dem Besuch von Job-Messen sowie dem Austausch mit Handwerkern und der Chemie-Branche versucht man, möglichst viele Sparten abzudecken. „Am Ende kreist sich alles um die Frage: Wie geht es weiter? Darauf sollen die Schüler vorbereitet sein. Insofern ist der Truck auch eine symbolische Kiste“, so Böhm.

Die Vielfalt ist immens: Auf zwei Etagen können die Schüler in die Rolle von IT-Spezialisten schlüpfen, selbst austesten, wie ein Wechselschalter funktioniert und sich auf eine virtuelle Reise durch die moderne Industrie-Arbeitswelt begeben. „Habt ihr noch keine Fräsmaschine gesehen?“, fragt ein Schüler erstaunt, als es zum nächsten Arbeitsgerät geht. Und die anderen blicken ihn ebenso verdutzt an. „Ne, woher denn“, schallt es zurück.

Eine Situation, die Bayerl häufig erlebt. „Die unterschiedlichen Vorkenntnisse sind enorm. Es hat eben nicht jeder Opa eine CNC-Maschine zu Hause“, weiß er. Und macht aber auch eine wichtige Gemeinsamkeit aus: „Viele träumen von einem bestimmten Beruf, weil sie glauben, damit viel Geld zu verdienen. Der Spaß, die Arbeitszeit, die Zeit für Familie, Freunde und Hobbys sind aber auch sehr wichtig.“ Eine Erkenntnis, die jeder Schüler und jede Schülerin mit aus dem Truck nehmen kann. Egal, ob man später Rechtsanwalt, Polizist, Frisör oder tatsächlich Mechatroniker werden will.

www.echo-online.de

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Schüler der ADS ein Landessieger beim Mathematikwettbewerb

Ehrung der Siegerinen und Sieger im 51. Hessischen Mathematik-Wettbewerb am 13. Juni 2019 im Gießhaus der Universität Kassel / Hessen / Deutschland, v.l. Dr. Yvonne Hartwich (Landesbeauftragte für den Hessischen Mathematikwettbewerb des Landes Hessen), Jan Hill (Sophie-von-Brabant-Schule, Marburg), Dr. Thomas Brunn (Vorstandsmitglied Hessenmetall), Corinna Wehner (Geschwister-Scholl-Schule, Fulda), Fabrizio Stuppia (Alfred-Delp-Schule, Lampertheim),Ben Louis Michel (Augustinerschule Friedberg), Malte Leon Klamke (Johannisberg-Schule, Witzenhausen), Monir Nashar (Limesschule, Idstein), Leon Bernshausen (Georg-Brückner-Gymnasium, Bad Vilbel), Jan Patrick Siebert (Heinrich-von-Gagern-Gymnasium, Frankfurt), Katarina Kresovic (Anne-Frank-Schule, Raunheim), Paul Martin (Albert-Einstein-Schule, Bad Soden), Max-Gabriel Dietz (Don-Bosco-Schule, Kürzel), Lynn Carlota Stoll (Augustinerschule, Friedberg), Lars Hermann (Heinrich-von-Bibra-Schule, Fulda), Benedict Seifert (Realschule Marianum, Fulda), Neue Seckbach (Goethe-Gymnasium, Einhausen), Marc-Luca Stähler (Mittelpunktschule St. Blasius, Dornburg), Luca Marcel Klös (Elisabethenschule, Hofheim), Ian Körtge (Wilhelm-Lueckert-Schule, Kassel) und Dr. Manuel Lösen (Staatssekretär Hessisches Kultusministerium, Foto: Karsten Socher Fotografie / www.KS-FOTOGRAFIE.net – Fotograf in Kassel

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Der beste Abschlussjahrgang

Erste Hauptschulklasse schafft Mittlere Reife

Autor: Kevin Schollmaier

 

Lampertheim. Die Prüfungen sind geschafft, nun halten die Schüler der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule endlich die lang ersehnten Zeugnisse in der Hand. Für viele Abgänger ist nach dem Abschluss zwar auch vor dem nächsten Abschluss. Bevor die Jugendlichen aber an weitere Berufs- und Schulabschlüsse denken, durften die 149 Absolventen des Haupt- und Realschulzweigs erst einmal mit ihren Familien feiern. Statt einer steifen Zeugnisvergabe feierte die Schule in der Hans-Pfeiffer-Halle eine lockere Abschlussfeier mit 650 Gästen, ironischen Lehrerparodien, Tanz- und Musikeinlagen.

 

Den Anfang machten Schulleiterin Sylvia Meier und ihr Stellvertreter Alexander Böhm. Mit laminierten DIN-A4-Blättern auf der Stirn eröffnete das Duo die Veranstaltung mit einer kurzweiligen wie humorvollen Rede. „Ihr wart der beste Abschlussjahrgang jemals!“, rief die Schulleiterin von der Bühne, um nach vielen Lachern „den wir dieses Jahr hatten“ nachzuschieben. Böhm wünschte den ehemaligen Schülern, dass sie „nach den Sternen greifen“ sollen. „Manch einer hat gedacht er lernt es nie. Einige haben sich gequält, anderen fiel es leichter – aber was zählt, ist der Abschluss!“, betonte der stellvertretende Schulleiter. Das können sich nun 110 Real- und 39 Hauptschüler in ihre Vita schreiben. Böhm fügte hinzu, man wolle sich bis zum letzten Moment um die Abgänger kümmern. Deshalb gab es auch am Tag der Abschlussfeier noch Hilfestellungen zum Berufseinstieg und Ausbildungsangebote.

Für die Hauptschulklasse 10H von Stefan Ickler gilt das Motto „Vor dem Abschluss ist nach dem Abschluss“ ganz besonders. Erstmals durften die Schüler an der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule nach Bestehen der Hauptschulprüfungen als gesonderte Klasse ein Jahr dranhängen und sich an der Mittleren Reife versuchen. Mit großen Erfolg. „Das war harte Arbeit, aber die große Mehrheit hat es geschafft“, freute sich Lehrer Ickler. Sechs der 16 ehemaligen Hauptschüler schafften sogar den qualifizierenden Realschulabschluss, der zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe berechtigt. Weil das Pilotprojekt so erfolgreich war, wird es nun weiter geführt. Im kommenden Schuljahr wird es gleich zwei solcher Klassen geben. „Wir wollen unseren guten Hauptschülern die Mittlere Reife direkt an unserer Schule ermöglichen“, erklärte Konrektor Mario Mörstedt.

Klassenweise wurden die Schüler aufgerufen und erhielten ihr bis dato wichtigstes schulisches Dokument. Manche kamen mit Magisterhut und Krönchen, die sie ins Publikum warfen, manch eine Klasse tanzte sich auf die Bühne oder nahm ihren Lehrer aufs Korn. Eines aber haben sie alle gemein: „Der Weg erschien uns endlos lang. Jetzt stehen wir plötzlich da und halten das Ding in den Händen“, freute sich eine Schülerin in ihrer Rede.

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Unterstützung bei kurzfristigem Ausfall von Lehrkräften

Bei einem kurzfristigen Ausfall von Lehrkräften können Schulen im Rahmen der Verlässlichen Schule auch auf externe Kräfte zurückgreifen. Den Schülerinnen und Schülern wird es so ermöglicht, die ausgefallene Unterrichtsstunde sinnvoll zu nutzen, auch wenn keine andere Lehrkraft der Schule für die Vertretung zur Verfügung steht.

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