Schüler der ADS ein Landessieger beim Mathematikwettbewerb

Ehrung der Siegerinen und Sieger im 51. Hessischen Mathematik-Wettbewerb am 13. Juni 2019 im Gießhaus der Universität Kassel / Hessen / Deutschland, v.l. Dr. Yvonne Hartwich (Landesbeauftragte für den Hessischen Mathematikwettbewerb des Landes Hessen), Jan Hill (Sophie-von-Brabant-Schule, Marburg), Dr. Thomas Brunn (Vorstandsmitglied Hessenmetall), Corinna Wehner (Geschwister-Scholl-Schule, Fulda), Fabrizio Stuppia (Alfred-Delp-Schule, Lampertheim),Ben Louis Michel (Augustinerschule Friedberg), Malte Leon Klamke (Johannisberg-Schule, Witzenhausen), Monir Nashar (Limesschule, Idstein), Leon Bernshausen (Georg-Brückner-Gymnasium, Bad Vilbel), Jan Patrick Siebert (Heinrich-von-Gagern-Gymnasium, Frankfurt), Katarina Kresovic (Anne-Frank-Schule, Raunheim), Paul Martin (Albert-Einstein-Schule, Bad Soden), Max-Gabriel Dietz (Don-Bosco-Schule, Kürzel), Lynn Carlota Stoll (Augustinerschule, Friedberg), Lars Hermann (Heinrich-von-Bibra-Schule, Fulda), Benedict Seifert (Realschule Marianum, Fulda), Neue Seckbach (Goethe-Gymnasium, Einhausen), Marc-Luca Stähler (Mittelpunktschule St. Blasius, Dornburg), Luca Marcel Klös (Elisabethenschule, Hofheim), Ian Körtge (Wilhelm-Lueckert-Schule, Kassel) und Dr. Manuel Lösen (Staatssekretär Hessisches Kultusministerium, Foto: Karsten Socher Fotografie / www.KS-FOTOGRAFIE.net – Fotograf in Kassel

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Der beste Abschlussjahrgang

Erste Hauptschulklasse schafft Mittlere Reife

Autor: Kevin Schollmaier

 

Lampertheim. Die Prüfungen sind geschafft, nun halten die Schüler der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule endlich die lang ersehnten Zeugnisse in der Hand. Für viele Abgänger ist nach dem Abschluss zwar auch vor dem nächsten Abschluss. Bevor die Jugendlichen aber an weitere Berufs- und Schulabschlüsse denken, durften die 149 Absolventen des Haupt- und Realschulzweigs erst einmal mit ihren Familien feiern. Statt einer steifen Zeugnisvergabe feierte die Schule in der Hans-Pfeiffer-Halle eine lockere Abschlussfeier mit 650 Gästen, ironischen Lehrerparodien, Tanz- und Musikeinlagen.

 

Den Anfang machten Schulleiterin Sylvia Meier und ihr Stellvertreter Alexander Böhm. Mit laminierten DIN-A4-Blättern auf der Stirn eröffnete das Duo die Veranstaltung mit einer kurzweiligen wie humorvollen Rede. „Ihr wart der beste Abschlussjahrgang jemals!“, rief die Schulleiterin von der Bühne, um nach vielen Lachern „den wir dieses Jahr hatten“ nachzuschieben. Böhm wünschte den ehemaligen Schülern, dass sie „nach den Sternen greifen“ sollen. „Manch einer hat gedacht er lernt es nie. Einige haben sich gequält, anderen fiel es leichter – aber was zählt, ist der Abschluss!“, betonte der stellvertretende Schulleiter. Das können sich nun 110 Real- und 39 Hauptschüler in ihre Vita schreiben. Böhm fügte hinzu, man wolle sich bis zum letzten Moment um die Abgänger kümmern. Deshalb gab es auch am Tag der Abschlussfeier noch Hilfestellungen zum Berufseinstieg und Ausbildungsangebote.

Für die Hauptschulklasse 10H von Stefan Ickler gilt das Motto „Vor dem Abschluss ist nach dem Abschluss“ ganz besonders. Erstmals durften die Schüler an der Lampertheimer Alfred-Delp-Schule nach Bestehen der Hauptschulprüfungen als gesonderte Klasse ein Jahr dranhängen und sich an der Mittleren Reife versuchen. Mit großen Erfolg. „Das war harte Arbeit, aber die große Mehrheit hat es geschafft“, freute sich Lehrer Ickler. Sechs der 16 ehemaligen Hauptschüler schafften sogar den qualifizierenden Realschulabschluss, der zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe berechtigt. Weil das Pilotprojekt so erfolgreich war, wird es nun weiter geführt. Im kommenden Schuljahr wird es gleich zwei solcher Klassen geben. „Wir wollen unseren guten Hauptschülern die Mittlere Reife direkt an unserer Schule ermöglichen“, erklärte Konrektor Mario Mörstedt.

Klassenweise wurden die Schüler aufgerufen und erhielten ihr bis dato wichtigstes schulisches Dokument. Manche kamen mit Magisterhut und Krönchen, die sie ins Publikum warfen, manch eine Klasse tanzte sich auf die Bühne oder nahm ihren Lehrer aufs Korn. Eines aber haben sie alle gemein: „Der Weg erschien uns endlos lang. Jetzt stehen wir plötzlich da und halten das Ding in den Händen“, freute sich eine Schülerin in ihrer Rede.

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Schüleraustausch Polen

13 Schüler der ADS haben sich auf den Weg nach Lubachow in der Nähe von Schweidnitz gemacht. Sie treffen sich dort mit Schülern aus Pszenno.
Sie arbeiten zum Thema: unsere Vorfahren Die Gruppe besucht deshalb einen Stollen, der von jüdischen Zwangsarbeitern gegraben wurde und das Schloss Fürstenberg, unter dem sich ebenfalls ein solches Tunnelsystem befindet.
Sie besuchen auch Waldenburg, alles ehemals deutsches Gebiet ( Niederschlesien ) Die deutsche Gruppe berichtet darüber, wie international unsere Klassen sind.
Der Rektor der Gastgebenden Schule und auch die Bürgermeisterin von Schweidnitz Stätten der Gruppe in der Jugendherberge einen Besuch ab. Außerdem ist immer wieder Zeit für sportliche Aktivitäten.

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Ein lebenswertes Geschenk von Herzen – oder der Niere

Lampertheim will Organspende in den Fokus rücken / Organspendeausweistafel im Haus am Römer 

Daumen hoch für ein wichtiges Thema: Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz (3.v.r.) überreiche Bürgermeister Gottfried Störmer (4.v.r.) eine Organspendeausweistafel, die im Rathausservice Ausweise zum mitnehmen bietet – damit sich jeder bewusst für oder gegen eine Organspende entscheiden kann. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Es ist ein sensibles Thema und es sind erschreckende Zahlen, die jährlich anlässlich des Tags der Organspende, der immer am ersten Samstag im Juni stattfindet, veröffentlicht werden. Bundesweit stehen mehr als 10.000 Patienten auf der Warteliste für eine Transplantation. Täglich sterben drei von ihnen, weil kein passenden Organ verfügbar ist.

Die Stadt Lampertheim und der Kreis Bergstraße möchten dieses wichtige Thema verstärkt in den Fokus rücken. Denn es ist ganz einfach, Menschenleben zu retten – mit einer Organspende. Unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.” überreichte daher die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz am Dienstag eine Organspendeausweistafel an Bürgermeister Gottfried Störmer – damit ist Lampertheim nach Fürth die zweite Kommune im Kreis mir einer solchen Tafel. „Wir werden diese im Haus am Römer im Bereich des Rathausservice anbringen, damit die Bürger sich dort einen Ausweis mitnehmen können”, betonte Bürgermeister Störmer, der selbst seit mehr als 20 Jahren einen solchen Ausweis mit sich führt. „Ich stelle gerne, wenn es soweit ist, meine Organe zur Verfügung“, so das Stadtoberhaupt.

Auch Diana Stolz rückte die Organspende als lebenswichtiges Thema in den Fokus. „Wir haben einen hohen Aufklärungsbedarf und sind dankbar, dass sich Lampertheim dieses Themas annimmt. Im Moment wird sehr viel über Organspende gesprochen, wichtig ist aber, dass man sich entscheidet, egal wie. Daher spreche ich mich klar für eine Entscheidungspflicht aus, denn man hat auch Verantwortung gegenüber anderen, beispielsweise den Angehörigen. Ich halte es für unverantwortlich, die Entscheidung auf diese abzuwälzen. Daher ist es wichtig, mit der Familie zu reden und dieser mitzuteilen, wie die persönliche Entscheidung aussieht.”

Charlotte Steeg und Saskia Volz von der studentischen Initiative „Arbeitsgemeinschaft Aufklärung Organspende” ergänzten, dass es wichtig ist, einen Organspendeausweis zu besitzen, dass dieser aber nicht gleichbedeutend mit einer Bereitschaft zur Organspende ist, sondern dass man einfach diese wichtige Entscheidung für sich getroffen hat – denn man kann nicht nur wählen, ob und welche Organe man bereit ist zu spenden, sondern auch, ob man eine Spende komplett ablehnt indem man „Nein” ankreuzt. „Uns ist es wichtig, anhand von Fakten und neutral über die Organspende aufzuklären, damit jeder eine Entscheidung treffen kann, mit der er sich wohlgühlt”, so Charlotte Steeg. Denn ein „Nein” ist genauso wichtig wie ein „Ja”, Hauptsache, die Entscheidung wird selbst getroffen und muss nicht von den Angehörigen übernommen werden. Und es müsse auch niemand Angst gaben, dass Organe von Menschen entnommen werden, die nicht wirklich tot sind, ergänzte Dr. Matthias Früh. 

Im Vorfeld der Übergabe der Organspendeausweistafel fand am Dienstag zum vierten Mal ein Aktionstag an der Alfred-Delp-Schule zu diesem Thema statt. „Die Schüler setzen sich deutlich einfacher mit dem Thema auseinander und tragen das Thema auch in ihre Familien”, freute sich Diana Stolz über das Engagement seitens der Schule. „Der Projekttag Organspende trifft unsere Schüler zum richtigen Zeitpunkt, da er an die Abschlussschüler gerichtet ist, die jetzt ihren Kopf für dieses wichtige Thema frei haben”, so der stellvertretende Schulleiter der ADS, Alexander Böhm.

Unter anderem wurden die ADS-Schüler neben der „Arbeitsgemeinschaft Aufklärung Organspende”  auch durch das Jugendrotkreuz sowie durch Transplantationspatient Uwe Korst informiert. Dieser konnte dabei nicht nur beeindruckende Erfahrungsberichte eines direkt Betroffenen vermitteln, sondern auch aus seiner Tätigkeit als Vertreter für chronisch Nierenkranke berichten. In diesem Zusammenhang erfuhren die Schüler, dass man sich bereits mit 14 Jahren verbindlich gegen und mit 16 Jahren für eine Organspende aussprechen kann – und natürlich, wie wichtig es für jeden Einzelnen ist, sich aktiv für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Benjamin Kloos

© 2019 TIP-Verlag Lampertheim

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Anfassen und ausprobieren ausdrücklich erwünscht

Geballte Innovationen auf Rädern – InnoTruck stattet Alfred-Delp-Schule Besuch ab 

Beim Flug durch eine Zelle gab es für die Schüler viele Informationen. Torben Schindler, wissenschaftlicher Mitarbeiter, ließ die Schüler in die virtuelle Welt eintauchen. Foto: Eva Wiegand

LAMPERTHEIM – Die Initiative „InnoTruck – Technik und Ideen für morgen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) machte in Anfang dieser Woche Station an der Alfred-Delp-Schule (ADS) in Lampertheim. Mit einem großen interaktiven Angebot gab es für rund 250 Schüler  der ADS, hauptsächlich der 8. und 9. Klasse, von Montag bis Mittwoch so einiges zu entdecken. An zwei Nachmittagsterminen öffneten sich die Truck-Türen auch für die Schüler des benachbarten Lessinggymnasiums. Die in sechs Bereiche, von Arbeitswelten der Zukunft bis zum nachhaltigen Wirtschaften, eingeteilte und 100 Quadratmeter große, mobile Ausstellung zeigte auch in Lampertheim, wie aus guten Ideen gesellschaftlich relevante Innovationen werden. Bei Experimenten zu verschiedenen Schwerpunkten konnten die Jugendlichen unter Anleitung der beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Rene Nowak und Torben Schindler selbst in die Forscherrolle schlüpfen, verschiedene Workshops hatten die beiden im Angebot.  „Wir wollen hier zeigen für was, speziell in Deutschland, Forschung benötigt wird“, erklärte Nowak. So werden unter anderem innovative Ideen zu den Themen Klimawandel, die Überalterung, Krebserkrankungen sowie Digitalisierung und Robotik vorgestellt. Über 80 Exponate beherbergt der InnoTruck, „von Forschungsprototypen bis zu Forschung, die man bereits kaufen kann“, erklärte Nowak weiter. Gedacht ist der InnoTruck für Schulklassen bis zu Fachpublikum, denn jeder kann an den Stelen zu den verschiedenen Themen selbst entscheiden, wie tief er in die Materie eintauchen möchte. Bei den Schülern der ADS jedenfalls kam der InnoTruck prima an. „Wir sind sehr happy, dass der InnoTruck an unsere Schule gekommen ist“, freute sich der stellvertretende Schulleiter und verantwortliche Lehrer der ADS, Alexander Böhm, denn meistens sind es Gymnasien und Universitäten, die den InnoTruck anfragen. Als MINT-freundliche Schule wurden im Rahmen der Workshops gerade Berufe aus diesem Bereich in den Fokus gehoben. „Es geht hier nicht darum, alles zu verstehen, sondern darum, dass die Schüler sehen, was man alles machen kann“, betonte Nowak. „Und wir können damit gute Impulse setzen bei den Kindern, die Interesse haben“, ist sich Böhm sicher. Deshalb steht der ADS im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms bereits im Herbst der nächste Besuch ins Haus: Dann können die Schüler im M+E Truck in die Welt der Metall- und Elektro-Industrie eintauchen. Eva Wiegand

© 2019 TIP-Verlag Lampertheim

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Riesiges Spielmobil für junge Forscher

Innotruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung besucht die Lampertheimer Alfred-Delp-Schule

Baver und Diljin (von links) sind von den Virtual-Reality-Brillen begeistert. Foto: Thorsten Gutschalk

LAMPERTHEIM – (chh). In diesem wuchtigen Gefährt bewegt sich geballtes Wissen durch das Land: Wie können Roboter mit Menschen zusammenarbeiten, um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und zu beschleunigen? Wie funktioniert die intelligente Schutzjacke eines modernen Feuerwehrmanns? Wie sieht es innerhalb einer menschlichen und einer pflanzlichen Zelle aus? Solche Fragen und viele mehr konnten die Besucher des Innotrucks des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf den Grund gehen, der im Schulhof der Alfred-Delp-Schule gastierte. Zum Abschluss war der wissenschaftliche Lastwagen nicht nur für die Mädchen und Jungen geöffnet, sondern für die breite Bevölkerung.
 
100 Quadratmeter auf zwei Etagen
 
Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern, die sich im Innotruck auf zwei Etagen verteilen, durften die Schülerinnen und Schüler rund 80 Exponate ausprobieren und spielerisch den Zugang zu komplexen Forschungsgebieten finden. Wie lautet der aktuelle Stand der internationalen Entwicklung? Flachbildschirme und drei VR-Brillen geben an mehreren Stationen detailliert Auskunft über fortschrittliche Themen wie zivile Sicherheit, gesundes Leben, intelligente Mobilität und innovative Arbeitswelt. „Wir waren Anfang April mit dem Truck auf der Hannover-Messe, nächste Woche werden wir in Berlin sein“, erklärte der wissenschaftliche Projektbegleiter Torben Schindler. „Mit diesem Truck besuchen wir über 70 Standorte im Jahr, von Haupt- über Realschulen bis Gymnasien und Fachhochschulen“, schilderte der Chemie-Doktorand.
 
An einer Wissensstation rotierte ein nachttischgroßer grauer Roboter mit zwei Greifarmen, der auf den drolligen Namen „YuMi“ hört und dazu programmiert ist, eine elektronische Stoppuhr zusammenzubauen. Aus Einzelteilen wie Armband und Gehäuse kann der Besucher über einen Tablet-Computer die Farbe der Bauteile auswählen. Produziert wurde dieser gesichtslose Roboter von ABB, ein Konzern für Automatisierungstechnik, dessen Hauptsitz sich in Zürich befindet und der eine Tochtergesellschaft in Mannheim besitzt. Manche Kritiker dieser Technologie monieren, dass durch den Einsatz von Robotern menschliche Arbeitsplätze verloren gehen. „Auf der anderen Seite aber entstehen etwa im Bereich Service und Wartung neue Arbeitsfelder“, nannte Projektbegleiter Torben Schindler einen Vorteil.
In einer Vitrine hängt die helle Einsatzjacke eines Feuerwehrmannes der Marke „S-Gard Schutzkleidung“, die durch sensible Sensoren die Atmung und den Herzschlag des Trägers messen und über einen Sender an einen Einsatzleiter übermitteln kann. „Mit diesen Daten kann der Einsatzleiter sehen, wie es dem Feuerwehrmann in einer Extremsituation geht“, erläuterte Mitarbeiter Torben Schindler. Außerdem misst die kluge Jacke den Gehalt von Kohlenstoffmonoxid in der Luft, den man mit dem menschlichen Geruchssinn nicht wahrnimmt, und schlägt entsprechend Alarm.“
An einem weiteren Stand vermittelte ein weißes Modellauto mit LED-Leuchten, wie präzise die Scheinwerfer von Fahrzeugen der Zukunft sein werden. Mittlerweile können diese Prototypen über die Scheinwerfer digitale Fotos oder Videoclips projizieren, die sich auf dem Straßenboden zur Übermittlung von verkehrsbezogenen Informationen abbilden. „So muss der Fahrer den Blick nicht von der Straße abwenden“, erklärte Truck-Betreuer Schindler.

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„InnoTruck“ stoppt in Lampertheim

Bildung Mehr als 80 Exponate bieten Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte

LAMPERTHEIM.Der „InnoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) macht derzeit Halt in Lampertheim. Bis heute Abend parkt das fahrende Hightech-Labor auf dem Pausenhof der Alfred-Delp-Schule. Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks erwartet Schulklassen eine interaktive Ausstellung zur Bedeutung von Innovationen und Zukunftstechnologien. Ab 14 Uhr haben heute aber auch Eltern, umliegende Schulen und die technikinteressierte Öffentlichkeit die Chance, den Truck zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Seit 2017 ist der „InnoTruck“ in ganz Deutschland unterwegs, tourt vornehmlich von Universitäten zu Schulen. Der Truck ist zentraler Bestandteil der mobilen Informationsinitiative des BMBF. Mit der crossmedialen Kampagne will das Ministerium den öffentlichen Dialog über die Frage fördern, wie Innovationen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich vorangetrieben werden sollen. Auf dem Hof der Alfred-Delp-Schule sorgte der riesige, schwarze Truck mit seinen seitlichen Anbauten schon von außen für viel Aufmerksamkeit unter den Schülern.

Im Inneren bot sich angemeldeten Schulklassen eine interaktive Technik-Erlebniswelt auf rund 100 Quadratmetern. Auf zwei Etagen durften Schüler dank moderner Präsentationstechniken wie Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen nicht nur zuschauen, sondern auch anfassen, ausprobieren und mit Zukunftstechnologien im Kleinen experimentieren. So zeigt ein kollaborativer Roboter, wie die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in Zukunft aussehen könnte. Beispiele aus dem Bereich Mobilität führen vor Augen, wie die Verkehrswende gelingen kann und medizintechnische Exponate demonstrieren den Fortschritt in der Gesundheitsforschung.

Die teilnehmenden Schulklassen der Alfred-Delp-Schule lernten am Beispiel von mehr als 80 Exponaten, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird und wozu diese Entwicklungen dienen sollen. Die begleitenden Wissenschaftler erklärten den Schülern, welche Rolle naturwissenschaftlich-technische Entwicklungen in unserem Alltag spielen. In jugendgerechten Führungen tauschten sich die Jungen und Mädchen mit den Experten auch über Chancen und Bildungswege im „MINT-Bereich“ aus.

Bei speziellen Berufsorientierungscoachings erfuhren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt und welche Perspektiven sich Ingenieuren oder Forschern bieten. „Ich habe ja auch nicht als Doktor angefangen“, machte René Nowak den Haupt- und Realschülern Mut, „ich war genau wie ihr zuerst auf der Realschule“.

Der MINT-Bereich sei für Deutschland die „absolute Lebensgrundlage“, erklärte er den Schülern. Denn Deutschland habe kaum natürliche Ressourcen oder Lebensmittel zum Exportieren. Deutschland sei darauf angewiesen, Hochtechnologien zu entwickeln, die viel Zeit, Geld und Know-how erfordern. Der „InnoTruck“ soll deshalb schon den Nachwuchs für diese Themen interessieren und naturwissenschaftliche Aufklärung betreiben. Dass der „InnoTruck“ gerade an der Alfred-Delp-Schule Halt macht, freut die Verantwortlichen dort. „Wir sind stolz, eine der wenigen Schulen im Kreis und eine von ganz wenigen Haupt- oder Realschulen überhaupt zu sein, wo der Truck Station macht“, sagte der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm.

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Seit fünf Jahren Gesundheit auf dem Stundenplan

Yolo-Day an Alfred-Delp-Schule feiert kleines Jubiläum / Präventionstag für alle 750 Schülerinnen und Schüler

Kompetentes Team rund um die Gesundheit der Schüler der ADS: Am Mittwoch fand am Geburtsort des Yolo-Day die fünfte Auflage statt. Foto: Benjamin  Kloos

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Hilfe bei der Berufswahl

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Von Vielfalt begeistert

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