Zeugnisse bei Feierstunde übergeben

Lampertheim. Die Abgänger der neunten und zehnten Klassen der Alfred-Delp-Schule haben jetzt ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Verabschiedet wurden die Klassen 9aH von Kristina Engelhardt, 9bH von Eva Starke und 10H von Julia Lederle sowie die 10. Realschulklassen von Christine Weppelmann, Mirjam Schulz, Christel Mörstedt und Petra Popp. Insgesamt wurden über zwei Tage hinweg 164 Zeugnisse überreicht – deutlich mehr als in den Jahren zuvor.

Aufgrund der gelockerten Corona-Bestimmungen konnten die Zeugnisse klassenweise übergeben werden. Die Anzahl der Begleitpersonen musste allerdings eingeschränkt bleiben.

Trotz der schwierigen Umstände, die sich über das gesamte Abschlussjahr erstreckten, haben laut Mitteilung der Schule fast alle Schüler den angestrebten Abschluss erreicht. Viele Schüler trotzten der erschwerten Bedingungen und erreichten ein bemerkenswert gutes oder sogar hervorragendes Ergebnis.

Die Zeugnisse erhielten die Jugendlichen von der Schulleiterin Sylvia Meier. Etliche bekamen von ihren Klassenlehrern ein Lebkuchenherz mit besten Wünschen und persönlicher Widmung. Der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm verteilte, meist farblich passend zur Garderobe, die an der ADS obligatorische Rose zum Abschied.

Emotionale Worte zum Abschied

Christel Mörstedt und Petra Popp richteten emotionale Abschiedsworte an ihre Schülerinnen und gratulierten den Jugendlichen zu ihrem Erfolg. Sie dankten den Eltern und allen Kollegen, die durch ihren Einsatz die Abschlussschüler auf ihrem Weg zum erfolgreichen Abschluss maßgeblich unterstützt haben. Für die Zukunft wünschten die Klassenlehrer ihren nun ehemaligen Schützlingen alles erdenklich Gute und entließen sie mit der letzten Aufforderung, die erreichten Abschlüsse beispielsweise durch eine erfolgreiche Berufsausbildung zu „vergolden“.

Zu Beginn der Veranstaltungen nahmen sich Sylvia Meier und Alexander Böhm in ihrer Rede der Besonderheiten des abgelaufenen Schuljahres an. Humorvoll und mit Ironie gespickt verpassten beide den 25 wichtigsten Begriffen aus der Pandemie, die nun schon längere Zeit den Schulalltag mitbestimmen, eine neue Bedeutung. „Schnelltests“ seien beispielsweise „nicht die letzten Möglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer, noch ein paar schriftliche Noten zu bekommen“ oder „Covid (19)“ sei „nicht der Name und das Alter des Mitschülers, der Mitte des letzten Schuljahres neu in die Klasse gekommen ist“.

Meier gratulierte allen Absolventen zum Abschluss und wünschte ihnen einen guten Anschluss, wohin auch immer ihr Weg sie führe. Sie würdigte ausdrücklich die guten Leistungen der Schüler, die gut an die Ergebnisse der vorausgegangenen Jahrgänge anschließen konnten und überreichte den jeweils Klassenbesten einen Gutschein. Auch bei der Wahl der weiterführenden Bildungsgänge konnte der Anteil der Schüler mit Ausbildungsvertrag gehalten werden. red

Als jeweils Klassenbeste wurden geehrt:

9aH: Berensa Dölek, Note 1,9

9bH: Luke Lohnert, Note 1,1

10aH: Kavinila Ravichandran, Note 2,1

10aR: Lilly-Sophie Brüchle und Dorista Delany Sothikumar, beide Note 1,3

10bR: Coral Gunkel, Note 1,2

10cR: Marc Marciniak, Note 1,3

10dR: Johanna Schaaf, Note 1,7

13.07.2021, www.morgenweb.de

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Der Fachbereich Sport sagt „danke“!

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Kreissieger des Mathematik-Wettbewerbs geehrt

Bildung – Der landesweite Leistungsvergleich für Schüler der achten Klassen wird von der Metall- und Elektroindustrie seit zwei Jahrzehnten unterstützt
Von 
red

Darmstadt/Bergstraße. Im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung wurden gestern die 27 südhessischen Kreissieger des landesweiten Mathematik-Wettbewerbs geehrt. Den Kreissiegern gratuliere Dirk Widuch, Verbandsgeschäftsführer Südhessen von Hessen-Metall. Hessenweit haben rund 49 000 Schüler der achten Klassen an dem Wettbewerb teilgenommen.

„Sich auf Kreisebene durchzusetzen, ist eine Leistung, auf der die Schülerinnen und Schüler sehr stolz sein dürfen“, betonte Widuch in diesem Zusammenhang.

Fünf Bergsträßer Sieger

Die 27 südhessischen Kreissieger im Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Landkreise:

Kreis Bergstraße: 5 – dies sind Anna Vettel (Heppenheim, Starkenburg-Gymnasium), Alberto Stefanetti und Dorina Lakatos (beide Alfred-Delp-Schule, Lampertheim, siehe Bild) sowie Saad Iqbal und Miriam Kohl (beide Eugen-Bachmann-Schule, Wald-Michelbach).

Stadt Darmstadt: 7

Kreis Darmstadt-Dieburg: 7

Kreis Groß-Gerau: 4

Odenwaldkreis: 3

Hessen-Metall unterstützt den hessischen Mathematik-Wettbewerb seit dem Jahr 2000 und ehrt die Jugendlichen, die sich als Kreis- oder Landessieger qualifizieren. „Sehr gut qualifizierte Beschäftigte sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Metall- und Elektro-Industrie. Mathematik ist Bestandteil zahlreicher Tätigkeiten in unserer Industrie und somit eröffnet ein Interesse an mathematischen Zusammenhängen vielfältige Möglichkeiten bei der Berufswahl“, so Widuch weiter.

Dies bestätigte auch Reinhard Pfeifer, Ausbildungsleiter bei Dentsply Sirona in Bensheim, der im Rahmen der Preisverleihung die Ausbildungsmöglichkeiten und dualen Studiengänge des Unternehmens vorstellte: „Ein gutes mathematisches Verständnis ist eine sehr wichtige Qualifikation für alle Berufe in der Industrie. Vor allem in den technischen Ausbildungsberufen und in den Ingenieurstudiengängen spielt die Mathematik von Anfang an eine sehr große Rolle.“

„Die Pandemie hat den Berufsorientierungsprozess leider viel schwieriger gestaltet, da bewährte Angebote nicht immer eins zu eins in digitale Formate überführt werden konnten“, sagte Dirk Widuch. „Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie suchen aber weiterhin Auszubildende und dual Studierende. Es zahlt sich aus, sich zu informieren und zu bewerben.“

Der hessische Mathematik-Wettbewerb wird bereits seit dem Jahr 1969 durchgeführt und ist seit 2001 für alle allgemeinbildenden Schulen in Hessen verpflichtend. Der Schwierigkeitsgrad ist der jeweiligen Schulform angepasst.

Die Spannung bleibt für die 27 ausgezeichneten Kreissieger auch nach der gestrigen Ehrung noch erhalten, denn der Wettbewerb ist noch nicht beendet. Die Klausur zur Ermittlung der Landessieger haben die Kreissieger geschrieben. Die Ehrung erfolgt am 14. Juli.

 

Umfassende Informationsmöglichkeiten und freie Stellen für Ausbildung und duales Studium in der Metall- und Elektro-Industrie bieten im Übrigen die Webseite www.me-vermitteln.de sowie die App ME-Berufe. red

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Die ersten Schritte auf dem Weg zu einem „Bildungs-Campus“

Schule – Die Interimsgebäude in Modulbauweise für zwei Lampertheimer Schulen können am ersten Schultag bezogen werden

Von 
Daniela Hoffmann

Zum Start der Arbeiten am „Bildungs-Campus“ in Lampertheim werden Übergangsschulgebäude auf dem Areal errichtet. © Berno Nix/sm

Bergstraße. Ein Container nach dem anderen schwebt per Kran auf das Gelände des Lampertheimer Lessing-Gymnasiums (LGL). Binnen zwei Tagen entsteht so ein neues Schulgebäude in Modulbauweise. Zumindest im Rohbau. Jetzt besuchte Landrat Christian Engelhardt die Baustelle, die Auftakt für das Riesenprojekt Biedensand-Campus ist.

Baukosten im Überblick

Das Modulgebäude für die Alfred-Delp-Schule soll 750 000 Euro kosten.

Für den Interimsbau auf dem LGL-Gelände sind 1,15 Millionen Euro veranschlagt. off/sm

Sechs Klassenräume auf zwei Etagen samt Fluren, Technik- und Putzraum wachsen neben dem heutigen Hauptgebäude des Gymnasiums in die Höhe. Fußbodenrollen warten schon darauf, im zweiten Schritt – dem Innenausbau – ausgelegt zu werden. „Das Gebäude wird hohe Aufenthaltsqualität bieten“, verspricht der Landrat. Bis zum ersten Tag nach den Sommerferien soll der Interimsbau fertig sein.

„Zwischen den Schülern gibt es schon Diskussionen, welche Klassen in die neuen Räume einziehen dürfen“, erzählt Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur und lacht. Entschieden sei da allerdings noch nichts.

Tatsächlich braucht das Lessing-Gymnasium den Platz dringend. Denn ab dem Schuljahr 2021/22 werden rund 150 Gymnasiasten mehr das LGL besuchen. Der Grund: Es kommt wieder ein 13. Jahrgang hinzu, der wegen G8 die Jahre zuvor weggefallen war.

Die neu gekauften Container werden entsprechend dem pädagogischen Konzept der Schule mit digitaler Technik ausgestattet. Beispielsweise mit Whiteboards und Beamer, erläutert Johannes Kühn, Technischer Leiter des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft Kreis Bergstraße.

Ist der „Rohbau“ auf dem LGL-Gelände abgeschlossen, ziehen Kran und Arbeiter-Trupp weiter zur Alfred-Delp-Schule. Dort ist eine Freifläche schon für einen zweiten Behelfsbau vorbereitet. Wasseranschlüsse ragen aus dem Boden.

An der Haupt- und Realschule ist die Situation ganz ähnlich wie am Lessing-Gymnasium nebenan. „Seit sechs bis sieben Jahren verzeichnen wir ebenfalls steigende Schülerzahlen, die von 550 auf 750 geklettert sind“, schildert der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm bei der Stippvisite des Landrats in Lampertheim. Weil die Raumnot immer akuter wird – und das vor dem Start des großen Campusprojekts – erhält die Alfred-Delp-Schule nun auch ein Interimsgebäude, das – wie am LGL – so lange stehenbleiben soll, bis das neue Schulzentrum fertig ist. Es fällt allerdings etwas kleiner aus und umfasst vier Klassenräume auf einem Stockwerk.

Als reine Übergangslösung sieht Alexander Böhm den Container-Bau nicht. Im Gegenteil. „Wir empfinden die neuen Klassensäle eher als Test-räume für den eigentlichen Neubau, der dann kommt“, freut sich der Lehrer. Die digitale Einrichtung wie auch die Dreieckstische und farbigen Stühle können die Kinder und Jugendlichen im neuen Modulbau schon einmal ausprobieren. /sm

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Moderner Unterricht in vollwertigen Räumen

BIEDENSAND CAMPUS: Modulbauten an Lessing-Gymnasium und Alfred-Delp-Schule werden erstellt / Landrat Engelhardt macht sich Bild vor Ort


LAMPERTHEIM – Der große Kran in der Biedensandstraße war am Dienstag bereits von weitem sichtbar, die ersten Arbeiten rund um den künftigen Biedensand Campus sind gestartet: Um den Unterricht während der anstehenden Baumaßnahmen aufrecht zu erhalten, werden derzeit an der Alfred-Delp-Schule (ADS) und am Lessing-Gymnasium Modulbauten erstellt. Landrat Christian Engelhardt machte sich vor Ort ein Bild von den Maßnahmen, die inklusive Innenausbau eine oder zwei Wochen vor dem Ende der Sommerferien abgeschlossen sein sollen, damit pünktlich zum neuen Schuljahr SchülerInnen in die neuen Unterrichtsräume einziehen können.

Am Lessing-Gymnasium entstehen derzeit in Modulbauweise sechs neue Klassenräume auf zwei Etagen, in der Alfred-Delp-Schule sind es vier Klassenräume mit jeweils einem Putz- und Technikraum. Vier Module ergeben dabei einen Klassenraum. Die Modulbauten stellen dabei ein vollwertiges Gebäude dar. „Sie bieten eine sehr hohe Aufenthaltsqualität und sind bei vielen Schülerinnen und Schülern beliebter als bestehende Schulgebäude, besonders wenn es sich um Altbauten handelt”, so Landrat Engelhardt. „Das LGL wächst! Durch die Module bekommen wir zusätzlichen Raum mit modernster technischer Ausstattung.” So werden die Räume, die bis zur Fertigstellung des Biedensand Campus bestehen werden, mit Beamern und Whiteboards ausgestattet sein. Insgesamt nimmt der Kreis Bergstraße circa zwei Millionen Euro für die neuen Modulbauten in die Hand.

„Lampertheim ist ein spannender Standort, heute ist der Auftakt für die Baumaßnahmen rund um den Biedensand-Campus”, stellte Landrat Engelhardt klar. „Derzeit befinden wir uns für diesen in der Planungsphase 2, in der auch die Details für den Abriss und den Neubau sowie den entsprechenden Zeitplan geklärt werden.” Das Ergebnis wird noch in diesem Jahr vorgestellt werden.

Bei den SchülerInnen herrscht bereits große Aufregung und Spannung, wer in die neuen Klassenräume einziehen darf. Welche Klassen dies am LGL sein werden ist laut Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur noch nicht endgültig geklärt. Dass die Modulbauten jedoch dringend nötig sind verdeutlicht die Tatsache, dass im kommenden Schuljahr durch die Klassenstufe 13 circa 150 zusätzliche SchülerInnen die Schule besuchen werden. Gleichzeitig lobte die engagierte Schulleiterin die enge und sehr gute Zusammenarbeit des Kreises mit der Schule bei den Planungen.

Parallel zum Lessing-Gymnasium starteten die Arbeiten an der ADS. Auch hier werden die durch die Module geschaffenen Räume dringend benötig – so ist hier die Schülerzahl in den vergangenen sechs Jahren von 550 auf 750 gestiegen. „Wir freuen uns auf die Module, die bereits mit den Dreieckstischen und bunten Stühlen ausgestattet sind, die wir künftig hier an der ADS im Biedensand Campus haben werden”, betonte der stellvertretende Schulleiter Alexander Böhm.

Der Aufbau der Module selbst wird dabei an beiden Schulen schnell vonstatten gehen, anschließend folgt der Innenausbau – insgesamt werden 1,5 Monate Bau- und Ausbauzeit veranschlagt, am 30. August wird dann hier der erste Unterricht abgehalten. Benjamin Kloos

© 2021 TIP-Verlag Lampertheim.

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Welchen Einfluss Corona auf Praktika und Betriebe nimmt

Durch die Pandemie hat sich die Zahl der Praktika im Kreis Bergstraße reduziert. Doch nicht alle mussten auf die erste Berufserfahrung verzichten. Was war und ist möglich?

 
Von Christopher Hechler
Volontär
 

Durch die Pandemie bleibt einigen Schülern ein Praktikum verwehrt. Doch Konrektor Mario Mörstedt von der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim berichtet, dass es dennoch immer mal wieder die Möglichkeit für einen Einblick in den Beruf gab. (Foto: Thorsten Gutschalk)

 
KREIS BERGSTRASSE – Ein Blick in die Zukunft, bevor die Schule endet und der Arbeitsalltag beginnt: Schülerpraktika sind für Jugendliche ab der 8. Klasse eine wichtige Hilfe bei der Berufsorientierung. Wegen der Corona-Pandemie fallen solche Gelegenheiten zur Praxiserfahrung aber seit März letzten Jahres teils gänzlich aus, berichten Schulen im Kreis Bergstraße auf Nachfrage. Für künftige Abgänger könnte das problematisch werden.
„Die Schulzeit ist eine einmalige Sache“, sagt Mario Mörstedt von der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim, „was man da nicht mitnehmen kann, hat man für immer verpasst.“ Das meint in diesem Fall vor allem wichtige Kontakte, weiß der Konrektor: „Viele Schüler finden ihre Lehrstelle über ihr Praktikum“, so Mörstedt, laut dem es in den letzten Monaten zumindest immer mal wieder die Möglichkeit gegeben habe, Praxiserfahrung zu sammeln.
 
Während es in der Martin-Buber-Schule in Heppenheim laut Konrektorin Beate Späth „gar nicht so dramatisch“ gewesen sei, weil relativ viele Schüler ein Praktikum hätten wahrnehmen können, ist bei der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim einiges weggefallen, bestätigt Berufskoordinator Marcel Keller. Zwar durften Praktika, „solange ein Einverständnis von der Schule, vom Betrieb und von den Eltern“ vorlag, absolviert werden, aber: „Ungefähr ein Drittel hat das genutzt, zwei Drittel konnten keine Praktika machen, weil meist Absagen von den Betrieben kamen.“ Immerhin digitale Alternativen zum herkömmlichen Praktikum habe es aber von verschiedenen Unternehmen gegeben, so Keller.
Eines davon war das ebenfalls in Bensheim ansässige Dentsply Sirona, bei dem in normalen Zeiten jährlich rund 50 Schüler ihr Praktikum antreten, erzählt Senior Corporate Communications Manager Anna Hinrichsen. Stattgefunden hätten demnach unter anderem digitale Betriebserkundungstage, bei denen in der Regel eine ganze Klasse beteiligt gewesen sei. „Das Programm bestand aus allgemeinen Infos zur Firma, zu den Berufen und zum Bewerbungsprozess“, berichtet Hinrichsen. Zwar sei so etwas „sehr gut angenommen worden“, aber „digitale Angebote können definitiv nicht den direkten Eindruck vor Ort ersetzen. Es fehlt die Haptik, auch das eigene Ausprobieren an der Werkbank und somit die ‚Sicherheit‘ für die Schüler, den ‚richtigen‘ Beruf gefunden zu haben.“
 
Die fehlende Vor-Ort-Erfahrung bringt für Schüler und Betriebe gleichermaßen Nachteile mit sich. Man stelle fest, erklärt Susanne Berneit von der Agentur für Arbeit, „dass die Berufswünsche der Jugendlichen und die angebotenen Berufe noch weniger als sonst zusammenpassen. Die Jugendlichen sind viel klarer in der Vorstellung, was sie machen möchten. Die Alternativen haben sie nicht gesehen,“ so die Teamleiterin für Berufsberatung. Auch der Schritt ins Studium könnte nun schneller passieren als sonst, weil „Dinge wie Work and Travel quantitativ deutlich geringer möglich“ seien.
Aufseiten der Unternehmen sind Schülerpraktika gerade im Handwerk „ein ganz wichtiges Instrument, damit junge Menschen die Betriebe kennenlernen können“, sagt Dietmar Schott, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergstraße. Mittelfristig sei deshalb klar, dass die Handwerksbetriebe in der Region solche Praktika wieder anbieten wollen. Zwar habe man gesehen, dass das Interesse am Handwerk noch da sei, doch „der Fachkräftemangel war vor Corona schon da, Ausbildungsplätze zu besetzen ist ein großes Thema für uns“, so Schott. Ermutigende Worte findet Susanne Berneit: Die kleine Firma habe es in diesem Jahr zwar nicht leichter, sie würde aber nicht sagen, „dass es für die Betriebe deutlich schlechter geworden ist.“ Und auch für Schulabgänger sehe es auf dem Ausbildungsmarkt gut aus. „Wir haben alle Berufe noch da, auch in den Branchen, die wirklich gebeutelt waren“, so Berneit.
Und: In manchem Heppenheimer Betrieb klappte ein Praktikum mit entsprechenden Hygienemaßnahmen und Schnelltests sogar schon während der Corona-Zeit. 23 Schüler konnten seit März 2020 bei der Sparkasse Starkenburg einen Blick in den Betrieb werfen, berichtet Katja Arnold vom Personalmanagement. Auch bei der KfZ-Werkstatt A.T.U lief laut Geschäftsführer Nertil Bunjaku „alles normal“. Im Agaplesion Haus Johannes beispielsweise, gab es dagegen erst gar keine Anfragen, Praktikanten hätte man bis Mai dieses Jahres aber ohnehin nicht nehmen dürfen, sagt Marcel Bürner von der Unternehmenskommunikation der HDV GmbH.

© Echo Zeitungen GmbH

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Tag der offenen Tür 2021

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Digitaler Konferenzraum statt Klassensaal

Lampertheimer Schüler berichten von ihren Erfahrungen am ersten Tag nach den Winterferien

Can Alagöz und sein jüngerer Bruder Mikail kommen am ersten Schultag gut zurecht – wenngleich der Unterricht mal wieder anders läuft als gewohnt.

Lampertheim. Gehofft hatten sie auf auf normalen Unterricht: Doch daraus wird erst einmal nichts. Wie sie nach den Weihnachtsferien in den Schulalltag gestartet sind, berichten drei Lampertheimer Schüler.

Can Alagöz besucht seit Montag die Betreuung der Alfred-Delp-Schule. „Als wir kamen, lagen auf unseren Plätzen die Wochenpläne mit Aufgaben für die verschiedenen Fächer“, erzählt Can. Der Elfjährige begann mit Deutsch. Rechtschreibung stand auf dem Programm. Nachdem er die Lernaufträge abgearbeitet hatte, fotografierte Can sie mit dem iPad, um sie bis Freitag digital an seine Klassenlehrerin zu übermitteln. Für den Sechstklässler folgten Englisch und Geschichte mit dem Thema „Das alte Ägypten“. Später standen noch Erdkunde und Ethik auf dem Stundenplan. „Wir hatten auch zwei Klassenkonferenzen“, erzählt er stolz im Gespräch mit dieser Redaktion. Auf einem Riesenmonitor waren dabei Lehrer und Mitschüler zugeschaltet. Am Bildschirmrand wurden die Bedienelemente angezeigt. „Das Symbol mit der erhobenen Hand tippe ich an, wenn ich mich melden möchte“, berichtet Can. Alles habe super geklappt.

Als er schließlich nach Hause kommt, wird er von seinem kleinen Bruder Mikail in Empfang genommen, der ihm seine Mathelösungen zeigt. Der Sechsjährige ist Erstklässler an der Goetheschule. „In den Ferien habe ich mit der Lern-App Anton gearbeitet, jetzt erhalten wir von der Schule immer neue Übungshefte“, freut sich Mikail. […]

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Trauernachricht

Horb Schiöberg

Am 14. Dezember 2020 verstarb Horb Schiöberg im Alter von 85 Jahren. Sie war Gründerin des Lima-Projekts und jahrelang Vorsitzende des daraus entstandenen Lima-Vereins. Dieses soziale Projekt ist mit der Alfred-Delp-Schule Lampertheim eng verknüpft.

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LIMA-AKTUELL – Advent 2020

 

Die neusten INFORMATIONEN aus LIMA/Peru und dem CIAD  /

Die Lehrerin Vicky schreibt:

“ Das CIAD ist, Corona bedingt, seit Juni 2020 geschlossen. Die tägliche warme Mahlzeit gibt es nicht mehr. Im Armenviertel von Collique wehen vor immer mehr Hütten weiße Fahnen. Sie bedeuten „Hier leiden wir Hunger“, damit …….“

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