Aufführung „Diktatur im Klassenzimmer“

LAMPERTHEIM – (red). Nachdem im vergangenen Jahr das lustige Märchen-Musical „Monstergeschichten“ so gut lief, hat sich die Theater AG der Alfred-Delp-Schule (ADS) in diesem Jahr einem ernsten Thema angenommen. Mit „Diktatur im Klassenzimmer“ greifen die jungen Schauspieler ein Problem auf, das sie alle selbst aus ihrem Schulalltag kennen. Was für die anderen ein „Mordsspaß“ ist, wird für die Protagonistin Laura bitterer Ernst, denn die Schülerin kann die Situation nicht mehr ertragen, in der sie sich befindet. Dabei hat alles harmlos begonnen, sich dann aber immer mehr ausgeweitet. Laura wird als Streberin abgestempelt und isoliert. Sie wird beschimpft, ausgelacht, ausgegrenzt und ausgetrickst. Die Lehrer wirken verständnisvoll, erleben das Mobbing aber nicht mit. Ihre eigene Mutter nimmt die Probleme nicht ernst. Irgendwann wünscht sie sich nur noch eins: zu sterben. Das Stück wirft die Frage nach dem Warum auf. Warum werden Schüler gemobbt? Und warum kann es überhaupt so weit kommen?

Ein ganzes Jahr haben die jungen Schauspieler ihre Texte gelernt, Aussprache, Mimik und Gestik geprobt. Für alle war das Stück eine emotionale Herausforderung und hat aus den zwölf Schüler ein Team geformt und sie zusammengeschweißt. Gerade auch, weil allen Beteiligten die Handlung nahe ging.

Das Stück „Dikatatur im Klassenzimmer“ oder „Ein Mordsspaß: Mobbing“ wird am Mittwoch, 29. April, um 19.30 Uhr in der Mensa der ADS aufgeführt. Der Eintritt ist frei.

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