Vorbeugen ist besser als heilen

3. Gesundheits- und Präventionstag an der Alfred-Delp-Schule brachte Schülern das Thema „Gesünder leben” näher

LAMPERTHEIM – Wenn der Erste Stadtrat Jens Klingler Zumba tanzt und wenn die Erste Kreisbeigeordnete und Dezernentin für Gesundheit, Diana Stolz, gemeinsam mit Schülern das Theraband ausprobiert, dann ist etwas ganz Besonders im Gange: So wie am Mittwoch im Rahmen des 3. Gesundheits- und Präventionstages an der Alfred-Delp-Schule (ADS) in Lampertheim. „YOLO – You only live once” ist der von den Schülern selbst gewählte Titel dieses außergewöhnlichen Tages, an dem statt des regulären Unterrichts die Frage nach dem „Gesünder leben” in vielfältiger Art und Weise näher gebracht wird. Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße organisierte gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern diesen Tag an der ADS. „Gesundheitserziehung ist wichtig für die Entwicklung der Kinder und ein Bestandteil des Bildungsauftrages. Mit dem Gesundheitstag, der mittlerweile im Kreis Schule macht, wollen wir dazu beitragen, dass sich Kinder noch stärker mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen. Dabei sollen die Kinder selbst zu Akteuren werden und sich aktiv mit verschiedenen Themen beschäftigten”, erläutere die Erste Kreisbeigeordnete.

So macht Gesundheit Spaß: Schülerinnen der Alfred-Delp-Schule trainieren gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz mit dem Theraband. Foto: Benjamin Kloos

So wie etwa an den Ständen der Krankenkassen wie der AOK, die mit dem Rauchpräventionsprogramm „Smokerlyzer” auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam machte, ebenso wie die DAK mit einer Rauschbrille, die einen Promillewert von 1,1 simuliert, auf den Alkoholmissbrauch. Ein Theaterstück einer Leipziger Theatergruppe griff das Thema Alkohol unter Einbindung der Schüler ebenso auf. Die Polizei klärte gemeinsam mit PRISMA, der Jugend- und Drogenberatung der AWO, über Betäubungsmittel sowie Drogen auf, wobei besonders der Konsum von Haschisch auch an den Schulen im Kreis Bergstraße auf dem Vormarsch ist.
Doch nicht nur die Prävention stand im Fokus, sondern auch die Bewegung – so wie beim Zumbaangebot. Wissenswertes über Blutspende und Organspende gab es am Stand des DRK, während die Schulsanitäter über das richtige Absenden eines Notrufes informierten – denn auch dies gehört zum Thema Gesundheit dazu. Ebenso wie ein Workshop zum Thema Stress und Stressabbau, während dessen die Kinder zahlreiche Tipps zum Umgang und zur Vermeidung von stressigen Situationen erhielten.

Zumba sorgte für Begeisterung – nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei Dezernentin für Gesundheit, Diana Stolz, und dem Ersten Stadtrat Jens Klingler. Foto: Benjamin Kloos

Die Zahngesundheit und die Problematik der großen Menge an Zucker in den Lebensmitteln wurde ebenso thematisiert wie die große Verschwendung an Lebensmitteln – hier hatten die Landfrauen viele wissenswerte Informationen für die Schüler parat.
Dass es auch gesund geht, zeigte die kulinarische Abwechslung, für die eine Cocktailbar und ein vielfältige Buffet, das von den Intensivklassen zubereitet worden war, die sich mit dem Erlös einen Ausflug finanzieren, sorgten. Im Vorfeld hatten die Schüler dazu extra einen Kurs zum Thema Hygiene belegt, um ihre leckeren Obstspieße, Spinattaschen und vieles mehr anbieten zu können.
„Die Vernetzung und das Zusammenspiel der Kooperationspartner ist der beste Weg zu einer effektiven Gesundheitsvorsorge. Dank dem großen Engagement aller Akteure ist es uns wieder gelungen, den Schülern ins Gedächtnis zu rufen, auf ihre Gesundheit zu achten“, zogen die Erste Kreisbeigeordnete Stolz und Bürgermeister Gottfried Störmer ein positives Fazit. Benjamin Kloos

Quelle: TIP-Südhessen vom 15.03.2017

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